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Phase 3: Konfigurieren der SQL Server-Infrastruktur

Letzte Aktualisierung: November 2014

Dies ist die dritte Phase der Bereitstellung von SharePoint mit SQL Server AlwaysOn in Azure. Sie umfasst auch die Konfiguration der beiden Computer mit SQL Server. Sie müssen diese Phase abschließen, bevor Sie mit Phase 4 fortfahren.

Informationen zur vorherigen Phase finden Sie unter Phase 2: Konfigurieren von Domänencontrollern.

Informationen zur nächsten Phase finden Sie unter Phase 4: Konfigurieren von SharePoint-Servern.

Informationen allen Phasen dieser Bereitstellung finden Sie unter Bereitstellen von SharePoint 2013 mit SQL Server AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen in Azure.

Diese Bereitstellung von SharePoint mit SQL Server AlwaysOn soll die SharePoint mit SQL Server AlwaysOn-Infograhik begleiten und die aktuellsten Empfehlungen bereitstellen.

Die folgende Abbildung zeigt die Konfigurationsergebnisse dieser erfolgreich abgeschlossenen Phase.

Phase 3: Hinzufügen von Computern mit SQL Server

Es gibt zwei virtuelle SQL Server-Computer. Der primäre Computer mit SQL Server enthält das primäre Datenbankreplikat einer Verfügbarkeitsgruppe. Der sekundäre Computer mit SQL Server enthält das sekundäre Sicherungsreplikat. Die Sicherung wird bereitgestellt, um hohe Verfügbarkeit sicherzustellen.

Führen Sie die folgenden Schritte zwei Mal aus, um die zwei virtuellen SQL Server-Computer zu erstellen. Beachten Sie, dass für diese Vorgehensweise Werte aus Tabelle M unter Phase 2: Konfigurieren von Domänencontrollern und den Tabellen V (für virtuelle Netzwerkeinstellungen) und S (für Ihr Subnetz) unter Phase 1: Azure-Überwachungs- verwendet werden.

  1. Klicken Sie auf der Befehlsleiste des Azure-Verwaltungsportals auf Neu > Server > Virtueller Computer > Aus Katalog.

  2. Wählen Sie auf der Seite "Image auswählen" die Option Microsoft SQL Server 2012 SP1 Enterprise unter Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 aus.

  3. Klicken Sie auf das Pfeilsymbol Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.

  4. Gehen Sie auf der Seite Konfiguration des virtuellen Computers folgendermaßen vor:

    • Geben Sie im Feld Name des virtuellen Computers den Namen dieses Computers gemäß Element 3 für den ersten SQL Server und gemäß Element 4 für den zweiten SQL Server aus Tabelle M ein. Dieser Name wird im Azure-Verwaltungsportal angezeigt.

    • Wählen Sie unter Größe die Größe für den virtuellen Computer basierend auf der Spalte Mindestgröße in Tabelle M aus. Die Größe virtueller Computer kann neu konfiguriert werden, nachdem sie erstellt wurden. Klicken Sie hierzu im Azure-Verwaltungsportal auf Virtuelle Computer, klicken Sie auf den Namen des virtuellen Computers, und klicken Sie dann auf die Menüoption Konfigurieren.

    • Geben Sie im Feld Neuer Benutzername einen Benutzernamen für das lokale Administratorkonto ein. Sie verwenden diesen Namen, um sich bei der erstmaligen Anmeldung über eine Remotedesktopverbindung beim Computer anzumelden.

    • Geben Sie im Feld Neues Kennwort ein sicheres Kennwort für das lokale Administratorkonto ein.

    • Geben Sie das sichere Kennwort im Feld Kennwort bestätigen erneut ein.

      Bewahren Sie den Namen und das Kennwort des lokalen Administratorkontos für die spätere Verwendung an einem sicheren Ort auf.

  5. Klicken Sie auf den Vorwärtspfeil, um den Vorgang fortzusetzen.

  6. Gehen Sie auf der Seite Konfiguration des virtuellen Computers folgendermaßen vor:

    • Wählen Sie unter Cloud-Dienst in der Spalte Cloud-Dienstname von Tabelle M den Namen für den virtuellen Computer aus.

