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Verwenden von PowerShell zum Erstellen eines virtuellen Azure-Computers mit SQL Server BI und SharePoint 2013

Letzte Aktualisierung: August 2013

In diesem Thema und in den Windows PowerShell-Unterstützungsskripts werden die Schritte zum Erstellen eines virtuellen Azure-Computers (Virtual Machine, VM) erläutert, auf dem Microsoft SQL Server Business Intelligence (BI)-Funktionen und Microsoft SharePoint 2013 ausgeführt werden. Bei den Prozeduren und Skripts wird vorausgesetzt, dass Sie über ein Azure-Abonnement, Installationsdateien für SQL Server 2012 Service Pack 1 (SP1) und Installationsdateien für SharePoint 2013 verfügen. Das Dokument enthält eine Prozedur zum Erstellen virtueller Festplatten (Virtual Hard Disk, VHD), die die Installationsdateien enthalten. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen finden Sie im Abschnitt Voraussetzungen in diesem Thema.

Einen vergleichbaren Artikel für einen einzelnen virtuellen Computer, auf dem SharePoint 2010 und SQL Server 2012 ausgeführt werden, finden Sie unter Verwenden von Windows PowerShell zum Erstellen eines virtuellen Azure-Computers mit SQL Server BI und SharePoint 2010.

Einen ähnlichen Artikel für eine Farm mit mehreren Servern finden Sie im Whitepaper Bereitstellen von SQL Server Business Intelligence auf Azure-Virtuellen Computern (http://msdn.microsoft.com/en-us/library/dn321998.aspx).

Empfohlene praktische Erfahrung: Das Thema und die Skripts setzen voraus, das Sie mit Windows PowerShell-Skripts und Azure-Abonnements vertraut sind.

Das folgende Diagramm veranschaulicht den Workflow zur Vorbereitung des Computers, zum Ausführen der Windows Azure PowerShell-Skripts auf dem Computer und zum anschließenden Ausführen der Windows PowerShell-Skripts auf dem virtuellen Computer:

Workflow von PowerShell-Skripts

 

In diesem Thema:

Laden Sie die Windows PowerShell-Skripts und die unterstützenden Textdateien von CodePlex herunter. Das Skriptprojekt enthält keine SQL Server- oder SharePoint-Installationsdateien. Weitere Voraussetzungen können Sie dem Abschnitt Voraussetzungen entnehmen.

PowerShell Download:

  1. Navigieren Sie zu Verwenden von Windows PowerShell zum Erstellen eines virtuellen Azure-Computers mit SQL Server BI.

  2. Laden Sie WA_BI_VM2013.zip herunter.

  3. Extrahieren Sie alle Dateien in C:\WA_BI_VM2013.

  

Verwandte Projekte finden Sie unter Azure SQL auf der Hauptwebsite.

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Voraussetzung Beschreibung

SQL Server- und SharePoint-Installationsdateien

Die Skripts setzen voraus, dass Sie Installationsdateien und Lizenzschlüssel für die folgenden Anwendungen bereitstellen:.

Hinweis: Für die Skripts müssen nicht komprimierte Installationsdateien verwendet werden. Die Skripts können nicht mit ISO-Images ausgeführt werden.

Zertifikat

Die Prozeduren erfordern ein Verwaltungszertifikat. Das Hilfsprogramm Makecert.exe wird zur Erstellung von Zertifikaten verwendet und es wird mit Visual Studio 2012 und Visual Studio 2010 installiert. Wenn Sie bereits über ein X.509-Zertifikat verfügen, das in das Azure-Abonnement hochgeladen wird, ist Visual Studio nicht erforderlich.

Azure PowerShell

Die Skripts wurden mit Version 0.6.16 von Azure-PowerShell getestet. Führen Sie zum Überprüfen der Version den folgenden Befehl aus:

(Get-Module azure -ListAvailable).Version

Weitere Informationen zu Azure-PowerShell-Versionen finden Sie unter WindowsAzure/azure-sdk-tools (https://github.com/Azure/azure-sdk-tools/wiki).

Installieren Sie die Azure PowerShell-Cmdlets aus dem Abschnitt "Befehlszeilentools" der folgenden Downloadseite: Azure-Downloads (http://azure.microsoft.com/en-us/downloads/?fb=en-us).

Kernnutzungskontingente für Azure-Abonnements

Azure-Abonnements verfügen über ein Kernnutzungskontingent. Durch das Skript 2_CreateVM.ps1 dieses Projekts wird ein Virtueller Computer in der Größe ExtraLarge erstellt, der 8 Kerne erfordert. Bevor Sie mit der Verwendung der Skripts beginnen, stellen Sie sicher, dass die zusätzlichen Kerne vom Abonnementkontingent unterstützt werden.

Wenn Ihr Abonnement nicht über genügend Kerne zum Ausführen der Skripts verfügt, tritt beim Skript 2_CreateVM.ps1 ein Fehler auf, und es wird eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden ausgegeben:

  • New-AzureVM: Fehler: Der Grenzwert der Abonnementrichtlinien für den Ressourcentyp "cores count" wurde überschritten. Der Grenzwert für Ressourcentyp 'cores count' liegt bei 20 pro Abonnement, die aktuelle Anzahl beträgt 18 und das angeforderte Inkrement ist 4.

Weitere Informationen zu den Größen Virtueller Computer finden Sie in den folgenden Themen:

Azure-Abonnements sind für den VM-Dienst aktiviert.

Überprüfen Sie, welche für Ihr Abonnement verfügbaren Azure-Orte Zugriff auf den VM-Dienst von Azure haben. Der Ort ist ein erforderlicher Parameter für das Skript 2_CreateVM.ps1. Weitere Informationen darüber, wie Sie die verfügbaren Dienste mithilfe von Windows PowerShell überprüfen, finden Sie in diesem Thema im Abschnitt Überprüfen der geografischen Azure-Orte.

Wenn "PersistentVMRole" unter keinem der Orte als verfügbarer Dienst angezeigt wird, informieren Sie sich im Abschnitt "Was Sie tun können" von Azure-Kaufoptionen http://www.windowsazure.com/en-us/pricing/purchase-options/).

Virtuelles Azure-Netzwerk

Bei den Skripts wird vorausgesetzt, dass Sie ein Abonnement verwenden, das noch kein virtuelles Netzwerk umfasst. Wenn das verwendete Abonnement bereits ein virtuelles Netzwerk umfasst, das von Ihnen nicht gelöscht werden kann, finden Sie weitere Informationen im Abschnitt Konflikte mit virtuellen Netzwerken in diesem Thema.

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Durch die Schritte in diesem Abschnitt wird der lokale Computer anhand der Einstelllungen und Dateien vorbereitet, die zum Ausführen der Skripts erforderlich sind.

In diesem Abschnitt:

In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie ein Verwaltungszertifikat erstellen und das Zertifikat in Ihr Azure-Abonnement hochladen. Wenn Sie nicht über das Hilfsprogramm Makecert.exe verfügen, finden Sie weitere Informationen im Abschnitt Erstellen eines Zertifikats von der Azure-Datei ".publishsettings"

Die folgenden Punkte sind für die Verwendung von Azure-Abonnements und -Verwaltungszertifikaten wichtig.

  1. Pro Abonnement können mehrere Zertifikate hochgeladen werden.

  2. Ein einzelnes Zertifikat kann für mehrere Abonnements verwendet werden. Nutzer sollten die Sicherheitsrisiken und möglichen Schwachstellen für Sicherheitsbedrohungen bedenken.

  3. Eine bewährte Methode besteht darin, pro Abonnement ein Zertifikat zu erstellen und zu verwenden (1:1-Beziehung).

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Erstellen Sie ein X.509-Zertifikat mit dem Hilfsprogramm Makecert.exe, und laden Sie das Zertifikat in das Azure-Abonnement hoch. Makecert.exe wird mit Visual Studio und mit dem Windows SDK installiert. Die Datei Makecert.exe befindet sich normalerweise unter den folgenden Pfaden:

  • C:\Program Files\Windows Kits\8.0\bin\x86

    C:\Program Files\Windows Kits\8.0\bin\x64

So erstellen Sie ein Zertifikat

  1. Erstellen Sie den Ordner C:\Temp, falls er noch nicht vorhanden ist.

  2. Öffnen Sie eine Visual Studio-Eingabeaufforderung mit Administratorrechten, indem Sie eine der folgenden Prozeduren ausführen:

    • Windows 8 oder Windows Server 2012

      1. Geben Sie auf dem Startbildschirm von Windows 8 Developer ein.

      2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Developer-Eingabeaufforderung für VS 2012, und klicken Sie auf Als Administrator ausführen.

    oder

    • Windows 7 oder Windows Server 2008 R2

      1. Klicken Sie auf Start und dann auf Alle Programme.

      2. Klicken Sie erst auf Visual Studio und dann auf Visual Studio Tools.

      3. Klicken Sie auf Visual Studio-Eingabeaufforderung.

  3. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem das Zertifikat erstellt werden soll. Beispiel: cd C:\temp

  4. So erstellen Sie ein Zertifikat mit dem Namen cloudbi in einem Zertifikatspeicher mit dem Namen My:

    makecert -r -pe -a sha1 -n "CN=cloudbi" –ss –my -len 2048 -sp "Microsoft Enhanced RSA and AES Cryptographic Provider" -sy 24 cloudbi.cer
    
    Wenn eine Meldung im Hinblick auf "Zu viele Parameter" angezeigt wird, stellen Sie sicher, dass das Zeichen "-" als Minuszeichen eingefügt ist. Weitere Informationen finden Sie im Forumsbeitrag MakeCert-Fehler: Zu viele Parameter(http://social.msdn.microsoft.com/Forums/vstudio/en-US/1e41910f-2f89-439c-93a6-57e5c391d7ca/makecert-error-too-many-parameters).

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  1. Melden Sie sich beim Azure-Verwaltungsportal an: Verwaltungsportal (http://manage.windowsazure.com).

