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Ändern der SQL Server-Parameter in einer Clusterumgebung, wenn SQL Server nicht online ist

SQL Server 2012

Wenn Sie Database Engine (Datenbankmodul)-Parameter in einer Clusterumgebung mit dem SQL Server-Konfigurations-Manager ändern, müssen Sie die Änderungen auf dem aktiven Knoten vornehmen, während die SQL Server-Clusterressource online ist. Falls SQL Server nicht online ist, müssen Sie SQL Server zunächst online schalten. Unter bestimmten Umständen sind Sie möglicherweise nicht in der Lage, SQL Server online zu schalten.

In diesem Artikel wird beschrieben, wie SQL Server-Parameter in einer Clusterumgebung geändert werden, während SQL Server nicht online ist oder SQL Server nicht online geschaltet werden kann.

Um Database Engine (Datenbankmodul)-Parameter in einer Clusterumgebung zu ändern, während SQL Server nicht online ist, verwenden Sie eine der folgenden Methoden.

Methode 1

Verwenden Sie diese Methode möglichst zuerst.

Vorsichtshinweis Vorsicht

Dieser Abschnitt bzw. diese Methode oder Aufgabe enthält Schritte, in denen erläutert wird, wie die Registrierung geändert wird. Fehlerhafte Änderungen an der Registrierung können zu schwerwiegenden Problemen führen. Daher sollten Sie diese Schritte unbedingt genau befolgen. Um sich zusätzlich abzusichern, sollten Sie eine Sicherung von der Registrierung anfertigen, bevor Sie sie ändern. Auf diese Weise können Sie die Registrierung wiederherstellen, falls ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Sichern und Wiederherstellen der Registrierung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: KB 322756: Sichern und Wiederherstellen der Registrierung in Windows.

  1. Klicken Sie im Menü Start auf Ausführen, geben Sie regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

  2. Suchen Sie den Quorumdatenträger. Sie ermitteln ihn mithilfe des folgenden Registrierungsschlüssels: HKEY_LOCAL_MACHINE\Cluster\Quorum

    DerPfadeintrag enthält den Pfad des Quorumdatenträgers. Beispielsweise enthält der Pfadeintrag den folgenden Pfad: <QuorumDrive>:\MSCS

  3. Suchen Sie die GUID der SQL Server-Clusterressource. Führen Sie hierzu folgende Schritte aus:

    1. Suchen Sie folgenden Registrierungsschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\Cluster\Resources

    2. Überprüfen Sie die Name-Spalte der Registrierungseinträge.

      Hinweis Hinweis

      Bei mehreren Registrierungseinträgen ist GUID im Namen des Eintrags enthalten.

    3. Suchen Sie für die Standardinstanz die SQL Server-Clusterressource, in deren Name-Spalte SQL Server enthalten ist. Suchen Sie für benannte Instanzen die SQL Server-Clusterressourcen, in deren Name-Spalte "SQL Server (<InstanceName>)" enthalten ist.

  4. Ermitteln Sie den Namen der Prüfpunktdatei. Führen Sie hierzu folgende Schritte aus:

    1. Suchen Sie folgenden Registrierungsschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\Cluster\Resources\{GUID}\RegSync

    2. Zeigen Sie im Detailbereich die Prüfpunkt-Registrierungsstrukturen und die entsprechenden Nummern an, die etwa wie folgt lauten sollten:

      • Standardinstanz: 00000004 SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQLSERVER

      • Benannte Instanz: 00000004 SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL.X\MSSQLSERVER

        Hinweis Hinweis

        Bei einer benannten Instanz entspricht X der Instanz-ID.

    Die Nummer stellt den Namen der Prüfpunktdatei dar. In diesem Beispiel lautet der Name der Prüfpunktdatei 00000004.cpt.

  5. Klicken Sie im Registrierungs-Editor auf HKEY_LOCAL_MACHINE.

  6. Klicken Sie im Menü Datei auf Struktur laden.

  7. Suchen Sie im Ordner <QuorumDrive>:\<GUID> die in Schritt 4 ermittelte Prüfpunktdatei.

  8. Geben Sie im Feld Schlüsselname den Wert 1 ein, und klicken Sie auf OK.

  9. Suchen Sie den folgenden Registrierungsschlüssel, um den ungültigen Registrierungsschlüsselwert für den Prüfpunkt zu korrigieren: HKEY_LOCAL_MACHINE\1\<YourRegistryKey>

    Hinweis Hinweis

    In den folgenden Beispielen wird der Registrierungsschlüssel des MSSQLSERVER-Prüfpunkts korrigiert:

    Beispiel 1: Um den ungültigen Pfad der Datei master.mdf zu korrigieren, suchen Sie den Registrierungsschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\1\Parameters. Korrigieren Sie den Schlüssel SQLArg0.

    Beispiel 2: Um das fälschlicherweise aktivierte VIA-Protokoll zu deaktivieren, suchen Sie den Registrierungsschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\1\SuperSocketNetLib\Via. Ändern Sie den Wert des Eintrags Aktiviert von 1 in 0.

  10. Nachdem Sie den Registrierungsschlüssel korrigiert haben, klicken Sie auf HKEY_LOCAL_MACHINE\1, auf das Menü Datei und dann auf Struktur entfernen.

