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Referenz zur REST-API der Dienstverwaltung

Letzte Aktualisierung: April 2014

Die Dienstverwaltungs-API ermöglicht den programmgesteuerten Zugriff auf viele Funktionen, die über das Verwaltungsportal verfügbar sind.

Die Dienstverwaltungs-API ist eine REST-API. Alle API-Vorgänge werden über SSL ausgeführt und mithilfe von X.509s v3-Zertifikaten gegenseitig authentifiziert.

Als Windows Azure-Abonnement wird ein eindeutiges Benutzerkonto in Windows Azure bezeichnet. Alle Ressourcen, die über die Dienstverwaltungs-API verfügbar sind, werden unter dem Abonnement angeordnet.

Wenn Sie ein Windows Azure-Abonnement erstellen, wird dieses durch eine Abonnement-ID eindeutig gekennzeichnet. Die Abonnement-ID ist Teil des URI für jeden Aufruf der Dienstverwaltungs-API. Informationen zum Erstellen von URIs für Vorgänge der Dienstverwaltung finden Sie unter Addressing Service Management Resources.

Ein Speicherkonto ist ein eindeutiger Endpunkt die Windows Azure-BLOB-, Warteschlangen- und Tabellendienste. Weitere Informationen zu den BLOB-, Warteschlangen- und Tabellendiensten finden Sie unter Referenz zur REST-API der Speicherdienste.

Sie müssen ein Speicherkonto erstellen, um die BLOB-, Warteschlangen- und Tabellendienste verwenden zu können. Der Name, den Sie dem Speicherkonto zuweisen, wird als Hostname im URI für die BLOB-, Warteschlangen- oder Tabellenressourcen verwendet. Für eine Containerressource im Blob-Dienst verwenden Sie beispielsweise einen URI wie den folgenden, wobei <storage-account> auf den Namen Ihres Speicherkontos verweist:

http://<storage-account>.blob.core.windows.net/mycontainer

Jedem Speicherkonto sind zwei Zugriffsschlüssel zugeordnet, ein primärer Zugriffsschlüssel und ein sekundärer Zugriffsschlüssel. Mit diesen Schlüsseln werden Anforderungen für das Speicherkonto authentifiziert.

Die Dienstverwaltungs-API können Sie verwenden, um ein vorhandenes Speicherkonto zu verwalten. Die API umfasst Vorgänge zum Auflisten der Speicherkonten im Abonnement, zum Zurückgeben von Speicherkontoeigenschaften, zum Abrufen der primären oder sekundären Zugriffsschlüssel und zum erneuten Generieren der Schlüssel. Eine vollständige Liste der API-Vorgänge finden Sie unter Operations on Storage Accounts.

Ein Cloud-Dienst ist ein Container für die Anwendungsbereitstellungen in Windows Azure. Der Name, den Sie dem Cloud-Dienst zuweisen, muss innerhalb von Windows Azure eindeutig sein. Dieser Name ist Bestandteil des URI für Aufrufe der Dienstverwaltungs-API für diesen Cloud-Dienst.

Mit einigen Vorgängen in der Dienstverwaltungs-API können Sie den Cloud-Dienst verwalten, indem Sie auf eine Bereitstellung durch deren Bereitstellungsnamen oder aber auf die Bereitstellungsumgebung verweisen (Staging oder Produktion), in der die Bereitstellung ausgeführt wird.

noteHinweis
Einige Vorgänge der Dienstverwaltung für Cloud-Dienste sind asynchron. Weitere Informationen zum Aufrufen asynchroner Vorgänge finden Sie unter Tracking Asynchronous Service Management Requests.

Eine vollständige Liste der API-Vorgänge finden Sie unter Operations on Cloud Services.

Im Verwaltungsportal können Sie Verwaltungszertifikate in den Windows Azure-Zertifikatspeicher für Ihr Abonnement hochladen. Zertifikate werden jetzt getrennt von den Binärdateien für den Dienst verpackt und hochgeladen. Dies bedeutet, dass Zertifikate nun von anderen Personen als dem Entwickler verwaltet werden können, beispielsweise einem IT-Manager. Die Dienstdefinitionsdatei gibt einen logischen Namen für das Zertifikat sowie den Namen und den Speicherort des lokalen Speichers an, in dem dieses gefunden werden kann, und ordnet das Zertifikat einem Cloud-Dienstendpunkt zu. Die Dienstkonfigurationsdatei ordnet den logischen Namen des Zertifikats dem entsprechenden Fingerabdruck zu.

Eine vollständige Liste der API-Vorgänge finden Sie unter Operations on Service Certificates.

Wenn Sie einen Cloud-Dienst oder ein Speicherkonto erstellen, müssen Sie einen geografischen Standort dafür angeben. Sie können dazu einen Speicherort im Rechenzentrum angeben oder aber angeben, dass der Cloud-Dienst oder das Speicherkonto Teil einer Affinitätsgruppe sein soll. Beachten Sie, dass Sie nur eine dieser Optionen auswählen können, es ist nicht möglich, beide anzugeben.

Durch eine Affinitätsgruppe wird sichergestellt, dass sich die Cloud-Dienste zusammen in Windows Azure-Rechenzentren befinden. Wenn Cloud-Dienste im Abonnement zusammenarbeiten müssen – beispielsweise, wenn der Cloud-Dienst Daten im BLOB- oder Tabellendienst speichert oder für den Workflow den Warteschlangendienst verwendet –, dann können Sie den Cloud-Dienst und das Speicherkonto in einer Affinitätsgruppe anordnen, um eine optimale Leistung zu erzielen.

Affinitätsgruppen werden auf Abonnementebene definiert und sind für alle nachfolgend erstellten Cloud-Dienste oder Speicherkonten verfügbar. Eine Affinitätsgruppe können Sie erstellen, wenn Sie ein Speicherkonto oder einen Cloud-Dienst erstellen. Sie können der Affinitätsgruppe andere Cloud-Dienste zuordnen, wenn Sie diese erstellen.

noteHinweis
Wenn Sie einen Cloud-Dienst oder ein Speicherkonto erstellen und dabei nicht einer Affinitätsgruppe zuordnen, müssen Sie den Dienst löschen und neu erstellen, wenn Sie diesen später einer Affinitätsgruppe zuordnen möchten.

Mit der Dienstverwaltungs-API können Sie Affinitätsgruppen und Speicherorte im Abonnement erstellen, auflisten, löschen, aktualisieren und deren Eigenschaften abrufen. Eine vollständige Liste der API-Vorgänge finden Sie unter Operations on Affinity Groups und Operations on Locations.

Mit der Dienstverwaltungs-API können Sie den Abonnementverlauf für einen angegebenen Zeitraum anzeigen. Beispielsweise können Sie alle Cloud-Dienste aufführen, die im letzten Monat erstellt wurden. Eine vollständige Liste der API-Vorgänge finden Sie unter Operations on Subscriptions.

Mit der Dienstverwaltungs-API können Sie virtuelle Computer erstellen und verwalten. Nachfolgend finden Sie eine vollständige Liste der API-Vorgänge:

Sie können die Konfiguration virtueller Netzwerke festlegen und verwalten. Eine vollständige Liste der API-Vorgänge finden Sie unter Operations on Virtual Networks und Operations on Virtual Network Gateways.

Siehe auch

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