  2. Stellen Sie in der Dropdownliste ABONNEMENT sicher, dass das richtige Abonnement ausgewählt ist.

  3. Klicken Sie im linken Bereich auf EINSTELLUNGEN. Einstellungen

  4. Klicken Sie im oberen Navigationsmenü auf VERWALTUNGSZERTIFIKATE.

  5. Klicken Sie im unteren Navigationsmenü auf HOCHLADEN. Upload in Windows Azure

  6. Klicken Sie auf das Textfeld DATEI, navigieren Sie zu C:\temp\cloudbi.cer, und klicken Sie auf Öffnen. Beispiel: C:\temp\cloudbi.cer

  7. Klicken Sie auf das Kontrollkästchen OK. OK

  8. Um das Zertifikat in der Liste anzuzeigen, aktualisieren Sie das Browserfenster.

Hinweis: Weitere Informationen zur Verwendung des Zertifikats auf einem anderen Computer finden Sie im Abschnitt Verwenden des Verwaltungszertifikats auf einem anderen Computer.

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Wenn Sie keinen Zugriff auf das Hilfsprogramm Makecert.exe haben, können Sie die Azure PowerShell-Cmdlets verwenden, um ein Zertifikat auf der Basis des Azure-Abonnements zu generieren. Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Links:

securityHinweis zur Sicherheit
Die PUBLISHSETTINGS-Datei enthält die (nicht codierten) Anmeldeinformationen, die zur Verwaltung der Azure-Abonnements und -Dienste verwendet werden. Eine bewährte Sicherheitsmethode besteht darin, die Datei vorübergehend außerhalb von Quellverzeichnissen (z. B. im Ordner Libraries\Documents) zu speichern. Löschen Sie die PUBLISHSETTINGS-Datei, wenn der Import abgeschlossen wurde. Ein böswilliger Benutzer, der Zugriff auf die Datei .publishsettings erlangt, kann die Azure-Dienste erstellen, bearbeiten und löschen.

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Überprüfen Sie den Speicherort von Azure.psd1 auf dem lokalen Computer. Stellen Sie sicher, dass im Import-Module-Abschnitt von C:\WA_BI_VM2013\offbox\1_CreateStorage_Network.ps1 und C:\WA_BI_VM2013\offbox\4_Unmountdata.ps1 der richtige Pfad angegeben ist. Typische Pfade für Azure.psd1 sind:

C:\Program Files\Microsoft SDKs\Azure\PowerShell\Azure\Azure.psd1

oder

C:\Program Files (x86)\Microsoft SDKs\ Azure\PowerShell\Azure\Azure.psd1

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Das Skript 2_CreateVM.ps1 verwendet den Parameter $Azurelocation zur Angabe des Azure-Orts, an dem die Azure-Objekte gehostet werden. Das kann der Virtuelle Computer und das virtuelle Netzwerk sein. Der Ort muss PersistentVMRole als AvailableService unterstützen. Beispiel: East Asia. Wenn Sie nicht sicher sind, welchen Azure-Ort Sie verwenden sollen, können Sie das Azure PowerShell-Skript GetGalleryImageList_andLocationList.ps1 bearbeiten und ausführen. Das Skript gibt eine Liste der Orte und unterstützten Dienste zurück, die für das aktuelle Azure-Abonnement verfügbar sind. Bearbeiten Sie das Skript anhand Ihrer Azure-Abonnementinformationen.

Das Skript GetGalleryImageList_andLocationList.ps1 gibt beispielsweise die folgende Liste zurück. In diesem Beispiel aktualisieren Sie 2_CreateVM.ps1, um "East Asia" oder "Southeast Asia" zu verwenden.

Name             DisplayName      AvailableServices                   
----             -----------      -----------------                   
South Central US South Central US {Compute, Storage}                  
East Asia        East Asia        {Compute, Storage, PersistentVMRole}
Southeast Asia   Southeast Asia   {Compute, Storage, PersistentVMRole}

 

Wenn unter keinem der Orte PersistentVMRole als verfügbarer Dienst angezeigt wird, informieren Sie sich im Abschnitt "Was Sie tun können" von Azure-Kaufoptionen (http://www.windowsazure.com/en-us/pricing/purchase-options/).

TipTipp
Weitere Informationen zum Vorbereiten des Skripts GetGalleryImageList_andLocationList.ps1 finden Sie im Abschnitt Aktualisieren von Skriptparametern.

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Mithilfe der Windows PowerShell-Skripts in diesem Projekt wird ein virtueller Azure-Computer erstellt, auf dem das Microsoft Windows 2012-Image ausgeführt wird. Das Image befindet sich im Katalog für Azure-Virtuelle Computer. Mithilfe des Skripts 2_CreateVM.ps1 wird der virtuelle Computer auf der Grundlage eines bestimmten Images erstellt. Die im Katalog enthaltenen Images ändern sich mit der Zeit. Überprüfen Sie deshalb die aktuellen verfügbaren Imagenamen, und aktualisieren Sie das Skript 2_CreateVM.ps1 entsprechend.

Führen Sie das Windows PowerShell-Skript GetGalleryImageList_andLocationList.ps1 aus, um eine Liste der aktuellen Images aus dem Katalog für Azure-Virtuelle Computer abzurufen. Überprüfen Sie die ImageName-Eigenschaft des Windows Server 2012-Images, und aktualisieren Sie den $vmImageName-Parameter des Skripts 2_CreateVM.ps1.

Das Skript GetGalleryImageList_andLocationList.ps1 gibt beispielsweise folgendes Resultset zurück:

 

Label ImageName

Windows Server 2012 Datacenter, Mai 2013

a699494373c04fc0bc8f2bb1389d6106__Windows-Server-2012-Datacenter-201305.01-en.us-127GB.vhd

 

Aktualisieren Sie deshalb das Skript 2_CreateVM.ps1:

$vmImageName =" a699494373c04fc0bc8f2bb1389d6106__Windows-Server-2012-Datacenter-201305.01-en.us-127GB.vhd"

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  1. Speicherkonto: Das Azure-Speicherkonto muss innerhalb von Azure eindeutig sein. Der Name entspricht dem Präfix des für den Speicher angegebenen DNS-Namens, der für den Zugriff auf Objekte im Speicherkonto verwendet werden kann. Aktualisieren Sie die Skripts 1_CreateStorage_Network.ps1 und 2_CreateVM.ps1 mit einem eindeutigen Speicherkontonamen.$storageAccountName = "azurebistorage"

    Sie können eine REST-API der Azure-Dienstverwaltung verwenden, um die Verfügbarkeit eines Speicherkontonamens zu überprüfen. Weitere Informationen finden Sie unter Überprüfen der Verfügbarkeit des Speicherkontonamens (http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windowsazure/jj154125.aspx).

  2. Name des virtuellen Computers: Der Dienstname des virtuellen Computers muss innerhalb von Azure eindeutig sein. Aktualisieren Sie das Skript 2_CreateVM.ps1 mit einem eindeutigen Dienstnamen. Ändern Sie $vmServiceName = "IaaS-BI-onsharepoint".

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Bei den Skripts wird von einem Azure-Abonnement ausgegangen, das keine virtuellen Azure-Netzwerke umfasst. Wenn das Abonnement, das Sie verwenden möchten, bereits ein Azure-Netzwerk umfasst, könnte die vorhandene Datei Networkconfig.netcfg einen Konflikt verursachen. Pro Azure-Abonnement ist nur eine Datei Networkconfig.netcfg zulässig. Wenn Sie die Datei Networkconfig.netcfg gemäß den Schritten in diesem Dokument aktualisieren, versucht Azure zunächst, das vorhandene virtuelle Netzwerk zu löschen. Deshalb kann die Netzwerkumgebung des Abonnements vom Skript 1_CreateStorage_Network.ps1 auf der Basis des folgenden Verhaltens geändert werden:

  1. Wenn das Azure-Abonnement kein vorhandenes virtuelles Netzwerk umfasst, wird vom Skript 1_CreateStorage_Network ein neues virtuelles Netzwerk erstellt. Dieses Netzwerk verwendet die Datei NetworkConfig.netcfg, die im Skriptprojekt im Ordner Offbox bereitgestellt wird.

  2. Wenn ein virtuelles Netzwerk vorhanden ist, das jedoch mit KEINEM Azure-Objekt verknüpft ist, wird das vorhandene virtuelle Netzwerk erfolgreich von 1_CreateStorage_Network.ps1 gelöscht und anschließend ein Netzwerk auf der Grundlage der Konfigurationsdatei NetworkConfig.netcfg erstellt.

  3. Wenn ein virtuelles Netzwerk vorhanden ist, das mit Objekten verknüpft ist, kann 1_CreateStorage_Network.ps1KEIN vorhandenes virtuelles Netzwerk löschen, und das Skript kann KEIN Netzwerk auf der Grundlage der Konfigurationsdatei NetworkConfig.netcfg erstellen.

    • Wenn Sie die Informationen eines vorhandenen Netzwerks beibehalten möchten, laden Sie die Datei NetworkConfig.netcfg aus dem Azure-Abonnement herunter, und führen Sie die Abschnitte <DnsServers> und <VirtualNetworkSite> mit der in diesem Projekt bereitgestellten Datei NetworkConfig.netcfg zusammen.

    • Kopieren Sie die geänderte Datei NetworkConfig.netcfg nach C:\Temp. Wenn Sie einen anderen Ordner verwenden möchten, aktualisieren Sie in 1_CreateStorage_Network.ps1 den folgenden Eintrag.

      -ConfigurationPath "C:\Temp\NetworkConfig.netcfg"

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Dieser Abschnitt bietet eine Zusammenfassung der Parameter, die Sie in den einzelnen Skripts ändern. Einige der Parameter wurden im Rahmen der anderen Schritte zur Vorbereitung geändert. Ändern Sie die Skripts unter C:\WA_BI_VM2013. In einem späteren Schritt kopieren Sie die Skriptdateien in eine VHD-Datei, die auf den Azure-Virtuellen Computer hochgeladen wird.

 

Skript Parameter Beschreibung

GetGalleryImageList_andLocationList.ps1

$subscriptionID

Dieses Skript ist optional und ruft Informationen aus dem Azure-Abonnement ab, um die Parameter in den anderen Skripts aufzufüllen.

