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Berichtsparameter (Berichts-Generator und SSRS)

Mithilfe von Berichtsparametern können Sie Berichtsdaten steuern, eine Verbindung zwischen verwandten Berichten herstellen und die Berichtspräsentation anpassen. Um einen Bericht mit effektiver Parameterverwendung zu entwerfen, müssen Sie damit vertraut sein, wie Parameter und Datasetabfragen in Beziehung stehen, wie Parameter in Ausdrücke eingefügt werden und wie Parameter unabhängig von einer Berichtsdefinition auf dem Berichtsserver oder auf der SharePoint-Website verwaltet werden. Nach dem Veröffentlichen eines Berichts können Sie Parameter unabhängig von der Berichtsdefinition verwalten. Durch die Erstellung verknüpfter Berichte können Sie sogar mehrere Sätze von Parametern für denselben Bericht erstellen.

In unserem Quiz Konfigurieren von SSRS-Berichtsparametern können Sie Ihr Wissen rund um das Erstellen und Konfigurieren von Berichtsparametern testen.

Wenn Sie einen Bericht anzeigen, werden auf der Berichts-Viewer-Symbolleiste alle Parameter angezeigt, sodass ein Benutzer interaktiv Werte angeben kann. In der folgenden Abbildung wird der Parameterbereich für einen Bericht veranschaulicht, der über die Parameter "@StartDate", "@EndDate", "@Subcategory" und "@ShowAllRows" verfügt:

rs_ParameterStory
  1. Parameterbereich   Auf der Berichts-Viewer-Symbolleiste werden für jeden Parameter eine Eingabeaufforderung und ein Standardwert angezeigt. Das Parameterlayout auf der Symbolleiste wird automatisch formatiert. Die Reihenfolge richtet sich nach der Reihenfolge, in der die Parameter im Berichtsdatenbereich angezeigt werden.

  2. Parameter "@StartDate" und "@EndDate"   Der Parameter "@StartDate" entspricht dem DateTime-Datentyp. Neben dem Textfeld wird die Eingabeaufforderung "Startdatum" angezeigt. Geben Sie zum Ändern des Datums ein neues Datum in das Textfeld ein, oder verwenden Sie das Kalendersteuerelement.

    Der Parameter "@EndDate" wird neben "@StartDate" angezeigt.

  3. Parameter "@Subcategory"   Der Parameter "@Subcategory" entspricht dem Text-Datentyp. Da für "@Subcategory" eine Liste mit verfügbaren Werten vorhanden ist, werden in einer Dropdownliste gültige Werte angezeigt. Werte müssen aus dieser Liste ausgewählt werden. Da "@Subcategory" mehrwertig ist, wird die Option Alles auswählen angezeigt, mit der Sie die Auswahl aller Werte in der Liste aufheben oder alle Werte in der Liste auswählen können.

  4. Parameter "@ShowAllRows"   Der Parameter "@ShowAllRows" entspricht dem Boolean-Datentyp. Geben Sie mithilfe der Optionsfelder entweder True oder False an.

  5. Handle "Parameterbereich ein-/ausblenden"   Klicken Sie auf der Berichts-Viewer-Symbolleiste auf diesen Pfeil, um den Parameterbereich anzuzeigen oder auszublenden.

  6. Schaltfläche "Parameter"   Klicken Sie in der Berichts-Generator-Vorschau im Menüband auf die Schaltfläche Parameter, um den Parameterbereich anzuzeigen oder auszublenden.

  7. Schaltfläche "Bericht anzeigen"   Klicken Sie auf der Berichts-Viewer-Symbolleiste auf Bericht anzeigen, um nach der Eingabe von Parameterwerten den Bericht auszuführen. Wurden für alle Parameter Standardwerte festgelegt, wird der Bericht beim erstmaligen Anzeigen automatisch ausgeführt.

