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Phase 3: Konfigurieren der SQL Server-Infrastruktur

Letzte Aktualisierung: April 2014

Dies ist die dritte Phase der Bereitstellung von SharePoint mit SQL Server AlwaysOn in Azure, die das Konfigurieren der zwei SQL-Server-Computer umfasst. Sie müssen zuerst diese Phase abschließen, bevor Sie mit Phase 4 fortfahren können.

Informationen zur vorhergehenden Phase finden Sie unter Phase 2: Konfigurieren von Domänencontrollern.

Informationen zur nächsten Phase finden Sie unter Phase 4: Konfigurieren von SharePoint-Servern.

Alle Phasen dieser Bereitstellung finden Sie unter Bereitstellen von SharePoint mit SQL Server AlwaysOn in Azure.

Diese Bereitstellung von SharePoint mit SQL Server AlwaysOn ist darauf ausgelegt, die SharePoint mit SQL Server AlwaysOn-Infografik zu begleiten und die neusten Empfehlungen aufzunehmen.

Diese Prozedur wird auf beiden virtuellen Computern ausgeführt, die SQL Server hosten. Ein virtueller Computer enthält das primäre Datenbankreplikat einer Verfügbarkeitsgruppe. Der zweite virtuelle Computer enthält das sekundäre Sicherungsreplikat. Die Sicherung wird bereitgestellt, um hohe Verfügbarkeit sicherzustellen. Weitere Informationen finden Sie unter Farm infrastructure servers.

Standardmäßig kann nur das mit dem virtuellen Computer (im Azure-Verwaltungsportal) erstellte Benutzerkonto auf die SQL Server-Standardinstanz zugreifen. Der virtuelle Computer muss jedoch mit der Domäne verknüpft werden, damit ein Domänenbenutzerkonto der Liste der Anmeldungen hinzugefügt werden kann. Daher müssen Sie zuerst den Computer mit der Domäne verknüpfen, und anschließend müssen Sie sich als ursprünglicher Benutzer anmelden, um auf die SQL Server-Instanz zuzugreifen.

  1. Fügen Sie im Azure-Verwaltungsportal einen leeren Datenträger mit einer Kapazität von 50 GB an den virtuellen Computer an, der SQL Server hostet. Weitere Informationen finden Sie unter Creating and Attaching and Empty Disks to a Virtual Machine.

  2. Stellen Sie eine Verbindung mit dem virtuellen Computer her, und geben Sie dabei den Benutzernamen und das Kennwort an, die zusammen mit dem Computer erstellt wurden. Verwenden Sie das Format <machineName>\<username>. Standardmäßig ist der Benutzer Mitglied der Gruppe Administratoren. Weitere Informationen finden Sie unter Connecting to a VM after its creation.

  3. Partitionieren Sie den Datenträger mit dem Tool Datenträgerverwaltung, und weisen Sie ihm den Buchstaben F: zu.

  4. Erstellen Sie auf der neuen Partition drei Ordner mit den Namen Data, Log und Backup.

  5. Verknüpfen Sie den virtuellen Computer mit der Domäne. Anweisungen finden Sie unter Joining a Virtual Machine to a domain.

    Wenn Sie aufgefordert werden, einen Benutzer mit der Berechtigung zum Verknüpfen mit der Domäne anzugeben, geben Sie ein Mitglied der Gruppe Domänen-Admins an, z. B. sp_install. Verwenden Sie folgendes Format: sp_install@<DomänenName>.com.

  6. Starten Sie den Computer neu, um die Verknüpfung abzuschließen.

  7. Stellen Sie eine Verbindung mit dem virtuellen Computer her, und geben Sie dabei den Benutzernamen und das Kennwort an, die zusammen mit dem Computer erstellt wurden. Verwenden Sie folgendes Format: <ComputerName>.cloudapp.net\<Benutzername>. (An diesem Punkt ist nur der Benutzer, der mit dem Computer erstellt wurde, berechtigt, sich bei der SQL Server-Instanz anzumelden.)