Abonnement-ID, Abonnementname und Fingerabdruck sind im Azure-Verwaltungsportal auf der Seite Zertifikat unter Einstellungen aufgeführt.

GetGalleryImageList_andLocationList.ps1

$subscriptionName

Geben Sie den Abonnementnamen an.

GetGalleryImageList_andLocationList.ps1

$thumbPrint

Geben Sie den Zertifikatfingerabdruck an. Sie finden die Informationen im Azure-Verwaltungsportal auf der Seite Zertifikat unter Einstellungen.

GetGalleryImageList_andLocationList.ps1

$certificate

Das Skript verwendet den Speicher "MY", der mit dem Parameter -ss während des Vorbereitungsschritts MakeCert angegeben wird. Aktualisieren Sie das Skript, wenn Sie einen anderen Speicher verwenden.

------------

------------

------------

1_CreateStorage_Network.ps1

$subscriptionID

1_CreateStorage_Network.ps1

$subscriptionName

1_CreateStorage_Network.ps1

$thumbPrint

1_CreateStorage_Network.ps1

$certificate

1_CreateStorage_Network.ps1

$Azurelocation

Der geografische Standort des Rechenzentrums, in dem der Virtuelle Computer erstellt werden soll.

1_CreateStorage_Network.ps1

$storageAccountName

Dieser Parameter muss ein eindeutiger Wert sein.

------------

------------

------------

2_CreateVM.ps1

$subscriptionID

2_CreateVM.ps1

$subscriptionName

2_CreateVM.ps1

$thumbPrint

2_CreateVM.ps1

$certificate

2_CreateVM.ps1

$Azurelocation

Verwenden Sie denselben Ort, den Sie in 1_CreateStorage_Network.ps1 verwendet haben.

$vmImageName

Erforderlich: Der Name des Images aus dem VM-Katalog, von dem der virtuelle Computer erstellt wird. Wie Sie eine Liste der Imagenamen abrufen, können Sie dem Abschnitt zum Skript GetGalleryImageList_andLocationList.ps1 entnehmen.

2_CreateVM.ps1

$storageAccountName

Verwenden Sie denselben Ort, den Sie in 1_CreateStorage_Network.ps1 verwendet haben.

2_CreateVM.ps1

$vmServiceName

Dieser Parameter muss ein eindeutiger Wert sein.

------------

------------

------------

3_Add_disks.ps1

$subscriptionID

3_Add_disks.ps1

$subscriptionName

3_Add_disks.ps1

$vmServiceName

Verwenden Sie den gleichen Namen wie in 2_CreateVM.ps1.

3_Add_disks.ps1

$storageAccountName

Verwenden Sie denselben Ort, den Sie in 1_CreateStorage_Network.ps1 verwendet haben.

------------

--------------

------------

OnBoxScript7.ps1

Aktualisieren Sie die drei Verweise auf den Cloud-Dienstnamen, der in 2_CreateVM.ps1 verwendet wird. OnBoxScript7.ps1 konfiguriert ein IIS-Zertifikat auf der Basis des Cloud-Dienstnamens.

------------

--------------

------------

UnmountData.ps1

$subscriptionID

UnmountData.ps1

$subscriptionName

UnmountData.ps1

$thumbPrint

UnmountData.ps1

$certificate

UnmountData.ps1

$vmServiceName

UnmountData.ps1

$vmName

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In diesem Abschnitt werden die Schritte zum Erstellen virtueller Festplatten erläutert, auf denen die SQL Server- und SharePoint 2013-Installationsdateien enthalten sind.

Die folgenden Schritte gelten für Windows 7, Windows 8, Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2012.

Zum Erstellen eines X-Laufwerks öffnen Sie Windows PowerShell mit Administratorrechten und führen dann die folgenden Befehle aus:

New-vhd c:\BitsForCloud2013.vhd –SizeBytes 130GB -Dynamic
Mount-VHD –Path c:\BitsForCloud2013.vhd -PassThru | Initialize-Disk -PartitionStyle MBR  -PassThru | New-Partition -UseMaximumSize -DriveLetter x | Format-Volume -FileSystem NTFS -NewFileSystemLabel BitsForCloud2013 -confirm:$false

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Erstellen von Ordnern auf dem X-Laufwerk zur Aufnahme der Skripts und Installationsdateien. Öffnen Sie zum Erstellen der folgenden Ordner ein Windows PowerShell-Fenster, und führen Sie die folgenden Befehle aus:

New-Item -Path X:\ -name "scripts" -ItemType "directory"
New-Item -Path X:\ -name "bits" -ItemType "directory"
New-Item -Path X:\bits\ -name "Sharepoint2013" -ItemType "directory"
New-Item -Path X:\bits\ -name "SQLServer2012sp1" -ItemType "directory"

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Kopieren Sie die Installationsdateien für SQL Server 2012 SP1 und SharePoint Server 2013 in die VHD-Datei.

  1. Kopieren Sie SharePoint 2013-Serverdateien nach X:\Bits\SharePoint2013.

  2. Kopieren Sie die SQL Server 2012-Dateien nach X:\Bits\SQLServer2012sp1.

  3. Kopieren Sie den Skriptordner C:\WA_BI_VM2013\OnBox nach X:\Scripts. Der endgültige Ordnername ist X:\Scripts\onbox.

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Fügen Sie den SQL Server-Lizenzschlüssel dem /PID-Parameter in den folgenden Skripts hinzu, durch die SQL Server-Instanzen installiert werden. Aktualisieren Sie jede Instanz des /PID-Parameters. Fügen Sie den Schlüssel in doppelten Anführungszeichen hinzu. "/PID" gibt den Produktschlüssel der SQL Server-Edition an. Wird dieser Parameter nicht angegeben, dann wird die Evaluation Edition verwendet. Die Evaluation-Lizenz kann mit Azure-Virtuellen Computern jedoch nicht verwendet werden:

  • X:\Scripts\onbox\OnBoxScript_3.ps1: Aktualisieren Sie eine Instanz der SQL Server-PID.

  • X:\Scripts\onbox\OnBoxScript_4.ps1: Aktualisieren Sie drei Instanzen der SQL Server-PID.

Weitere Informationen zur Verwendung von /PID finden Sie unter Installieren von SQL Server 2012 von der Eingabeaufforderung (http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms144259.aspx#Install).

  1. Bearbeiten Sie die Datei für die automatische SharePoint-Installation anhand des SharePoint-Lizenzschlüssels: x:\bits\SharePoint2013\Files\SetupFarmSilent\config.xml

  2. Fügen Sie den Lizenzschlüssel hinzu, und entfernen Sie die Kommentarzeichen:

    <!--<PIDKEY Value="Enter Product Key Here" />-->

    Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

    <PIDKEY Value="your license key”/>

Weitere Informationen zum SharePoint-Setup über die Befehlszeile und über die Datei Confg.xml finden Sie in den folgenden Veröffentlichungen:

  1. Referenz zu "Config.xml" (SharePoint Server 2010) (http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc261668(v=office.14).aspx).

  2. Setup-Befehlszeilenreferenz (SharePoint Server 2010) (http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc262897(v=office.14).aspx).

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Die VHD kann im angefügten Zustand nicht kopiert werden. Zum Trennen der VHD öffnen Sie Windows PowerShell mit Administratorrechten und führen dann den folgenden Befehl aus:

  • Dismount-VHD –Path c:\BitsForCloud2013.vhd
    

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In diesem Abschnitt werden das Ausführen und Überprüfen von Azure PowerShell-Skripts beschrieben, mit denen Azure-Objekte erstellt und konfiguriert werden.

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Zusammenfassung der Skripts zum Konfigurieren der Azure-Umgebung.

 

Ausführung von Skriptname Beschreibung der Skripttasks

Lokal, Windows Azure PowerShell

GetGalleryImageList_andLocationList.ps1

Dieses Skript ist optional und ruft Informationen aus dem Azure-Abonnement ab, um die Parameter in den anderen Skripts aufzufüllen. Das Skript gibt folgendes Resultset zurück:

  • Eine Liste der Orte und Dienste, die für das Azure-Abonnement verfügbar sind.

  • Eine aktuelle Liste der Images im Katalog für Azure-Virtuelle Computer.

1_CreateStorage_Network.ps1

  • Erstellt eine Azure-Affinitätsgruppe.

  • Erstellt ein virtuelles Azure-Netzwerk.

  • Erstellt ein Azure-Speicherkonto.

  • Lädt die VHD-Datei hoch, die Sie in den Vorbereitungsschritten erstellt haben.

Lokal, Windows Azure PowerShell lokal

2_CreateVM.ps1

  • Erstellt einen virtuellen Azure-Computer.

3_Add_disks.ps1

  • Erstellt einen Datenträger für einen Domänencontroller.

  • Erstellt einen Datenträger für SQL Server.

  • Erstellt einen Datenträger für die hochgeladene VHD.

  • Erstellt einen SSL-Endpunkt.

  • Sichert den RDP-Endpunkt, indem die für den öffentlichen Port verwendete Portnummer geändert wird.

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Dieses Skript führt die folgenden Tasks aus:

  1. Erstellt eine Azure-Affinitätsgruppe.

  2. Erstellt ein virtuelles Azure-Netzwerk.

  3. Erstellt ein Azure-Speicherkonto.

  4. Lädt die VHD-Datei hoch.

  

WarningWarnung
Bei dem Skript wird vorausgesetzt, dass Sie ein Abonnement verwenden, das noch kein virtuelles Azure-Netzwerk umfasst. Wenn das Abonnement ein vorhandenes virtuelles Netzwerk umfasst, das nicht gelöscht werden kann, finden Sie weitere Informationen im Abschnitt Konflikte mit virtuellen Netzwerken in diesem Thema.

  

Schritte:

  1. Erstellen Sie den Ordner C:\Temp, falls er noch nicht vorhanden ist.

  2. Kopieren Sie C:\WA_BI_VM2013\OffBox\NetworkConfig.netcfg nach C:\Temp. Wenn Sie einen anderen Ordner als C:\Temp verwenden möchten, aktualisieren Sie den Parameter -ConfigurationPath im Skript 1_CreateStorage_Network.ps1.