    • Wählen Sie unter Region/Affinitätsgruppe/Virtuelles Netzwerk den Namen aus, der Element 1 in Tabelle V entspricht, also das neu erstellte virtuelle Netzwerk.

    • Wählen Sie unter Virtuelles Netzwerk – Subnetze den Namen Ihres Subnetzes aus, der Element 1 in Tabelle S entspricht.

    • Wählen Sie unter Speicherkonto das Speicherkonto aus, das Sie für diese Bereitstellung erstellt haben.

    • Klicken Sie für den ersten virtuellen SQL Server-Computer unter Verfügbarkeitsgruppe auf Verfügbarkeitsgruppe erstellen, und geben Sie den Namen aus der Spalte Verfügbarkeitsgruppe der Tabelle M für Element 3 ein. Wählen Sie für den zweiten SQL Server den Namen der für den ersten SQL Server erstellten Verfügbarkeitsgruppe aus.

  7. Klicken Sie auf den Vorwärtspfeil, um den Vorgang fortzusetzen.

  8. Klicken Sie auf der Seite Konfiguration des virtuellen Computers unter Endpunkte auf die Zeile PowerShell, und löschen Sie dann 5986 aus der Spalte Öffentlicher Port.

    Auf diese Weise wird Azure informiert, einen zufälligen öffentlichen Port für Windows PowerShell-Remotesitzungen für diesen virtuellen Computer zu generieren. Damit diese Portnummer im Azure-Verwaltungsportal angezeigt wird, klicken Sie auf Virtuelle Computer, klicken Sie auf den Namen des virtuellen Computers, und klicken Sie dann auf die Menüoption Dashboard.

  9. Klicken Sie auf das Häkchen, um den Computer zu erstellen. Die Erstellung des virtuellen Computers kann mehrere Minuten in Anspruch nehmen.

Verwenden Sie das folgende Verfahren zweimal, um den Clustercomputer mit Knotenmehrheit zu erstellen. Beachten Sie, dass für diese Vorgehensweise Werte aus Tabelle M dieses Themas und den Tabellen V (für virtuelle Netzwerkeinstellungen) und S (für Ihr Subnetz) verwendet werden, die Sie in Phase 1: Azure-Überwachungs- definiert haben.

  1. Klicken Sie auf der Befehlsleiste des Azure-Verwaltungsportals auf Neu > Server > Virtueller Computer > Aus Katalog.

  2. Wählen Sie auf der Seite "Image auswählen" Windows Server R2 2012 Datacenter aus.

  3. Klicken Sie auf das Pfeilsymbol Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.

  4. Gehen Sie auf der Seite Konfiguration des virtuellen Computers folgendermaßen vor:

    • Geben Sie in das Feld Name des virtuellen Computers den Namen dieses Computers aus der entsprechenden Zeile für Element 5 in der Tabelle M ein. Dieser Name wird im Azure-Verwaltungsportal angezeigt.

    • Wählen Sie unter Größe die Größe für den virtuellen Computer basierend auf der Spalte Mindestgröße in Tabelle M aus. Die Größe virtueller Computer kann neu konfiguriert werden, nachdem sie erstellt wurden. Klicken Sie hierzu im Azure-Verwaltungsportal auf Virtuelle Computer, klicken Sie auf den Namen des virtuellen Computers, und klicken Sie dann auf die Menüoption Konfigurieren.

    • Geben Sie im Feld Neuer Benutzername einen Benutzernamen für das lokale Administratorkonto ein. Sie verwenden diesen Namen, um sich bei der erstmaligen Anmeldung über eine Remotedesktopverbindung beim Computer anzumelden.

    • Geben Sie im Feld Neues Kennwort ein sicheres Kennwort für das lokale Administratorkonto ein.

    • Geben Sie das sichere Kennwort im Feld Kennwort bestätigen erneut ein.

      Bewahren Sie den Namen und das Kennwort des lokalen Administratorkontos für die spätere Verwendung an einem sicheren Ort auf.

  5. Klicken Sie auf den Vorwärtspfeil, um den Vorgang fortzusetzen.

  6. Gehen Sie auf der Seite Konfiguration des virtuellen Computers folgendermaßen vor:

    • Wählen Sie unter Cloud-Dienst in der Spalte Cloud-Dienstname von Tabelle M den Namen für den virtuellen Computer aus.