  8. Geben Sie im Menü StartSQL Server Management Studio ein, und öffnen Sie das Tool.

  9. Stellen Sie mit dem Windows-Konto eine Verbindung mit der SQL Server-Standardinstanz her.

  10. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den obersten Knoten (d. h. die Standardinstanz, die nach dem Computer benannt wurde), und klicken Sie auf Eigenschaften.

  11. Klicken Sie im Fenster Servereigenschaften auf Datenbankeinstellungen.

  12. Legen Sie im Bereich Standardspeicherorte für Datenbank die Werte für Daten, Protokolle und Sicherungen auf die neu erstellten Ordner fest. Diese Speicherorte werden nur von neuen Datenbanken verwendet.

  13. Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen.

  14. Erweitern Sie im linken Bereich den Ordner Sicherheit.

  15. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Anmeldungen, und klicken Sie anschließend auf Neue Anmeldung.

  16. Geben Sie im Dialogfeld Anmeldung – Neu den Namen sp_farm_db ein. Verwenden Sie folgendes Format: sp_farm_db@<DomänenName>.com.

  17. Klicken Sie nach dem Auflösen des Namens auf OK, um das Dialogfeld zu schließen.

  18. Klicken Sie im linken Bereich auf Serverrollen, und aktivieren Sie das Kontrollkästchen für die Rolle SysAdmin. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld zu schließen.

  19. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Anmeldungen, und klicken Sie auf Neue Anmeldung.

  20. Geben Sie in Anmeldename den Namen NT Authority\System ein, und klicken Sie auf OK.

  21. Klicken Sie im Projektmappen-Explorer mit der rechten Maustaste auf NT AUTHORITY\System, und klicken Sie auf Eigenschaften.

  22. Wählen Sie auf der Seite Sicherungsfähige Elemente für den lokalen Server Erteilen für die folgenden Berechtigungen aus, und klicken Sie auf OK.

    • Beliebige Verfügbarkeitsgruppe ändern

    • SQL verbinden

    • Serverstatus anzeigen

  23. Klicken Sie auf OK, und schließen Sie SQL Server Management Studio.

  24. SQL Server erfordert einen Port, über den Clients auf den Datenbankserver zugreifen. Zudem wird ein Port zum Verwalten der Hochverfügbarkeitsgruppe benötigt. Standardmäßig ist die Portnummer für den Clientzugriff "1433", während der Hochverfügbarkeitsport "5022" ist. Beide Ports werden jedoch von der Windows-Firewall blockiert. So öffnen Sie die Ports:

    1. Geben Sie im Menü StartWindows-Firewall mit erweiterter Sicherheit ein.

    2. Klicken Sie auf Eingehende Regeln.

    3. Klicken Sie im Bereich Aktion auf Neue Regel.

    4. Wählen Sie auf der Seite Regeltyp die Option Programm aus, und klicken Sie auf Weiter.

    5. Wählen Sie auf der Seite Programm die Option Dieser Programmpfad aus, und geben Sie im Textfeld C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL12.MSSQLSERVER\MSSQL\Binn\sqlservr.exe ein. Klicken Sie dann auf Weiter.

    6. Übernehmen Sie auf der Seite Aktion die Standardeinstellung (Verbindung zulassen), und klicken Sie dann auf Weiter.

    7. Übernehmen Sie auf der Seite Profil die Standardeinstellungen, und klicken Sie auf Weiter.

    8. Geben Sie auf der Seite Name den Namen SQL Server-Ports 1433 und 5022 ein, und klicken Sie auf Fertig stellen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren einer Windows-Firewall für Datenbankmodulzugriff

Informationen zur nächsten Phase der Bereitstellung finden Sie unter Phase 4: Konfigurieren von SharePoint-Servern.

Alle Phasen dieser Bereitstellung finden Sie unter Bereitstellen von SharePoint mit SQL Server AlwaysOn in Azure.

Siehe auch

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