  3. Wenn Sie die Azure PowerShell-Befehlsshell erstmalig öffnen, legen Sie mit dem folgenden Befehl die Ausführungsrichtlinie auf RemoteSigned fest.

    Set-ExecutionPolicy RemoteSigned
    
    Zum Überprüfen der aktuellen Ausführungsrichtlinie führen Sie den folgenden Befehl aus:

    Get-ExecutionPolicy
    
  4. Öffnen Sie Windows Azure PowerShell, und führen Sie den folgenden Befehl aus:

    C:\WA_BI_VM2013\OffBox\1_CreateStorage_Network.ps1
    
    Hinweis: Die nächste Datei, c:\WA_BI_VM2013\file_paths.txt, enthält den Pfad aller Skripts, um das Kopieren und Einfügen zu vereinfachen.

  5. Die Skriptausführung dauert je nach Geschwindigkeit der Internetverbindung 5 bis 15 Minuten. Der überwiegende Teil der Skriptausführungszeit wird aufgewendet, um die VHD-Datei nach Azure zu kopieren. Es wird eine Statusmeldung mit etwa folgendem Wortlaut ausgegeben:

      

    • Bits Disk: Does Not Exist...Creating

      Windows(R) Azure(TM) Upload Tool version 1.8.0.0

      for Microsoft(R) .NET Framework 3.5

      Copyright (c) Microsoft Corporation. All rights reserved.

      Using the saved connection string...

      MD5 hash is being calculated for the file 'C:\BitsForCloud2013.vhd'.

      Progressing: 45.4% complete; Remaining Time: 00:08:49; Throughput: 1073.4Mbps

      

    Das Skript sucht nach Azure-Objekten, die über den gleichen Namen verfügen wie die von den Skripts erstellten Objekte. Wenn die Objekte vorhanden sind, wird der Erstellungsschritt vom Skript übersprungen und eine Überprüfungsmeldung ähnlich wie Affinity Group Exists….Moving On im Windows PowerShell-Fenster ausgegeben.

Überprüfung:

    1. Navigieren Sie zum Azure-Verwaltungsportal, und klicken Sie im linken Navigationsbereich auf Alle Elemente.

      alle Elemente
    2. Stellen Sie sicher, dass das Speicherkonto (iaasbistorage2) und das virtuelle Netzwerk (Iaas-BI-Network) vorhanden sind.

    1. Klicken Sie im linken Navigationsbereich auf Einstellungen.

      Einstellungen
    2. Klicken Sie im oberen Menü auf Affinitätsgruppen, und überprüfen Sie dann, ob die Iaas-BI-Affinitätsgruppe vorhanden ist.

    1. Klicken Sie im linken Navigationsbereich auf Speicher, und klicken Sie dann auf das Speicherkonto iaasbistorage2.

      Windows Azure IaaS-Speicher (Symbol)
    2. Klicken Sie im oberen Menü auf Container, und klicken Sie dann auf den Container vhds.

    3. Überprüfen Sie, ob die VHD BitsForCloud2013.vhd hochgeladen wurde.

  1. Hinweis: Eine kurze Erläuterung der Azure-Speicherhierarchie finden Sie im Abschnitt Übersicht über den Azure-Speicher.

Das Skript erstellt auf Grundlage eines im Katalog der virtuellen Azure-Computer verfügbaren Microsoft Windows Server-Images einen virtuellen Azure-Computer.

  

Schritte:

  1. Öffnen Sie Windows Azure PowerShell, und führen Sie den folgenden Befehl aus:

    C:\WA_BI_VM2013\OffBox\2_CreateVM.ps1
    
  2. Wenn Ihr Abonnement nicht über genügend Kerne zum Ausführen der Skripts verfügt, tritt beim Skript 2_CreateVM.ps1 ein Fehler auf, und es wird eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden ausgegeben:

    • New-AzureVM: Fehler: Der Grenzwert der Abonnementrichtlinien für den Ressourcentyp "cores count" wurde überschritten. Der Grenzwert für Ressourcentyp 'cores count' liegt bei 20 pro Abonnement, die aktuelle Anzahl beträgt 18 und das angeforderte Inkrement ist 4.

Überprüfung:

    1. Aktualisieren Sie das Azure-Verwaltungsportal, und klicken Sie auf Alle Elemente.

      alle Elemente
    2. Vergewissern Sie sich, dass der virtuelle Computer Iaas-BI-Full vorhanden ist.

  1. ImportantWichtig
    Es wird empfohlen, auf dem virtuellen Computer Windows Update auszuführen, bevor weitere Skripts ausgeführt werden. Die Anzahl der installierten Updates hängt vom Alter des grundlegenden Betriebssystemimages ab, mit dem der virtuelle Computer erstellt wurde. Das Bestimmen des Betriebssystemimages war einer der Vorbereitungsschritte. So führen Sie Windows Update aus:

    1. Klicken Sie im linken Bereich des Azure-Verwaltungsportals auf das Symbol Virtuelle Computer.

      Virtuelle Windows Azure-Computer
    2. Standardmäßig ist der neue virtuelle Computer Iaas-BI-Full ausgewählt. Klicken Sie unten im Bildschirm auf das Symbol Verbinden.

      Herstellen einer Verbindung mit einem virtuellen Azure-Computer
    3. Melden Sie sich als folgender Benutzer an:

      • Benutzer: testuser

      • Kennwort: Testword!1

    4. Öffnen Sie in der Systemsteuerung Windows Update.

    5. Klicken Sie auf Nach Updates suchen.

  2. Nach dem Installieren von Updates müssen Sie möglicherweise den virtuellen Computer neu starten.

Weitere Informationen zu den vom Skript 2_CreateVM.ps1 verwendeten Azure PowerShell-Cmdlets finden Sie in den folgenden Veröffentlichungen:

  • New-AzureVM (http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windowsazure/jj152815.aspx).

  • New-AzureVMConfig (http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windowsazure/jj152883.aspx).

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Dieses Skript führt die folgenden Tasks aus:

  • Erstellt einen Datenträger für einen Domänencontroller.

  • Erstellt einen Datenträger für SQL Server.

  • Erstellt einen Datenträger für die VHD, die durch 1_CreateSorage_Network.ps1 hochgeladen wurde.

  • Erstellt einen SSL-Endpunkt.

  • Ändert die Nummer des öffentlichen Ports für den RDP (Remote Desktop Protocol)-Endpunkt.

Schritte:

  1. Öffnen Sie Windows Azure PowerShell, und führen Sie den folgenden Befehl aus:

    C:\WA_BI_VM2013\OffBox\3_Add_disks.ps1
    

Überprüfung:

    1. Aktualisieren Sie das Azure-Verwaltungsportal, und klicken Sie im linken Bereich auf das Symbol Virtuelle Computer.

      Virtuelle Windows Azure-Computer
    2. Klicken Sie im oberen Menü auf Datenträger.

    3. Überprüfen Sie, ob 4 Datenträger vorhanden sind, für die Iaas-BI-Full in der Spalte Angeschlossen an aufgeführt wird. Die URL in der Spalte Ort enthält den von einem Datenträger verwendeten VHD-Namen. Zum Beispiel https://iaasbistorage2.blob.core.windows.net/vhds/BitsForCloud2013.vhd.

    4. Alternativ können Sie zum Überprüfen der Datenträger das folgende Skript über das Windows Azure Powershell-Fenster ausführen:

      C:\WA_BI_VM2013\Offbox\GetGalleryImageList_andLocationList.ps1
      
  1. Klicken Sie im linken Bereich auf das Symbol Virtuelle Computer.

    Virtuelle Windows Azure-Computer
    1. Wählen Sie den virtuellen Computer Iaas-BI-Full aus, und klicken Sie unten im Bildschirm auf das Symbol Verbinden.

      Herstellen einer Verbindung mit einem virtuellen Azure-Computer
    2. Melden Sie sich als folgender Benutzer an:

      • Benutzer:testuser

      • Kennwort:Testword!1

    3. Überprüfen Sie, ob das Laufwerk F:\ angefügt ist und die Ordner F:\scripts und F:\Bits enthält.

In diesem Abschnitt werden das Ausführen und Überprüfen von Windows PowerShell-Skripts auf dem virtuellen Computer beschrieben, mit denen SQL Server und SharePoint installiert und konfiguriert werden.

 

Ausführung von Skriptname Beschreibung der Skripttasks

Auf VM, Windows PowerShell

OnBoxScript_1.ps1

  • Formatiert Datenträger 2 und weist den Laufwerkbuchstaben Z zu.

  • Formatiert Datenträger 3 und weist den Laufwerkbuchstaben S zu.

OnBoxScript_1a.ps1

Konfiguriert den Virtuellen Computer als Domänencontroller (DC).

Auf VM, Windows PowerShell

OnBoxScript_2.ps1

  • Dieses Skript führt das SharePoint 2013-Installationsprogramm für die erforderlichen Komponenten aus und startet den virtuellen Computer neu. Führen Sie dieses Skript zweimal aus.

Auf VM, Windows PowerShell

OnBoxScript2a.ps1

  • Dieses Skript führt das SharePoint 2013-Installationsprogramm für die erforderlichen Komponenten ein weiteres Mal aus und installiert dann SharePoint 2013. Das Skript verwendet die Installationsdateien, die Sie auf die VHD kopiert haben.

Auf VM, Windows PowerShell auf VM

OnBoxScript_3.ps1

  • Erstellt Active Directory-Benutzer.

  • Installiert SQL Server-Funktionen: Datenbankmodul, Reporting Services im SharePoint-Modus, Reporting Services-Add-In für SharePoint, SQL Server Data Tools und Management Studio.

  • Erstellt mehrere Konten für die SQL Server-Dienste und SharePoint.

Auf VM, Windows PowerShell

OnBoxScript_4.ps1

  • Installiert drei Instanzen von SQL Server Analysis Services. SQL Server-Setup wird vom Skript drei Mal ausgeführt, um Folgendes zu installieren:

  • Analysis Services – MultiDimensional

  • Analysis Services – tabellarisch

  • PowerPivot

Auf VM, Windows PowerShell auf VM

OnBoxScript_5.ps1

  • Konfiguration der zentralen SharePoint-Farm einschließlich der SharePoint-Zentraladministration.