Weitere Informationen zur unmittelbaren Verwendung von Parametern finden Sie unter Lernprogramm: Hinzufügen eines Parameters zum Bericht (Berichts-Generator), oder Berichtsbeispiele (Berichts-Generator und SSRS).

Hinweis Hinweis

Sie können Berichtsdefinitionen (RDL) in Berichts-Generator und im Berichts-Designer in SQL Server-Datentools erstellen und ändern. Jede Erstellungsumgebung bietet verschiedene Methoden zum Erstellen, Öffnen und Speichern von Berichten und verwandten Elementen. Weitere Informationen finden Sie unter Entwerfen von Berichten in Berichts-Designer und Berichts-Generator (SSRS) im Web auf microsoft.com.

Im Folgenden sind einige der häufigsten Verwendungsmöglichkeiten für Parameter aufgeführt:

  • Filtern Sie Berichtsdaten in der Datenquelle, indem Sie Datasetabfragen schreiben, die Abfragevariablen enthalten.

  • Filtern Sie Daten von einem freigegebenen Dataset. Wenn Sie einem Bericht ein freigegebenes Dataset hinzufügen, kann die Abfrage nicht geändert werden. Im Bericht können Sie einen Datasetfilter mit einem Verweis auf einen von Ihnen erstellten Berichtsparameter hinzufügen.

  • Ermöglichen der Angabe von Werten durch Benutzer, um die Daten in einem Bericht anzupassen. Beispiel: Angabe von zwei Parametern (Start- und Enddatum) für Umsatzdaten.

  • Ermöglichen der Angabe von Werte durch Benutzer, um die Darstellung eines Berichts anzupassen. Beispiel: Angabe eines booleschen Parameters, um anzugeben, ob alle geschachtelten Zeilengruppen in einer Tabelle erweitert oder reduziert werden sollen.

  • Erstellen einer Dropdownliste mit auswählbaren Werten, sodass ein Benutzer nur einen gültigen Wert auswählen kann.

  • Erstellen eines Standardwerts für jeden Parameter, sodass der Bericht beim erstmaligen Anzeigen automatisch ausgeführt wird.

  • Erstellen kaskadierender Werte, sodass die Dropdownliste für einen Parameter einen Satz gültiger Werte enthält, der auf der Auswahl für einen vorherigen Parameter basiert. Dadurch lassen sich tausende Parameterwerte nach und nach zu einer überschaubare Anzahl filtern.

  • Verwenden Sie Parameter, um Hauptberichte mit Drillthroughberichten, Unterberichten sowie verknüpften Berichten zu verbinden. Beim Entwurf von Berichtssätzen können Sie jeden Bericht so entwerfen, dass er Antworten auf ganz bestimmte Fragen liefert. Jeder Bericht kann eine andere Sicht oder Detailebene zu verwandten Informationen bereitstellen. Zum Bereitstellen eines Satzes untereinander verbundener Berichte erstellen Sie Parameter für die verbundenen Daten in den Zielberichten.

  • Anpassen von Parametersätzen für mehrere Benutzer. Erstellen Sie auf der Grundlage eines Verkaufsberichts auf dem Berichtsserver zwei verknüpfte Berichte. In einem der verknüpften Berichte werden vordefinierte Parameterwerte für Vertriebsmitarbeiter, im anderen vordefinierte Parameterwerte für Verkaufsmanager verwendet. Für beide Berichte wird die gleiche Berichtsdefinition verwendet.

Wenn Sie vorhaben, Berichtsmomentaufnahmen, Verläufe oder Abonnements für einen veröffentlichten Bericht zu erstellen, müssen Sie die Auswirkungen von Berichtsparametern auf die Entwurfsanforderungen für den Bericht kennen.

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Es gibt folgende Möglichkeiten, um Berichtsparameter zu erstellen:

  • Erstellen Sie ein eingebettetes oder freigegebenes Dataset, das über eine Abfrage mit Abfragevariablen verfügt, oder fügen Sie dieses hinzu. Weitere Informationen finden Sie unter Grundlegendes zu Berichtsdatasets und Abfragen.