    • Wählen Sie unter Region/Affinitätsgruppe/Virtuelles Netzwerk den Namen aus, der Element 1 in Tabelle V entspricht, also das neu erstellte virtuelle Netzwerk.

    • Wählen Sie unter Virtuelles Netzwerk – Subnetze den Namen Ihres Subnetzes aus, der Element 1 in Tabelle S entspricht.

    • Wählen Sie unter Speicherkonto das Speicherkonto aus, das Sie für diese Bereitstellung erstellt haben.

  7. Klicken Sie auf den Vorwärtspfeil, um den Vorgang fortzusetzen.

  8. Klicken Sie auf der Seite Konfiguration des virtuellen Computers unter Endpunkte auf die Zeile PowerShell, und löschen Sie dann 5986 aus der Spalte Öffentlicher Port.

    Auf diese Weise wird Azure informiert, einen zufälligen öffentlichen Port für Windows PowerShell-Remotesitzungen für diesen virtuellen Computer zu generieren. Damit diese Portnummer im Azure-Verwaltungsportal angezeigt wird, klicken Sie auf Virtuelle Computer, klicken Sie auf den Namen des virtuellen Computers, und klicken Sie dann auf die Menüoption Dashboard.

  9. Klicken Sie auf das Häkchen, um den Computer zu erstellen. Die Erstellung des virtuellen Computers kann mehrere Minuten in Anspruch nehmen.

Als Nächstes fügen Sie einen zusätzlichen Datenträger zu jedem virtuellen SQL Server-Computer hinzu. Beide SQL Server verwenden einen zusätzlichen Datenträger zum Speichern ihrer Datenbanken.

Führen Sie die folgenden Schritte für jeden SQL Server aus, um einen leeren Datenträger anzufügen.

  1. Klicken Sie im Azure-Verwaltungsportal auf Virtuelle Computer, und wählen Sie dann den virtuellen Computer aus, an den Sie den Datenträger anfügen möchten. Sie müssen warten, bis der virtuelle Computer bereitgestellt wurde und den Status Wird ausgeführt aufweist, bevor Sie den leeren Datenträger anfügen.

  2. Klicken Sie auf der Befehlsleiste auf Anfügen und dann auf Leeren Datenträger anfügen. Das Dialogfeld Leeren Datenträger anfügen wird angezeigt. Standardmäßig wird der zuvor erstellte Speicher in Speicherort eingegeben. Das Feld Dateiname enthält einen automatisch generierten Namen, der nicht geändert werden muss.

  3. Geben Sie in das Feld Größe den Wert 500 ein.

  4. Übernehmen Sie für Hostcacheeinstellungen den Standardwert Keine.

  5. Klicken Sie auf das Häkchen, um den leeren Datenträger anzufügen. Warten Sie, bis der Status zu Wird ausgeführt wechselt, ehe Sie fortfahren (dies kann einige Minuten dauern).

Weitere Anleitungen zum Erstellen von Datenträgern finden Sie unter Disks.

Führen Sie die im Folgenden beschriebenen Schritte für jeden SQL Server aus, um sich mit den Anmeldeinformationen des lokalen Administratorkontos anzumelden.

  1. Klicken Sie im linken Bereich des Azure-Verwaltungsportals auf Virtuelle Computer.

  2. Wenn Sie eine Verbindung mit einem virtuellen Computer herstellen möchten, klicken Sie in der Spalte Status neben seinem Namen auf Wird ausgeführt.

  3. Klicken Sie unten auf der Seite auf der Befehlsleiste auf Verbinden.

  4. Vom Verwaltungsportal informiert Sie, dass die RDP-Datei abgerufen wird. Klicken Sie auf OK.

  5. Das Browserdialogfeld wird mit folgendem Text angezeigt: "Möchten Sie ComputerName.rdp von manage.windowsazure.com öffnen oder speichern?". Klicken Sie auf Öffnen.