  • Stellt die beiden PowerPivot-Lösungen bereit.

  • Installiert die drei PowerPivot SharePoint-Funktionen.

Auf VM, Windows PowerShell

OnBoxScript_6.ps1

  • Erstellt die PowerPivot-Dienstanwendung, erstellt die Webanwendung und stellt die Lösung bereit.

  • Erstellt eine Site und aktiviert Funktionen.

  • Konfiguriert Secure Store Service.

  • Konfiguriert Excel Services.

Auf VM, Windows PowerShell

OnBoxScript_7.ps1

  • Erstellt ein IIS-Zertifikat.

  • Bindet das Zertifikat an die Site.

  • Erstellt eine alternative Zugriffszuordnung für HTTPS.

Auf VM, Windows PowerShell

OnBoxScript_8.ps1

  • Konfiguriert Reporting Services im SharePoint-Modus.

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Dieses Skript partitioniert und formatiert Laufwerk "Z" und Laufwerk "S".

Schritte:

  1. Navigieren Sie zum Azure-Verwaltungsportal, stellen Sie eine Verbindung mit dem virtuellen Computer Iaas-BI-Full her, und melden Sie sich als folgender Benutzer an:

    • Benutzer:testuser

    • Kennwort:Testword!1

  2. Öffnen Sie auf dem virtuellen Computer Windows PowerShell oder Windows PowerShell ISE. Sie müssen Windows PowerShell 3.0 nicht mit den Systemmodulen öffnen, da Windows PowerShell 3.0 automatisch die Module lädt, wenn ein relevantes Cmdlet zum ersten Mal ausgeführt wird.

  3. Zum Überprüfen der aktuellen Ausführungsrichtlinie führen Sie den folgenden Befehl aus:

    Get-ExecutionPolicy
    
  4. Wenn als Wert Restricted zurückgegeben wird, führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Konfiguration zu ändern:

    Set-ExecutionPolicy RemoteSigned
    
  5. Geben Sie J ein, um die Änderung der Ausführungsrichtlinie zu bestätigen.

  6. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    F:\scripts\OnBox\onboxScript_1.ps1
    

Wenn ungefähr folgende Fehlermeldung angezeigt wird, legen Sie die Ausführungsrichtlinie fest:

  • F:\scripts\OnBox\OnBoxScript_1.ps1 : Die Datei F:\scripts\OnBox\OnBoxScript_1.ps1 kann nicht geladen werden, da die Ausführung von Skripts auf diesem System deaktiviert ist.

Wenn ungefähr folgende Fehlermeldung angezeigt wird, schließen Sie das Windows PowerShell-Fenster, und öffnen Sie es mit Administratorrechten erneut:

  • Get-Disk: Der Zugriff auf eine CIM-Ressource war für den Client nicht verfügbar. In Zeile:1 Zeichen:1+ Get-Disk+ ~~~~~~~~ + KategorieInfo : ErlaubnisVerweigert: (MSFT_Disk:ROOT/Microsoft/Windows/Storage/MSFT_Disk) [Get-Disk], CimException + VollQualifizierteFehlerId : MI RESULT 2,Get-Disk

Überprüfung: So überprüfen Sie, ob die Skriptausführung erfolgreich war

  1. Stellen Sie im Azure-Verwaltungsportal eine Verbindung mit dem virtuellen Computer her, und melden Sie sich als folgender Benutzer an:

    • Benutzer: testuser

    • Kennwort: Testword!1

  2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um zu überprüfen, ob die Volumes erstellt wurden:

    • Führen Sie den folgenden Windows PowerShell-Befehl aus, und überprüfen Sie, ob die Laufwerke Z, S und F vorhanden sind:

      Get-Volume
      
      • DriveLetter FileSystemLabel FileSystem DriveType HealthStatus SizeRemaining Size

      • ----------- --------------- ---------- --------- ------------ ------------- ----

      • Z NTFS Fixed Healthy 59.9 GB 60 GB

      • S NTFS Fixed Healthy 109.89 GB 110 GB

      • F BitsForCloud2013 NTFS Fixed Healthy 120.52 GB 127 GB

    • Öffnen Sie Windows-Explorer, und überprüfen Sie, ob die Laufwerke F:, S: und Z: vorhanden sind.

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Dieses Skript konfiguriert den virtuellen Computer als Domänencontroller (DC).

Schritte:

  1. Navigieren Sie zum Azure-Verwaltungsportal, stellen Sie eine Verbindung mit dem virtuellen Computer Iaas-BI-Full her, und melden Sie sich als folgender Benutzer an:

    • Benutzer:testuser

    • Kennwort:Testword!1

  2. Öffnen Sie auf dem virtuellen Computer Windows PowerShell oder Windows PowerShell ISE.

  3. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    F:\scripts\OnBox\onboxScript_1a.ps1
    
  4. Die Ausführung des Skripts dauert 5 bis 10 Minuten, und das Skript gibt ungefähr folgende Meldung aus:

    • Message : You must restart this computer to complete the operation.

    • Context : DCPromo.General.4

    • RebootRequired : True

    • Status : Success

  5. Starten Sie den virtuellen Computer neu, bevor Sie das nächste Skript ausführen.

Überprüfung: So überprüfen Sie, ob die Skriptausführung erfolgreich war

  1. Stellen Sie im Azure-Verwaltungsportal eine Verbindung mit dem virtuellen Computer her, und melden Sie sich als folgender Benutzer an:

    • Benutzer: testuser

    • Kennwort: Testword!1

  2. Führen Sie zum Überprüfen des Domänencontrollers einen der folgenden Schritte aus:

    • Öffnen Sie auf dem virtuellen Computer ein Windows PowerShell-Fenster, und führen Sie den folgenden Befehl aus:

      $computerdomain = [System.DirectoryServices.ActiveDirectory.Domain]::GetCurrentDomain() ; $computerdomain.name
      
      Die Ausgabe lautet Iaas-BI.local.

    • Führen Sie in der Windows-Systemsteuerung die Anwendung System aus, und überprüfen Sie, ob für Domäne der Name IaaS-BI.local angezeigt wird.

  3. TipTipp
    Es wird empfohlen, vor dem Ausführen weiterer Skripts Microsoft Windows Update auszuführen. Die Anzahl der Updates variiert abhängig vom Basisimage, mit dem der virtuelle Computer erstellt wurde. Möglicherweise erfordert Windows Update, dass der Virtuelle Computer nach der Installation der Updates neu gestartet wird.

Weitere Informationen zu den Windows PowerShell-Cmdlets für Active Directory finden Sie unter Install-ADDSForest http://technet.microsoft.com/en-us/library/hh974720.aspx.

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Dieses Skript führt die folgenden Tasks aus:

  • Führt das SharePoint-Installationsprogramm für die erforderlichen Komponenten aus und startet dann den virtuellen Computer neu.

  • Führen Sie dieses Skript zweimal aus.

Schritte:

  1. Stellen Sie im Azure-Verwaltungsportal eine Verbindung mit dem virtuellen Computer her, und melden Sie sich als folgender Benutzer an:

    • Benutzer: testuser

    • Kennwort: Testword!1

  2. Öffnen Sie auf dem virtuellen Computer Windows PowerShell.

  3. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    F:\scripts\onbox\OnBoxScript_2.ps1
    
  4. Das Vorbereitungstool für SharePoint-Produkte (das Installationsprogramm für die erforderlichen Komponenten) wird geöffnet und ausgeführt.

  5. Hinweis: Mit dem letzten Schritt im Skript wird der virtuelle Computer neu gestartet, und daher wird die Remoteverbindung geschlossen.

  6. Stellen Sie im Azure-Verwaltungsportal eine Verbindung mit dem virtuellen Computer her. Der virtuelle Computer konfiguriert beim Starten die Windows-Funktionen, die vom Installationsprogramm für die erforderlichen Komponenten von SharePoint installiert wurden.

  7. Führen Sie das Skript ein zweites Mal aus. Der virtuelle Computer wird erneut neu gestartet, und das Fenster für die Remoteverbindung wird geschlossen.

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Dieses Skript führt die folgenden Tasks aus:

  • Führt das SharePoint-Installationsprogramm für die erforderlichen Komponenten ein drittes Mal aus.

  • Installiert SharePoint 2013 anhand der Installationsdateien, die Sie in den Vorbereitungsschritten auf die VHD kopiert haben.

Schritte:

  1. Stellen Sie im Azure-Verwaltungsportal eine Verbindung mit dem virtuellen Computer her, und melden Sie sich als folgender Benutzer an:

    • Benutzer: testuser

    • Kennwort: Testword!1

  2. Öffnen Sie auf dem virtuellen Computer Windows PowerShell, und führen Sie den folgenden Befehl aus:

    F:\scripts\onbox\OnBoxScript_2a.ps1
    
  3. Das Vorbereitungstool für SharePoint-Produkte (das Installationsprogramm für die erforderlichen Komponenten) wird geöffnet und ausgeführt.

  4. Nachdem das Installationsprogramm für erforderliche Komponenten ausgeführt wurde, wird SharePoint vom Skript installiert. Die SharePoint-Installation läuft automatisch ab, sodass keine Dialogfelder angezeigt werden. Die SharePoint-Installation dauert 10 bis 15 Minuten.

    • Das Installationsprogramm für die erforderlichen Komponenten wird mit ExitCode: 0 abgeschlossen.

    • TipTipp
      Wenn die SharePoint-Installation schnell mit ExitCode 30030 beendet wird, überprüfen Sie, ob Sie die Datei f:\bits\SharePoint2013\Files\SetupFarmSilent\config.xml mit dem PID-Schlüssel für die SharePoint-Lizenz aktualisiert haben. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Aktualisieren der SharePoint-Installationsdatei "Config.xml" mit dem SharePoint-PIDKEY.