  • Erstellen Sie einen Parameter manuell aus dem Berichtsdatenbereich. Weitere Informationen finden Sie unter Hinzufügen, Ändern oder Löschen von Berichtsparametern (Berichts-Generator und SSRS).

  • Fügen Sie einen Berichtsteil hinzu, der Verweise auf einen Parameter oder ein freigegebenes Dataset mit Variablen enthält.

    Hinweis Hinweis

    Parameter können als separater Berichtsteil für Datenbereiche veröffentlicht werden, die abhängige Datasets mit Parametern enthalten. Obwohl Parameter als Berichtsteil aufgeführt werden, können Sie einem Bericht keinen Berichtsteilparameter direkt hinzufügen. Fügen Sie stattdessen den Berichtsteil hinzu, und alle notwendigen Berichtsparameter werden automatisch aus Datasetabfragen generiert, die enthalten sind oder auf die vom Berichtsteil verwiesen wird. Weitere Informationen zu Berichtsteilen finden Sie unter Berichtsteile (Berichts-Generator und SSRS) und Berichtsteile im Berichts-Designer (SSRS).

Berichte enthalten zwei Arten von Parametern: Datasetparameter und Berichtsparameter.

  • Datasetparameter   Ein Datasetparameter für ein eingebettetes Dataset oder ein freigegebenes Dataset wird automatisch für jede Abfragevariable im Datasetabfragebefehl erstellt. Einige Abfrage-Designer verfügen über einen Bereich, um angewendete Filter auf Basis von Feldnamen hinzuzufügen, sowie über eine Option zum Hinzufügen eines Datasetparameters auf der Grundlage des Feldnamens.

    Datasetparameter werden konfiguriert, nachdem die Datasetabfrage definiert wurde. Für jeden Datasetparameter können unabhängig Standardwerte angegeben werden. Wenn Sie einem Bericht ein freigegebenes Dataset hinzufügen, können als "Intern" markierte Datasetparameter im Bericht nicht überschrieben werden. Nicht als "Intern" markierte Datasetparameter können überschrieben werden. Darüber hinaus können auch zusätzliche Parameter erstellt werden. Weitere Informationen finden Sie in diesem Thema unter Datasetparameter.

  • Berichtsparameter   Für jeden Datasetparameter wird automatisch ein Berichtsparameter erstellt. Berichtsparameter können aber auch manuell erstellt werden. Sie können Berichtsparameter so konfigurieren, dass ein Benutzer interaktiv Werte eingeben kann, um den Inhalt oder die Darstellung eines Berichts anzupassen. Berichtsparameter können auch so konfiguriert werden, dass vorkonfigurierte Werte nicht vom Benutzer geändert werden können. Berichtsparameter werden unabhängig von einem veröffentlichten Bericht auf dem Berichtsserver verwaltet. Weitere Informationen finden Sie in diesem Thema unter Berichtsparameter.

    Ein Berichtsparameter kann auch getrennt vom Bericht als Berichtsteil gespeichert werden. Berichtsteile werden auf dem Berichtsserver gespeichert und können von anderen Benutzern in deren Berichten verwendet werden. Berichtsteile, bei denen es sich um Parameter handelt, können nicht vom Berichtsserver aus verwaltet werden. Im Berichtsteilkatalog können Sie nach Parametern suchen und sie nach dem Hinzufügen in Ihrem Bericht konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter Berichtsteile (Berichts-Generator und SSRS).

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Die häufigste Verwendung von Parametern besteht darin, von Datasetabfragen abgerufene Berichtsdaten zu variieren. In diesem Szenario werden Benutzer beim Erstellen des Berichts zur Eingabe eines oder mehrerer Werte aufgefordert, und die Datasetabfrage ruft nur die Daten ab, die angefordert werden. Die Datasetabfrage enthält Abfrageparameter, und der Berichtsprozessor erstellt automatisch Berichtsparameter, die indirekt mit den Abfrageparametern verknüpft sind.