Hinweis Hinweis

Nachdem Sie diese Schritte ausgeführt haben, ist der Prüfpunkt korrigiert und wird während eines Failovers automatisch auf den spezifischen Knoten repliziert. Sie können die SQL Server-Instanz online schalten.

Methode 2

Geprüfte Registrierungsschlüssel werden nur gespeichert, wenn die zugehörigen Ressourcen online sind. Wenn die Ressourcen nicht online sind, werden Änderungen an den geprüften Schlüsseln durch die zuletzt gespeicherten Werte aus der geprüften Datei überschrieben. Weitere Informationen finden Sie unter KB 174070: Registrierungsreplikation in Microsoft Cluster Server.

Wichtiger Hinweis Wichtig
  • Führen Sie zwischen Schritt 2 und 4 kein Failover der SQL Server-Clustergruppe aus. Wenn Sie nicht alle Schritte ausführen, kann es bei einem Failover zu unerwartetem Verhalten kommen.

  • MSSQL.x, MSQL10.x und MSSQL10_50.x stellen in Schritt 2 und 4 Platzhalter für die jeweilige Instanz-ID der SQL Server-Instanz dar. Sie ermitteln den entsprechenden Wert für das System anhand des Wert des MSSQLSERVER-Registrierungseintrags im folgenden Registrierungsunterschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\<InstanceName>\SQL\

  • <InstanceName> ist in Schritt 2 und 4 ein Platzhalter für den Namen der SQL Server-Instanz.

  1. Rufen Sie an einer Eingabeaufforderung die Liste der geprüften Schlüssel mithilfe des folgenden Befehls ab:

    cluster res /checkpoints
    
  2. Führen Sie an einer Eingabeaufforderung einen der folgenden Befehle aus, um den Clusterprüfpunkt für den jeweiligen Registrierungsunterschlüssel zu deaktivieren:

    • Führen Sie für eine SQL Server 2012-Instanz folgenden Befehl aus:

      cluster . resource "SQL Network Name (<InstanceName>)" /removecheckpoints:"Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL110.x\MSSQLSERVER"
      
    • Führen Sie für eine SQL Server 2008 R2-Instanz folgenden Befehl aus:

      cluster . resource "SQL Network Name (<InstanceName>)" /removecheckpoints:"Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL10_50.x\MSSQLSERVER"
      
    • Führen Sie für eine SQL Server 2008-Instanz folgenden Befehl aus:

      cluster . resource "SQL Network Name (<InstanceName>)" /removecheckpoints:"Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL10.x\MSSQLSERVER"
      
    • Führen Sie für eine SQL Server 2005-Instanz folgenden Befehl aus:

      cluster res "SQL Server (<InstanceName>)" /removecheck: "Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL.x \MSSQLSERVER"
      
  3. Ändern Sie den Parameter für die gruppierte SQL Server-Instanz auf allen Knoten.

  4. Führen Sie an einer Eingabeaufforderung einen der folgenden Befehle aus, um den Clusterprüfpunkt für den jeweiligen Registrierungsunterschlüssel zu aktivieren:

    • Führen Sie für eine SQL Server 2008-Instanz folgenden Befehl aus:

      cluster . resource "SQL Server (<InstanceName>)" /addcheckpoints:"HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL.x\MSSQLSERVER"
      
    • Führen Sie für eine SQL Server 2005-Instanz folgenden Befehl aus:

      cluster res "SQL Server (<InstanceName>)" /addcheck: "Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL.x\MSSQLSERVER"
      
  5. Schalten Sie die SQL Server-Instanz online.

Beispielausgabe für Methode 2 auf SQL Server 2008-Servern

cluster res /checkpoints
No resource name specified.
Listing registry checkpoints for all resources …
Resource                            Registry Checkpoint
--------------------                --------------------------------------------------------

SQL Network Name (<Instance name>) 'SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL10.<INSTANCE NAME>\Cluster'

SQL Network Name (<INSTANCE NAME>) 'SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL10.<INSTANCE NAME>\MSSQLServer'

SQL Network Name (<INSTANCE NAME>) 'SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL10.<INSTANCE NAME>\Replication'

SQL Network Name (<INSTANCE NAME>) 'SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL10.<INSTANCE NAME>\Providers'

SQL Network Name (<INSTANCE NAME>) 'SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL10.<INSTANCE NAME>\SQLServerSCP'

SQL Network Name (<INSTANCE NAME>) 'SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL10.<INSTANCE NAME>\CPE'

SQL Network Name (<INSTANCE NAME>) 'SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL10.<INSTANCE NAME>\SQLServerAgent'

SQL IP Address 1 (<INSTANCE NAME>) None

SQL Server (<INSTANCE NAME>)       None

SQL Server Agent (<INSTANCE NAME>) None

C:\Windows\system32>cluster . resource "SQL Network Name (<INSTANCE NAME>)" /removecheckpoints:"Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL10.<INSTANCE NAME>\MSSQLSERVER" 

Removing registry checkpoint 'Software\Microsoft\Microsoft SQL Server\MSSQL10.EI

PRPTDB\MSSQLSERVER' for resource 'SQL Network Name (<INSTANCE NAME>)'...

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