    • Die SharePoint-Installation wird mehrere Minuten lang ausgeführt, und wenn sie mit ExitCode 3010 beendet wird, muss vor dem Ausführen des nächsten Skripts der virtuelle Computer neu gestartet werden.

Überprüfung: So überprüfen Sie, ob die Skriptausführung erfolgreich war

  1. Wenn Sie eine Liste der installierten SharePoint-Dienste anzeigen möchten, führen Sie den folgenden Windows PowerShell-Befehl aus:

    Get-Service -DisplayName *sharepoint* | Format-Table -autosize status,displayname
    
    Alle Dienste weisen den Status "angehalten" auf. Die Dienste werden erst ausgeführt, wenn Sie die nächsten Skripts ausführen, die das SQL Server-Datenbankmodul installieren und die SharePoint-Farm konfigurieren.

    • Status DisplayName

    • ------ -----------

    • Stopped Document Conversions Launcher for Microsoft SharePoint Server 2013

    • Stopped Document Conversions Launcher for Microsoft SharePoint Server 2013

    • Stopped Document Conversions Load Balancer for Microsoft SharePoint Server 2013

    • Stopped SharePoint Server Search 15

    • Stopped SharePoint Administration

    • Stopped SharePoint Search Host Controller

    • Stopped SharePoint Timer Service

    • Stopped SharePoint Tracing Service

    • Stopped SharePoint User Code Host

    • Stopped SharePoint VSS Writer

  2. Überprüfen Sie unter Start, Alle Programme, ob die Gruppe Microsoft SharePoint-Produkte angezeigt wird.

  3. Hinweise zum Beheben von SharePoint-Installationsproblemen können Sie den SharePoint-Installationsprotokolldateien entnehmen. Wo die Protokolldateien gespeichert sind, hängt von der Einstellung Protokollierungstyp in der folgenden Konfigurationsdatei ab:

    • F:\bits\SharePoint2013\Files\SetupFarmSilent\config.xml

    Der Standardwert für Protokollierungstyp lautet:

    • <Logging Type="verbose" Path="%temp%" Template="SharePoint Server Setup(*).log"/>

    Dieser wird in den folgenden Pfad aufgelöst: C:\Users\<User Name>\AppData\Local\Temp\2.

    Hinweis:AppData ist standardmäßig ein ausgeblendeter Ordner.

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Die SQL Server-Lizenz muss sich in der Skriptdatei OnBoxScript_3.ps1 befinden. Die Skriptbearbeitung wurde im Rahmen der Vorbereitung ausgeführt. Wenn Sie Ihren SQL Server-Schlüssel nicht zu /PID= hinzugefügt haben, finden Sie weitere Informationen unter Aktualisieren von Skripts mit dem SQL Server-Lizenzschlüssel. Dieses Skript führt die folgenden Tasks aus:

  • Erstellt Active Directory (AD)-Benutzer. Erstellt die folgenden Konten für die SQL Server-Dienste und SharePoint. Die Konten werden alle mit dem Kennwort Testword!1 erstellt.

    • SQL_Engine

    • SQL_Agent

    • SQL_Reporting

    • SQL_AS_MD

    • SQL_AS_Tabular

    • SQL_PowerPivot

    • SP_Farm

    • SP_Root

  • Installiert die folgenden SQL Server-Funktionen:

    • Database Engine (Datenbankmodul)

    • Reporting Services im SharePoint-Modus

    • Reporting Services-Add-In für SharePoint

    • SQL Server Data Tools

    • SQL Server Management Studio

Schritte:

  1. Stellen Sie im Azure-Verwaltungsportal eine Verbindung mit dem virtuellen Computer her, und melden Sie sich als folgender Benutzer an:

    • Benutzer: testuser

    • Kennwort: Testword!1

  2. Öffnen Sie auf dem virtuellen Computer Windows PowerShell.

  3. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    F:\scripts\onbox\OnBoxScript_3.ps1
    
  4. Die Ausführung des Skripts dauert 10-15 Minuten.

    Weitere Informationen darüber, wie Sie die Setupprotokolldateien von SQL Server finden und anzeigen, erhalten Sie unter Lesen und Anzeigen der Setupprotokolldateien von SQL Server (http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms143702.aspx).

  5. Zum Abschluss der SQL Server-Installation wird diese mit dem Setup result: 0 beendet.

  6. ImportantWichtig
    Hinweis: Starten Sie den virtuellen Computer vor dem Ausführen weiterer Skripts neu, und führen Sie Windows Update aus.

Überprüfung:

SQL Server: Führen Sie die folgenden Schritte aus, um zu überprüfen, ob die SQL Server-Komponenten erfolgreich installiert wurden.

    • So führen Sie die Überprüfung mit Windows PowerShell aus:

      • get-service -displayname sql*
        
        • Status Name DisplayName

        • ------ ---- -----------

        • Running MSSQL$SHAREPOINT SQL Server (SHAREPOINT)

        • Running SQLAgent$SHAREP... SQL Server Agent (SHAREPOINT)

        • Running SQLBrowser SQL Server Browser

        • Running SQLWriter SQL Server VSS Writer



    • So führen Sie die Überprüfung auf der Benutzeroberfläche aus:

      1. Klicken Sie auf Start und dann auf Alle Programme.

      2. Klicken Sie auf Microsoft SQL Server 2012 und dann auf Konfigurationstools.

      3. Klicken Sie auf SQL Server-Konfigurations-Manager.

      4. Klicken Sie im SQL Server-Konfigurations-Manager im linken Bereich auf SQL Server-Dienste. Achten Sie darauf, ob die Instanzen SQL Server (SharePoint) und SQL Server-Agent (SharePoint) installiert sind und ausgeführt werden.

Konten: Führen Sie die folgenden Schritte aus, um zu überprüfen, ob die Konten "SQL" und "SP" vom Skript erfolgreich erstellt wurden:

  • Aus Windows PowerShell: Öffnen Sie Windows PowerShell, und führen Sie dann den folgenden Befehl aus:

    Get-ADUser -filter * | format-table name,enabled,distinguishedname –autosize
    
      • name enabled distinguishedname

      • ---- ------- -----------------

      • SQL_Engine True CN=SQL_Engine,CN=Users,DC=IaaS-BI,DC=local

      • SQL_Agent True CN=SQL_Agent,CN=Users,DC=IaaS-BI,DC=local

      • SQL_Reporting True CN=SQL_Reporting,CN=Users,DC=IaaS-BI,DC=local

      • SQL_AS_MD True CN=SQL_AS_MD,CN=Users,DC=IaaS-BI,DC=local

      • SQL_AS_Tabular True CN=SQL_AS_Tabular,CN=Users,DC=IaaS-BI,DC=local

      • SQL_PowerPivot True CN=SQL_PowerPivot,CN=Users,DC=IaaS-BI,DC=local

      • SP_Farm True CN=SP_Farm,CN=Users,DC=IaaS-BI,DC=local

      • SP_Root True CN=SP_Root,CN=Users,DC=IaaS-BI,DC=local

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Die SQL Server-Lizenz muss sich in der Skriptdatei befinden. Die Skriptbearbeitung wurde im Rahmen der Vorbereitung ausgeführt. Wenn Sie dem /PID=-Parameter in OnBoxScript_4.ps1 den SQL Server-Schlüssel nicht hinzugefügt haben, finden Sie weitere Informationen unter Aktualisieren von Skripts mit dem SQL Server-Lizenzschlüssel.

Dieses Skript führt die folgenden Tasks aus:

Führt SQL Server-Setup drei Mal aus, um die folgenden drei Instanzen von Analysis Services zu installieren.

  • Analysis Services – mehrdimensional

  • Analysis Services – tabellarisch

  • PowerPivot

Wenn Sie den Modus Analysis Services – mehrdimensional oder Analysis Services – tabellarisch nicht verwenden möchten, können Sie die entsprechenden Zeilen auskommentieren, indem Sie im Skript OnBoxScript_4.ps1 am Anfang der Zeilen (.\setup.exe) ein "#" hinzufügen. PowerPivot ist für spätere Skripts erforderlich, durch die die Farm, PowerPivot und Reporting Services im SharePoint-Modus konfiguriert werden.

 

Hinweis: In den vom Skript OnBoxScript_4.ps1 verwendeten Befehlszeilen für das SQL Server-Setup wird die Fehlerberichterstattung mit dem Parameter /ERRORREPORTING=0deaktiviert. Ändern Sie die Werte, wenn Sie Installationsfehler beheben möchten. Die unterstützten Werte für /ERRORREPORTING=0 lauten "1=enabled" oder "0=disabled". Möglicherweise ist auch der Parameter /INDICATEPROGRESS hilfreich für Sie. Durch /INDICATEPROGRESS wird Setup so konfiguriert, dass die ausführliche Setupprotokolldatei an die Konsole weitergeleitet wird. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von SQL Server 2012 von der Eingabeaufforderung (http://technet.microsoft.com/en-us/library/ms144259.aspx).

 

Schritte:

  1. Stellen Sie im Azure-Verwaltungsportal eine Verbindung mit dem virtuellen Computer her, und melden Sie sich als folgender Benutzer an:

    • Benutzer:testuser

    • Kennwort:Testword!1

  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    F:\scripts\onbox\OnBoxScript_4.ps1
    
    Wenn das SQL Server-Setup erfolgreich abgeschlossen wurde, lautet der Ergebniscode Setup result: 0.

  3. noteHinweis
    Schließen Sie das Windows PowerShell-Fenster, und öffnen Sie es erneut, bevor Sie das nächste Skript ausführen. Die vom Skript OnBoxScript_4.ps1 hinzugefügten PowerPivot-Cmdlets sind erst verfügbar, nachdem die Windows PowerShell-Umgebung neu gestartet wurde.

Überprüfung: Gehen Sie wie folgt vor, um zu überprüfen, ob die drei Instanzen von Analysis Services installiert wurden:

  • So führen Sie die Überprüfung mit Windows PowerShell aus:

    • Get-service -displayname 'sql server analysis*'
      
      • Status Name DisplayName

      • ------ ---- -----------

      • Running MSOLAP$AS_MD SQL Server Analysis Services (AS_MD)

      • Running MSOLAP$AS_TAB SQL Server Analysis Services (AS_TAB)

      • Running MSOLAP$POWERPIVOT SQL Server Analysis Services (POWER...