Hinweis Hinweis

Da Parameter auf dem Server unabhängig verwaltet werden, werden durch das erneute Veröffentlichen eines Hauptberichts mit neuen Parametereinstellungen keine im Bericht vorhandenen Parametereinstellungen überschrieben.

Berichtsparameter werden wie folgt erstellt:

  • Automatisch, wenn Sie eine Datasetabfrage definieren, die Abfragevariablen enthält. Für jede Abfragevariable werden ein entsprechender Dataset-Abfrageparameter und ein Berichtsparameter mit den gleichen Namen erstellt. Ein Abfrageparameter kann ein Verweis auf eine Abfragevariable oder einen Eingabeparameter für eine gespeicherte Prozedur sein.

    Weitere Informationen darüber, wie Sie Werte von Parametern an gespeicherte Prozeduren übergeben, finden Sie unter Verwenden von SSRS-Parametern mit gespeicherten Prozeduren.

  • Automatisch, wenn Sie einem freigegebenen Dataset einen Verweis hinzufügen, der Abfrageparameter enthält.

  • Manuell, wenn Sie im Bereich "Berichtsdaten" Berichtsparameter erstellen. Parameter gehören zu den integrierten Auflistungen, die Sie in einen Ausdruck in einem Bericht einschließen können. Da Ausdrücke verwendet werden, um Werte in der gesamten Berichtsdefinition zu definieren, können Sie Parameter verwenden, um die Berichtsdarstellung zu steuern oder um Werte an verwandte Unterberichte oder Berichte zu übergeben, die ebenfalls Parameter verwenden.

Standardmäßig wird für automatisch erstellte Parameter ein automatisch generierter Name, eine automatisch generierte Eingabeaufforderung und ein automatisch generierter Datentyp verwendet. Die Berichtsparametereigenschaften können im Dialogfeld "Berichtseigenschaften" im Berichtsdatenbereich geändert werden. Die folgende Tabelle enthält die Eigenschaften, die für die einzelnen Parameter festgelegt werden können:

Eigenschaft

Beschreibung

Name

Geben Sie einen Namen für den Parameter ein. (Beachten Sie dabei die Groß- und Kleinschreibung.) Der Name muss mit einem Buchstaben beginnen und Buchstaben, Zahlen und einen Unterstrich (_) umfassen. Er darf keine Leerzeichen enthalten. Bei automatisch generierten Parametern stimmt der Name mit dem Abfrageparameter in der Datasetabfrage überein. Manuell erstellte Parameter ähneln standardmäßig der Zeichenfolge "ReportParameter1".

Eingabeaufforderung

Der Text, der auf der Berichts-Viewer-Symbolleiste neben dem Parameter angezeigt wird.

Datentyp

Bei einem Berichtsparameter muss es sich um einen der folgenden Datentypen handeln:

  • Boolean. Der Benutzer wählt True oder False über ein Optionsfeld aus.

  • DateTime. Der Benutzer wählt ein Datum aus einem Kalendersteuerelement aus.

  • Integer. Der Benutzer gibt Werte in ein Textfeld ein.

  • Float. Der Benutzer gibt Werte in ein Textfeld ein.

  • Text. Der Benutzer gibt Werte in ein Textfeld ein.

Wenn verfügbare Werte für einen Parameter definiert sind, wählt der Benutzer Werte aus einer Dropdownliste aus, selbst wenn der Datentyp DateTime ist.

Weitere Informationen zu Berichtsdatentypen finden Sie unter RDL-Datentypen.

Leeren Wert zulassen

Aktivieren Sie diese Option, wenn als Wert für den Parameter eine leere Zeichenfolge zulässig sein soll.

