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Konfigurieren eines WCF-Diensts für die Registrierung bei Service Bus

Letzte Aktualisierung: Juni 2014

Für das Konfigurieren einer Anwendung, die Microsoft Azure Service Bus verwendet, müssen Sie die folgenden Eigenschaften festlegen:

  • Den Namen des Dienstes, den Sie bereitstellen.

  • Die Schnittstelle (die den Dienstvertrag darstellt), die Ihre Anwendung bereitstellt oder über die sie eine Verbindung herstellt.

  • Den von Ihrer Anwendung verwendeten Bindungstyp (dies schließ Transport-, Sicherheits- und Codierungseinstellungen ein.

  • Die Adresse, unter der der Vertrag verfügbar ist.

Wenn WCF verwendet wird, können Sie diese Eigenschaften in einem WCF-Dienst oder einer-Clientanwendung programmgesteuert oder in einer Datei App.config festlegen.Normalerweise werden die Bindungs- und Adressinformationen jedoch am besten deklarativ in einer Konfigurationsdatei angegeben und nicht imperativ in Code – es sei denn, Ihr besonderes Szenario erfordert dies.Das Definieren von Endpunkten in Code ist normalerweise nicht ratsam, weil sich die Bindungen und Adressen für einen bereitgestellten Dienst normalerweise von den bei der Bereitstellung verwendeten Bindungen und Adressen unterscheiden.Allgemeiner ausgedrückt ermöglicht das Nichteinbinden der Bindungs- und Adressinformationen in den Code eine Änderung dieser Angaben, ohne dass die Anwendung erneut kompiliert oder bereitgestellt werden muss.

Die folgende Liste enthält die allgemeinen Szenarien für das Konfigurieren einer Servicebus-Anwendung.Weitere Informationen zum Konfigurieren einer WCF-Anwendung finden Sie unter Configuring Services in der WCF-Dokumentation.

  • Basisanwendung

    Dieser Anwendungstyp ist eine WCF-Anwendung, die auf SOAP basiert und für die Verwendung von Servicebus als gesichertes Relay zum Herstellen der Verbindung mit anderen Anwendungen konfiguriert ist.Die einzigen Unterschiede, die für die Verwendung von Servicebus erforderlich sind, sind der Bindungstyp und die Endpunktadresse. WCF-Anwendungen, die Servicebus verwenden, benutzen eine der Relaybindungen, die im SDK verfügbar sind – Bindungen, die Authentifizierungs- und Transportelemente besitzen, die in den WCF-Standardbindungen nicht vorhanden sind.Ebenso ist die für den Dienstendpunkt verwendete Endpunktadresse ein Servicebus-URI, der auf dem registrierten Servicebus-Namespacenamen basiert (und möglicherweise außerdem ein anderes Protokollschema aufweist), während eine reguläre WCF-Anwendung eine Adresse basierend auf dem lokalen Host verwendet.Weil dies die beiden einzigen Konfigurationsunterschiede sind, können Sie häufig – jedoch nicht immer – eine bereits vorhandene WCF-Anwendung einfach so neu konfigurieren, dass sie ihre Dienste über Servicebus bereitstellt.

  • REST-basierte Anwendung

    Die Themen in dieser Dokumentation beschreiben die beiden Typen von REST-Anwendungen:Anwendungen, die das WCF-Webprogrammiermodell und das Azure SDK verwenden, sowie Anwendungen, bei denen dies nicht der Fall ist.In den Themen in diesem Abschnitt werden jedoch nur REST-Anwendungen beschrieben, die das Azure SDK als Programmiergrundlage verwenden.

    Wenn Ihre Anwendung das Azure SDK verwendet, können Sie Ihre Anwendung wie jeden anderen auf REST basierenden WCF-Dienst konfigurieren:Sie müssen eine Relaybindung verwenden, die HTTP unterstützt (z. B. WebHttpRelayBinding oder WS2007HttpRelayBinding), und Sie müssen die entsprechenden WCF-Attribute auf Ihre Schnittstelle anwenden und dann bestätigen, dass Ihre Implementierung HTTP-Nachrichten und -Ereignisse senden und empfangen kann. Weitere Informationen finden Sie unter Entwerfen eines WCF-Vertrags für Service Bus.

In diesem Abschnitt

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