  • So führen Sie die Überprüfung auf der Benutzeroberfläche aus:

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Alle Programme.

    2. Klicken Sie auf Microsoft SQL Server 2012 und dann auf Konfigurationstools.

    3. Klicken Sie auf SQL Server-Konfigurations-Manager.

    4. Klicken Sie im SQL Server-Konfigurations-Manager im linken Bereich auf SQL Server-Dienste. Achten Sie darauf, dass die drei Analysis Services-Instanzen installiert sind und ausgeführt werden.

      SQL Services installiert

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Dieses Skript führt die folgenden Tasks aus:

  • Konfiguration der zentralen SharePoint-Farm, die die Website der SharePoint-Zentraladministration enthält.

  • Stellt die PowerPivot-Farmlösung und die PowerPivot-Anwendungslösung bereit.

  • Installiert die drei PowerPivot SharePoint-Funktionen.

Schritte:

  1. Öffnen Sie auf dem virtuellen Computer Windows PowerShell.

  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    F:\scripts\onbox\OnBoxScript_5.ps1
    
  3. Bevor Sie das nächste Skript ausführen, schließen Sie das Windows PowerShell-Fenster, und öffnen Sie es erneut.

Überprüfung: So überprüfen Sie, ob die Skriptausführung erfolgreich war

  1. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um zu überprüfen, ob die drei PowerPivot-Funktionen installiert sind:

    1. Klicken Sie unter Alle Programme auf Microsoft SharePoint-Produkte.

    2. Klicken Sie auf SharePoint-Verwaltungsshell.

    3. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    Get-spfeature | where {$_.displayname –like “PowerP*”}
    
    DisplayName Id Scop

    ----------- -- ----

    PowerPivotSite 1a33a234-b4a4-4fc6-96c2-8bdb56388bd5 Site

    PowerPivotAdmin e9c4784b-d453-46f5-8559-3c891d7159dd Web

    PowerPivot f8c51e81-0b46-4535-a3d5-244f63e1cab9 Farm

  2. Um zu überprüfen, ob die SharePoint-Lösungen installiert sind, öffnen Sie die SharePoint-Verwaltungsshell, und führen Sie den folgenden Befehl aus:

    Get-SPSolution
    
    Name SolutionId Deployed

    ---- ---------- --------

    powerpivotfarm14solution.wsp 20556862-2287-4547-ae18-66e95a471271 True

    powerpivotfarmsolution.wsp 28201e83-6a35-4237-9ac0-4323f3d28497 True

    powerpivotwebapplicationsol... e51f7fb9-2272-4e77-a2af-7a070edd82b6 True

  3. Überprüfen Sie auf dem virtuellen Computer, ob Sie zur SharePoint-Zentraladministration navigieren können. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden:

    1. Die Standard-URL lautet http://iaas-bi-full:8080. Melden Sie sich mit dem Benutzernamen testuser und dem Kennwort Testword!1 an.

    2. Klicken Sie auf Start, und geben Sie SharePoint 2013-Zentraladministration ein.

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Dieses Skript führt die folgenden Tasks aus:

  • Erstellt eine PowertPivot-Dienstanwendung und eine Webanwendung.

  • Erstellt eine Site und aktiviert Funktionen.

  • Konfiguriert Secure Store Service.

  • Konfiguriert Excel Services.

Schritte:

  1. Öffnen Sie auf dem virtuellen Computer Windows PowerShell.

  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    F:\scripts\onbox\OnBoxScript_6.ps1
    

Überprüfung: So überprüfen Sie, ob die Skriptausführung erfolgreich war

  1. Überprüfen Sie mit Windows PowerShell, ob der PowerPivot-Systemdienst installiert ist. Öffnen Sie die SharePoint-Verwaltungsshell, und führen Sie den folgenden Befehl aus:

    PowerPivotSystemServiceInstance
    
    • TypeName Status Id

    • -------- ------ --

    • SQL Server PowerPivot System ... Online a79ba103-048c-4a47-a6fb-61c3c66f7f82

  2. Überprüfen Sie mit Windows PowerShell, ob die PowerPivot-Dienstanwendung vorhanden ist. Öffnen Sie die SharePoint-Verwaltungsshell, und führen Sie den folgenden Befehl aus:

    get-PowerPivotServiceApplication
    
    • DisplayName TypeName Id

    • ----------- -------- --

    • Default PowerPivo... PowerPivot Servic... 1d89c0da-ab9f-4329-bc21-ca106c701817

  3. Überprüfen Sie mit einer der folgenden Methoden, ob die Excel Services-Dienstanwendung vorhanden ist:

    1. Klicken Sie in der SharePoint-Zentraladministration auf Dienstanwendungen verwalten. Wenn Sie zur Eingabe der Anmeldeinformationen aufgefordert werden, melden Sie sich mit den Anmeldeinformationen testuser und Testword!1 an. Stellen Sie sicher, dass die Excel Services-Anwendung ExcelServiceApp1 den Status Gestartet aufweist.

    2. Führen Sie über die SharePoint-Verwaltungsshell den folgenden Windows PowerShell-Befehl aus:

      get-SPExcelServiceApplication
      
      • DisplayName TypeName Id

      • ----------- -------- --

      • ExcelServiceApp1 Excel Services Ap... e46e2ce0-5f85-47e6-b5da-a7ac9c96a960

  4. Überprüfen Sie mit einer der folgenden Methoden, ob die Website vorhanden ist:

    1. Führen Sie über die SharePoint-Verwaltungsshell den folgenden Windows PowerShell-Befehl aus:

      Get-spsite
      
      • Url CompatibilityLevel

      • --- ------------------

      • http://iaas-bi-full 15

    2. Navigieren Sie zur PowerPivot-Website http://iaas-bi-full/SitePages/Home.aspx.

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Dieses Skript führt die folgenden Tasks aus:

  • Erstellen eines IIS-Zertifikats

  • Binden des Zertifikats an die Site

  • Erstellen einer alternativen Zugriffszuordnung (Alternate Access Mapping) für HTTPS

Schritte:

  1. Öffnen Sie auf dem virtuellen Computer Windows PowerShell.

  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    F:\scripts\onbox\OnBoxScript_7.ps1
    

Überprüfung: So überprüfen Sie, ob die Skriptausführung erfolgreich war

  1. Um zu überprüfen, ob die Bindung vorhanden ist, führen Sie in der SharePoint-Verwaltungsshell den folgenden Windows PowerShell-Befehl aus:

    Get-WebBinding
    
    • protocol bindingInformation sslFlags

    • -------- ------------------ --------

    • https *:443: 0

  2. Führen Sie in der SharePoint-Verwaltungsshell den folgenden Windows PowerShell-Befehl aus, um zu überprüfen, ob die Zuordnung <Ihr Cloud-Dienstname>.cloudapp.net vorhanden ist:

    Get-Spalternateurl
    
    Ergebnis:

    IncomingUrl Zone PublicUrl

    ----------- ---- ---------

    https://iaas-bi-onsharepoint2.cloudap... Extranet https://iaas-bi-onsharepoint2.cloudap

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Dieses Skript führt die folgenden Tasks aus:

  • Installiert und startet den Reporting Services-Dienst.

  • Erstellt eine Dienstanwendung, einen Anwendungspool und einen Proxy für Reporting Services.

  • Verknüpft den Proxy der Reporting Services-Dienstanwendung mit der Standardwebsite.

  • Gewährt dem Reporting Services-Anwendungspool Webanwendungsrechte.

Schritte:

  1. Öffnen Sie auf dem virtuellen Computer Windows PowerShell.

  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    F:\scripts\onbox\OnBoxScript_8.ps1
    
    noteHinweis
    Zum Erstellen eines verwalteten Dienstkontos ruft das Skript die Anmeldeinformationen für das Dienstkonto IaaS-BI\SQL_Reporting ab. Dieser Schritt führt dazu, dass das Dialogfeld zur Überprüfung der Anmeldeinformationen angezeigt wird. Geben Sie das Kennwort Testword!1 ein, sofern dieses nicht in früheren Skripts geändert wurde.

    Wenn Sie die Ausführung dieser Skripts automatisieren möchten und kein Bestätigungsdialogfeld angezeigt werden soll, finden Sie unter Get-Credential in der Befehlszeile (http://www.powershellmagazine.com/2013/02/11/pstip-get-credential-at-the-command-line/) eine von der Community empfohlene Problemumgehung.

Anforderung von Anmeldeinformationen

Überprüfung: So überprüfen Sie, ob die Skriptausführung erfolgreich war

Überprüfen Sie mit einer der folgenden Methoden, ob die Reporting Services-Dienstanwendung vorhanden ist:

  • Führen Sie in der SharePoint-Verwaltungsshell den folgenden Befehl aus:

    Get-SPRSServiceApplication
    
    • Name Id UEAccountName

    • ---- -- -------------

    • Reporting Services ... e36f8012-a002-4007-b913-114c387d6d1a

    1. Klicken Sie in der SharePoint-Zentraladministration auf Dienstanwendungen verwalten.

    2. Wenn Sie zur Eingabe der Anmeldeinformationen aufgefordert werden, melden Sie sich mit dem Benutzernamen testuser und dem Kennwort Testword!1 an.

    3. Überprüfen Sie, ob die Reporting Services-Anwendung und der Proxy der Reporting Services-Anwendung installiert sind und der Status Gestartet lautet.