Wenn Sie für einen Parameter gültige Werte angeben und möchten, dass ein leerer Wert zu den gültigen Werten zählt, muss der Wert zusammen mit den anderen Werten angegeben werden. Durch Aktivieren dieser Option wird den verfügbaren Werten nicht automatisch ein leerer Wert hinzugefügt.

NULL-Wert zulassen

Aktivieren Sie diese Option, wenn für den Parameter ein NULL-Wert zulässig sein soll.

Wenn Sie für einen Parameter gültige Werte angeben und möchten, dass NULL zu den gültigen Werten zählt, muss der Wert zusammen mit den anderen Werten angegeben werden. Durch Aktivieren dieser Option wird den verfügbaren Werten nicht automatisch ein NULL-Wert hinzugefügt.

Mehrere Werte zulassen

Geben Sie verfügbare Werte an, um eine Dropdownliste zu erstellen, aus der die Benutzer auswählen können. Damit können Sie sicherstellen, dass in der Datasetabfrage nur gültige Werte übermittelt werden.

Aktivieren Sie diese Option, wenn für den Parameter mehrere Werte aus einer Dropdownliste zulässig sein können. NULL-Werte sind nicht zulässig. Wenn diese Option ausgewählt ist, werden der Liste der verfügbaren Werte in einer Parameter-Dropdownliste Kontrollkästchen hinzugefügt. Am Anfang der Liste befindet sich ein Kontrollkästchen für die Option Alles auswählen. Von den Benutzern können die gewünschten Werte ausgewählt werden.

Wenn sich die Daten, auf denen die Werte basieren, häufig ändern, ist die Liste, die dem Benutzer angezeigt wird, möglicherweise nicht auf dem neuesten Stand.

Sichtbar

Aktivieren Sie diese Option, damit der Berichtsparameter bei Ausführung des Berichts oben im Bericht angezeigt wird. Diese Option ermöglicht es Benutzern, Parameterwerte zur Laufzeit auszuwählen.

Ausgeblendet

Aktivieren Sie diese Option, um den Berichtsparameter im veröffentlichten Bericht auszublenden. Die Berichtsparameterwerte können weiterhin auf eine Berichts-URL, in einer Abonnementdefinition oder auf dem Berichtsserver festgelegt werden.

Intern

Aktivieren Sie diese Option, um den Berichtsparameter auszublenden. Im veröffentlichten Bericht kann der Berichtsparameter nur in der Berichtsdefinition angezeigt werden.

Verfügbare Werte

Wenn Sie für einen Parameter verfügbare Werte angegeben haben, werden die gültigen Werte immer als Dropdownliste angezeigt. Wenn Sie also beispielsweise verfügbare Werte für einen DateTime-Parameter angeben, wird im Parameterbereich anstelle eines Kalendersteuerelements eine Dropdownliste mit Datumsangaben angezeigt.

Zur Gewährleistung der Konsistenz einer Liste mit Werten zwischen dem Bericht und den Unterberichten können Sie eine Option für die Datenquelle festlegen, sodass für alle Abfragen in den Datasets, die dieser Datenquelle zugeordnet sind, eine einzelne Transaktion verwendet wird.

Sicherheitshinweis Sicherheitshinweis

Verwenden Sie in einem Bericht, der einen Parameter vom Datentyp Text enthält, eine Liste der verfügbaren Werte (auch: Liste der gültigen Werte), und stellen Sie sicher, dass Benutzer, die den Bericht ausführen, nur über die Berechtigungen zum Anzeigen der Daten im Bericht verfügen. Weitere Informationen finden Sie unter Sicherheit (Berichts-Generator).

Standardwerte

Legen Sie Standardwerte aus einer Abfrage oder aus einer statischen Liste fest.

Besitzt jeder Parameter einen Standardwert, wird der Bericht beim erstmaligen Anzeigen automatisch ausgeführt.