  6. Klicken Sie im Dialogfeld Remotedesktopverbindung auf Verbinden.

  7. Klicken Sie im Dialogfeld Windows-Sicherheit auf Anderes Konto verwenden.

  8. Geben Sie im Feld Benutzername den Namen des virtuellen Computers sowie das mit dem virtuellen Computer erstellte lokale Administratorkonto (ein lokales Computerkonto) ein. Verwenden Sie folgendes Format:

    ComputerName\LocalAdministratorAccountName

  9. Geben Sie im Feld Kennwort das Kennwort für das lokale Administratorkonto ein.

  10. Klicken Sie auf OK.

  11. Klicken Sie im Dialogfeld Remotedesktopverbindung auf Ja. Der Desktop des neuen Computers wird in einem neuen Remotedesktop-Sitzungsfenster angezeigt.

Führen Sie die folgenden Schritte für jeden SQL Server aus, um zusätzliche Datenträger sowie Ordner hinzuzufügen.

  1. Klicken Sie in Server-Manager im linken Bereich auf Datei- und Speicherdienste.

  2. Klicken Sie im linken Bereich auf Datenträger. Wählen Sie in der Liste der Datenträger den leeren Datenträger aus. Dieser kann an seiner Kapazität erkannt werden und daran, dass seine Partition auf Unbekannt festgelegt ist.

  3. Klicken Sie im Bereich Volumes auf Starten Sie den Assistenten zum Erstellen neuer Volumes, um ein Volume zu erstellen. Führen Sie die Schritte im Assistenten aus, um den Datenträger zu initialisieren. Übernehmen Sie alle Standardeinstellungen, um einen GPT-Datenträger (GUID-Partitionstabelle) zu erstellen, dem der Laufwerkbuchstabe F zugewiesen ist. Weisen Sie dem Volume einen aussagekräftigen Namen zu, damit es von anderen Datenträgern unterschieden werden kann.

  4. Führen Sie eine Windows PowerShell-Eingabeaufforderung auf Administratorebene aus.

  5. Führen Sie die folgenden Befehle in der Windows PowerShell-Eingabeaufforderung aus.

    md f:\Data
    md f:\Log
    md f:\Backup
    
    

Führen Sie die im Folgenden beschriebenen Schritte für jeden SQL Server aus, um die Verbindung mit Standorten in Ihrem Organisationsnetzwerk zu testen.

  1. Geben Sie an der PowerShell-Eingabeaufforderung den Befehl "ping" aus, um Namen und IP-Adressen von Ressourcen Ihres Organisationsnetzwerks zu pingen.

  2. Geben Sie an der PowerShell-Eingabeaufforderung den Befehl "ping" aus, um die Namen von beiden Domänencontrollern im virtuellen Netzwerk zu pingen.

Damit wird sichergestellt, dass die DNS-Namensauflösung ordnungsgemäß funktioniert (der virtuelle Computer ist auf lokalen DNS-Servern ordnungsgemäß konfiguriert) und dass Pakete an das standortübergreifende virtuelle Netzwerk und von diesem gesendet werden können.

Führen Sie das folgende Verfahren dreimal aus – ein Mal für jeden Computer mit SQL Server und ein Mal für den Clustercomputer mit Knotenmehrheit –, um die virtuellen Computer mithilfe der folgenden Windows PowerShell-Befehle der entsprechenden Active Directory-Domäne hinzuzufügen (entfernen Sie vorher den Text und die Klammern für die Variable "$domname"):


$domname="[DNS domain name of the AD domain for which this computer will be a member]"
Add-Computer -DomainName $domname
Restart-Computer

Stellen Sie nach dem Neustart eine Verbindung mit beiden virtuellen Computern mit SQL Server her, indem Sie die gleichen Schritte wie im vorherigen Verfahren Anmelden bei einem virtuellen Computer über eine Remotedesktopverbindung beschrieben verwenden. Verwenden Sie in den Schritten 8 und 9 die Anmeldeinformationen (Name und Kennwort) für das lokale Administratorkonto.

Führen Sie als Nächstes die im Folgenden beschriebenen Schritte für jeden SQL Server aus, um die SQL-Server so zu konfigurieren, dass sie Laufwerk F: für neue Datenbanken und für Konten und Berechtigungen verwenden.