Überprüfen Sie wie folgt, ob der Reporting Services-Dienstanwendungspool vorhanden ist:

  1. Führen Sie in der SharePoint-Verwaltungsshell den folgenden Befehl aus:

    Get-SPServiceApplicationPool | where {$_.name -like "reporting*"}
    
    • Name ProcessAccountName

    • ---- ------------------

    • Reporting Services IaaS-BI\SQL_Reporting

Überprüfen Sie wie folgt, ob der Reporting Services-Dienstanwendungsproxy vorhanden ist:

  1. Führen Sie in der SharePoint-Verwaltungsshell den folgenden Befehl aus:

    Get-SPRSServiceApplicationProxy
    
    • DisplayName TypeName Id

    • ----------- -------- --

    • Reporting Service... SQL Server Report... d8acc98a-fa0d-4453-8741-d56bafd8b46a

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Dieser Abschnitt enthält Konfigurationsschritte, die Sie auf dem virtuellen Computer ausführen, und ein Windows PowerShell-Skript, das Sie auf dem lokalen Computer ausführen, um die VHD zu trennen, die die SQL Server- und SharePoint-Installationsdateien enthält.

Dieses Skript führt die folgenden Tasks aus:

  • Hebt die Einbindung des Laufwerks F: auf, des VHDs, das die SQL Server- und SharePoint-Installationsdateien enthält. Das Laufwerk wird vom virtuellen Computer entfernt, die VHD befindet sich jedoch noch im Azure-Speicher. Die letzten Sätze von Schritten sind optional. Mit ihnen wird der Datenträger (.vhd) aus dem Azure-Speicher gelöscht und der vom Azure-Abonnement genutzte Speicher verringert.

Schritte:

  1. Öffnen Sie auf dem lokalen Computer Windows Azure PowerShell.

  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    C:\WA_BI_VM2013\offbox\4_UnmountData.ps1
    

Überprüfung: So überprüfen Sie, ob die Skriptausführung erfolgreich war

  1. Stellen Sie im Azure-Verwaltungsportal eine Verbindung mit dem virtuellen Computer her, und melden Sie sich mit den folgenden Anmeldeinformationen an:

    • Benutzer: testuser

    • Kennwort: Testword!1

  2. Öffnen Sie Windows-Explorer, und überprüfen Sie, dass das Laufwerk F: nicht aufgelistet ist.

  3. Hinweis: Wenn Sie die Datei BitsForCloud2013.vhd nicht erneut verwenden möchten, führen Sie die folgenden Schritte aus, um die VHD aus dem Azure-Speicher zu löschen und so die Speicherkosten zu verringern.

    1. Navigieren Sie zur Azure-Verwaltungsshell.

    2. Klicken Sie auf Virtuelle Computer und dann im oberen Menü auf Datenträger.

    3. Klicken Sie auf das Filtersymbol, und geben Sie dann im Filterfeld bits ein.

      Filtern von Datenträgern für die Bit-VHD
    4. Klicken Sie auf den Datenträgernamen und dann im unteren Menü auf Löschen.

    5. Klicken Sie auf Zugeordnete VHD löschen.

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Überprüfen Sie, ob Sie auf dem Server auf die folgenden URLs zugreifen können. Aktualisieren Sie die URL entsprechend der Installation. Wenn ein Dialogfeld für Anmeldeinformationen angezeigt wird, verwenden Sie den Namen testuser und das zugehörige Kennwort. Manchmal tritt ein Timeout des Browsers auf, wenn Sie zum ersten Mal zur Website navigieren. Wenn ein Timeout auftritt, aktualisieren Sie den Browser.

  1. SharePoint-Zentraladministration: http://iaas-bi-full:8080/default.aspx.

  2. Die PowerPivot-Website: http://iaas-bi-full/SitePages/Home.aspx.

Wenn Sie im linken SharePoint-Navigationsbereich erstmalig auf PowerPivot-Katalog klicken, wird eine Meldung angezeigt, dass Sie Silverlight installieren müssen.

Navigieren Sie zum PowerPivot-Katalog, indem Sie den Ihrer Installation entsprechenden Teil der URL ersetzen: http://iaas-bi-full/PowerPivot%20Gallery/Forms/Gallery.aspx.

Wenn ein Dialogfeld für Anmeldeinformationen angezeigt wird, verwenden Sie den Namen testuser und das zugehörige Kennwort. Manchmal tritt ein Timeout des Browsers auf, wenn Sie zum ersten Mal zur Website navigieren. Wenn ein Timeout auftritt, aktualisieren Sie den Browser.

Bevor Sie Silverlight herunterladen, führen Sie die folgenden Schritte aus, um Internet Explorer auf dem virtuellen Computer für Downloads zu konfigurieren.

  1. Öffnen Sie Internet Explorer.

  2. Wechseln Sie zum Menü Extras.

  3. Wählen Sie Internetoptionen aus.

  4. Wechseln Sie zur Registerkarte Sicherheit.

  5. Wählen Sie die Zone Internet aus.

  6. Klicken Sie auf Stufe anpassen.

  7. Wählen Sie unter der Kategorie Downloads für Dateidownload die Option Aktivieren aus.

  8. Klicken Sie auf OK, und klicken Sie dann erneut auf OK.

  9. Schließen Sie Internet Explorer, und starten Sie das Programm anschließend neu.

  10. Navigieren Sie zum PowerPivot-Katalog (http://iaas-bi-full/PowerPivot%20Gallery/Forms/Gallery.aspx), und klicken Sie auf das Symbol Microsoft Silverlight installieren.

  11. Sobald die Silverlight-Installation abgeschlossen ist, aktualisieren Sie den Browser, um die PowerPivot-Katalogansicht anzuzeigen.

Es wird empfohlen, nach dem Abschluss der Silverlight-Installation in der Sicherheitskonfiguration des Browsers die Einstellung wiederherzustellen, die Downloads verhindert.

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Für Reporting Services werden vordefinierte Inhaltstypen bereitgestellt, die zum Verwalten freigegebener Datenquellendateien (.rsds) und Berichtsdefinitionsdateien (.rdl) verwendet werden können. Indem Sie die Inhaltstypen einer Bibliothek hinzufügen, aktivieren Sie die Reporting Services-Optionen im Menü Neu.

Navigieren Sie zur Dokumentbibliothek, indem Sie den Ihrer Installation entsprechenden Teil der URL ersetzen: http://iaas-bi-full/Shared%20Documents/Forms/AllItems.aspx.

Weitere Informationen finden Sie unter Hinzufügen von Berichtsserver-Inhaltstypen zu einer Bibliothek (Reporting Services im integrierten SharePoint-Modus) (http://msdn.microsoft.com/en-us/library/bb326289.aspx).

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Die folgende Liste enthält Links zu Clienttools, die die SQL Server- und SharePoint BI-Plattform nutzen:

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Informationen zum Exportieren eines Zertifikats mit dem privaten Schlüssel und zum Importiren des Zertifikats auf einem anderen Computer, sodass die Verwaltung Ihres Azure-Abonnements auch von diesem aus möglich ist, finden Sie unter Vorgehensweise: Anzeigen von Zertifikaten mit dem MMC-Snap-In (http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms788967(v=vs.110).aspx).

Sie können Zertifikate auch über den Internet Explorer exportieren und importieren. Führen Sie z. B. zum Exportieren die folgenden Schritte durch:

  1. Klicken Sie auf Internetoptionen.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Inhalt.

  3. Klicken Sie auf Zertifikate.

  4. Wählen Sie das zu exportierende Zertifikat aus, und klicken Sie dann auf Exportieren.

  5. Wählen Sie im Zertifikatexport-Assistenten die Option aus, bei der der private Schlüssel mit dem Zertifikat exportiert wird.

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Führen Sie den folgenden Befehl im Azure PowerShell-Fenster aus, um eine Liste der Azure-Cmdlets anzuzeigen:

'help azure'

Hilfe zur Befehlszeile eines bestimmten Befehls rufen Sie über den Schalter –full ab. Beispiel:

get-help New-AzureVMConfig  -full

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In diesem Abschnitt werden die Schritte zum Bereinigen des Abonnements beschrieben. Diese werden ausgeführt, wenn Sie die Skripts ab createvm.ps1 erneut ausführen möchten. Klicken Sie im Azure-Verwaltungsportal auf Alle Elemente, und löschen Sie die folgenden Elemente in der angegebenen Reihenfolge: alle Elemente

  1. Klicken Sie auf Virtuelle Computer und dann auf den Virtuellen Computer Iaas-BI-Full. Klicken Sie auf Löschen.

  2. Klicken Sie auf Virtuelle Computer und dann im oberen Menü auf Datenträger. Klicken Sie auf Löschen und dann auf Die zugeordnete VHD löschen. Wiederholen Sie dies für alle Datenträger. Hinweis: Wenn Sie die VHD für den Bits-Datenträger nicht löschen, muss die VHD nicht erneut in den Azure-Speicher hochgeladen werden.

  3. Klicken Sie auf Netzwerke und dann auf das Netzwerk Iaas-BI-network. Klicken Sie auf Löschen.

  4. Klicken Sie auf Cloud-Dienste, und wählen Sie dann den Namen des Diensts aus. Klicken Sie dann auf Löschen.

  5. Klicken Sie auf Speicher und dann auf iaasbistorage. Klicken Sie auf Löschen.

  6. Klicken Sie auf Einstellungen und dann auf Affinitätsgruppen. Einstellungen

  7. Klicken Sie auf Iaas BI-Affinitätsgruppe und dann auf Löschen.

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Dieser Abschnitt bietet eine kurze Übersicht über die Hierarchie und Objekte, aus denen die Azure-Speicherumgebung besteht.

Azure-Virtuelle Computer verwenden VHD-Dateien. Dies ähnelt der Verwendung in einer lokalen Windows Server Hyper-V-Umgebung. Die VHD-Dateien werden als Seiten-BLOBs im Azure-BLOB-Speicher gespeichert.

Beim Erstellen eines virtuellen Azure-Computers wird automatisch eine VHD erstellt. Sie können auch eine VHD hochladen, z. B. wie in diesem Dokument beschrieben. Azure speichert BLOBs in Containern. Wenn Sie mit virtuellen Computern arbeiten, wird automatisch der Container vhds erstellt. Das folgende Diagramm veranschaulicht die Azure-Objekt, die Teil der Speicherumgebung sind:

Windows Azure-Speicherübersicht

Weitere Informationen zum Azure-Speicher finden Sie unter Verwenden des Azure-BLOB-Speicherdiensts (http://www.windowsazure.com/en-us/develop/net/how-to-guides/blob-storage/).

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