Erweitert

Legen Sie das Berichtsdefinitionsattribut UsedInQuery fest. Dies ist ein Wert, mit dem angegeben wird, ob sich dieser Parameter direkt oder indirekt auf die Daten in einem Bericht auswirkt.

Aktualisierungszeitpunkt automatisch bestimmen

Wählen Sie diese Option aus, wenn der Wert vom Berichtsprozessor festgelegt werden soll. Der Wert ist True, wenn der Berichtsprozessor eine Datasetabfrage mit einem direkten oder indirekten Verweis auf diesen Parameter findet oder wenn der Bericht Unterberichte enthält.

Immer aktualisieren

Wählen Sie diese Option aus, wenn der Berichtsparameter direkt oder indirekt in einer Datasetabfrage oder einem Abfrageparameterausdruck verwendet wird. Diese Option legt UsedInQuery auf True fest.

Nie aktualisieren

Wählen Sie diese Option aus, wenn der Berichtsparameter nicht direkt oder indirekt in einer Datasetabfrage oder einem Abfrageparameterausdruck verwendet wird. Diese Option legt UsedInQuery auf False fest.

Vorsichtshinweis Vorsicht

Verwenden Sie Nie aktualisieren mit Vorsicht. Auf dem Berichtsserver wird UsedInQuery verwendet, um Cacheoptionen für Berichtsdaten und gerenderte Berichte sowie Parameteroptionen für Momentaufnahmeberichte steuern zu können. Wenn Sie Nie aktualisieren falsch festgelegt haben, können falsche Berichtsdaten oder Berichte zwischengespeichert werden oder inkonsistente Daten in Momentaufnahmeberichten entstehen. Weitere Informationen finden Sie unter Berichtsdefinitionssprache (Report Definition Language, RDL) (SSRS).

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Beim Erstellen einer Abfrage in einem Abfrage-Designer werden Abfrageparameter definiert. Bei einigen Datenerweiterungen kann ausgewählt werden, welche Felder als Parameter einbezogen werden sollen. Bei anderen Datenerweiterungen werden Abfragevariablen im Abfragebefehl identifiziert. Für jede Abfragevariable wird automatisch ein Abfrageparameter erstellt.

Nicht alle Datenquellen unterstützen Abfrageparameter. Wenn Daten nicht an der Quelle gefiltert werden können, können Sie Berichtsparameter verwenden, um Benutzern das Filtern von Daten zu ermöglichen, nachdem diese für den Bericht abgerufen wurden. Obgleich alle Abfrageparameter über entsprechende Berichtsparameter verfügen, können Berichtsparameter auch unabhängig definiert werden. Mit Berichtsparametern kann auch die Darstellung oder Organisation eines Berichts geändert werden, nachdem die Daten abgerufen wurden.

Um Daten in der Datasetabfrage zu filtern, können Sie eine Einschränkungsklausel einschließen, mit der die abgerufenen Daten begrenzt werden. Geben Sie dazu die Werte ein, die im Resultset eingeschlossen oder daraus ausgeschlossen werden sollen.

Verwenden Sie den Abfrage-Designer in Verbindung mit einer Datenquelle, um eine parametrisierte Abfrage zu erstellen.

  • Im Falle von Transact-SQL-Abfragen unterstützen verschiedene Datenquellen eine unterschiedliche Parametersyntax. Unterstützt werden Parameter, die in der Abfrage anhand der Position oder des Namens identifiziert werden. Weitere Informationen finden Sie in den Themen zu spezifischen externen Datenquellentypen unter Hinzufügen von Daten zu einem Bericht (Berichts-Generator und SSRS). Im relationalen Abfrage-Designer müssen Sie die Parameteroption für einen Filter auswählen, um eine parametrisierte Abfrage zu erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Benutzeroberfläche des relationalen Abfrage-Designers (Berichts-Generator).