  1. Klicken Sie im Menü Start auf SQL Server 2012, und klicken Sie dann auf SQL Server Management Studio.

  2. Stellen Sie mit dem Windows-Konto eine Verbindung mit der SQL Server-Standardinstanz her.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den obersten Knoten (d. h. die Standardinstanz, die nach dem Computer benannt wurde), und klicken Sie auf Eigenschaften.

  4. Klicken Sie im Fenster Servereigenschaften auf Datenbankeinstellungen.

  5. Suchen Sie nach Standardspeicherorte für Datenbank, und legen Sie die folgenden Werte fest:

    • Legen Sie für Daten den Pfad f:\Data fest.

    • Legen Sie für Protokoll den Pfad f:\Log fest.

    • Legen Sie für Sicherung den Pfad f:\Backup fest.

    Diese Speicherorte werden nur von neuen Datenbanken verwendet.

  6. Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen.

  7. Erweitern Sie im linken Bereich den Ordner Sicherheit.

  8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Anmeldungen, und klicken Sie anschließend auf Neue Anmeldung.

  9. Geben Sie im Dialogfeld Anmeldung – Neu[domain]\sp_farm_db ein, wobei [domain] für den Namen der AD-Domäne steht, in der das sp_farm_db-Konto erstellt wurde.

  10. Klicken Sie nach dem Auflösen des Namens auf OK, um das Dialogfeld zu schließen.

  11. Klicken Sie im linken Bereich auf Serverrollen, und aktivieren Sie das Kontrollkästchen für die Rolle SysAdmin. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld zu schließen.

  12. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Anmeldungen, und klicken Sie auf Neue Anmeldung.

  13. Geben Sie in Anmeldename den Namen NT Authority\System ein, und klicken Sie auf OK.

  14. Klicken Sie im Projektmappen-Explorer mit der rechten Maustaste auf NT AUTHORITY\System, und klicken Sie auf Eigenschaften.

  15. Wählen Sie auf der Seite Sicherungsfähige Elemente für den lokalen Server Erteilen für die folgenden Berechtigungen aus, und klicken Sie auf OK.

    • Beliebige Verfügbarkeitsgruppe ändern

    • SQL verbinden

    • Serverstatus anzeigen

  16. Klicken Sie auf OK, und schließen Sie SQL Server Management Studio.

SQL Server erfordert einen Port, über den Clients auf den Datenbankserver zugreifen. Zudem wird ein Port zum Verwalten der Hochverfügbarkeitsgruppe benötigt. Standardmäßig ist die Clientportnummer 1433 und der Hochverfügbarkeitsport 5022. Die Windows-Firewall blockiert jedoch standardmäßig beide Ports. Führen Sie als Nächstes die folgenden Schritte für jeden Computer mit SQL-Server aus, um eine Firewallregel hinzuzufügen, die eingehenden Datenverkehr für den SQL Server-Dienst ermöglicht.

  1. Geben Sie im Menü StartWindows-Firewall mit erweiterter Sicherheit ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

  2. Klicken Sie im Strukturbereich auf Eingehende Regeln.

  3. Klicken Sie im Bereich Aktion auf Neue Regel.

  4. Wählen Sie auf der Seite Regeltyp die Option Programm aus, und klicken Sie auf Weiter.

  5. Wählen Sie auf der Seite Programm die Option Dieser Programmpfad aus, und geben Sie im Textfeld C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL12.MSSQLSERVER\MSSQL\Binn\sqlservr.exe ein. Klicken Sie dann auf Weiter.

  6. Übernehmen Sie auf der Seite Aktion die Standardeinstellung Verbindung zulassen, und klicken Sie dann auf Weiter.

  7. Übernehmen Sie auf der Seite Profil die Standardeinstellungen, und klicken Sie auf Weiter.

  8. Geben Sie auf der Seite Name den Namen SQL Server-Ports 1433 und 5022 ein, und klicken Sie auf Fertig stellen.

Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren einer Windows-Firewall für Datenbankmodulzugriff.

Melden Sie sich für jeden virtuellen SQL Server-Computer als lokaler Administrator ab.

Informationen zur nächsten Phase der Bereitstellung finden Sie unter Phase 4: Konfigurieren von SharePoint-Servern.

Informationen allen Phasen dieser Bereitstellung finden Sie unter Bereitstellen von SharePoint 2013 mit SQL Server AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen in Azure.

Siehe auch

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