  • Für Abfragen, die auf einer mehrdimensionalen Datenquelle wie Microsoft SQL Server Analysis Services, SAP NetWeaver BI oder Hyperion Essbase basieren, können Sie angeben, ob ein Parameter auf Basis eines Filters erstellt werden soll, den Sie im Abfrage-Designer angeben. Weitere Informationen finden Sie unter Abfrage-Designer (Berichts-Generator) im Thema über den entsprechenden Abfrage-Designer für die Datenerweiterung.

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Sie können kaskadierende Parameter erstellen. Dabei wählt der Benutzer einen Wert für jeden Parameter in einer bestimmten Reihenfolge aus. Jede Auswahl schränkt nach und nach die Werte für den nächsten Parameter ein. Kaskadierende Parameter können die mögliche Auswahl von Tausenden von Elementen auf eine Anzahl reduzieren, die problemlos zu handhaben ist. Beispiel: Ein Benutzer wählt eine Produktkategorie aus, trifft eine Auswahl in der Liste der verfügbaren Produkte für diese Kategorie und wählt anschließend Größe und Farbe aus.

Weitere Informationen finden Sie unter Hinzufügen von kaskadierenden Parametern zu einem Bericht (Berichts-Generator und SSRS).

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Berichtsparameter gehören zu den integrierten Auflistungen, auf die Sie aus einem Ausdruck heraus verweisen können. Die Ausdruckssyntax ändert sich abhängig davon, ob der Berichtsparameter einzelne oder mehrere Werte akzeptiert. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig verwendete Filter (Berichts-Generator und SSRS) und Verweise auf Parameters-Auflistungen (Berichts-Generator und SSRS).

Drillthroughaktionen für die Textfelder von Berichtselementen werden auf den Eigenschaftenseiten oder in Teilen eines Diagramms oder Messgeräts festgelegt. Diese Berichtsparameter können ausgeblendet sein, wobei die korrekten Daten für den verknüpften Bericht mithilfe von Werten im Hauptbericht ausgewählt werden, oder sie können für den Benutzer zur Laufzeit sichtbar sein. Wie Sie den Namen des Zielberichts für die Drillthroughaktion festlegen, hängt davon ab, ob eine aktive Verbindung mit einem Berichtsserver besteht. Weitere Informationen finden Sie unter Angeben von Pfaden zu externen Elementen (Berichts-Generator und SSRS).

Bei URL-adressierbaren Berichten können Sie auch den URL-Zugriff verwenden und Berichtsparameterwerte in die URL-Syntax integrieren. Weitere Informationen finden Sie unter URL-Zugriff (SSRS).

Die Parameter für einen Unterbericht legen Sie auf der Seite Parameter des Dialogfelds Eigenschaften des Unterberichts fest. Wie Sie den Namen des Unterberichts festlegen, hängt davon ab, ob Sie eine aktive Verbindung zu einem Berichtsserver haben. Weitere Informationen finden Sie unter Angeben von Pfaden zu externen Elementen (Berichts-Generator und SSRS).

Hinweis Hinweis

Wenn Sie einen Unterbericht in einem Tablix-Datenbereich verwenden, werden der Unterbericht und seine Parameter für jede Zeile verarbeitet. Wenn viele Zeilen vorhanden sind, sollten Sie sich in einem solchen Fall überlegen, ob ein Drillthroughbericht nicht besser geeignet ist.

Weitere Informationen finden Sie unter Hinzufügen eines Unterberichts und Hinzufügen von Parametern (Berichts-Generator und SSRS).

Wenn Sie einen Bericht entwerfen, werden Berichtsparameter in der Berichtsdefinition gespeichert. Wenn Sie einen Bericht veröffentlichen, werden Berichtsparameter getrennt von der Berichtsdefinition gespeichert und verwaltet.

Für einen veröffentlichten Bericht können Sie Folgendes verwenden:

  • Berichtsparametereigenschaften. Ändern Sie Berichtsparameterwerte direkt auf dem Berichtsserver, unabhängig von der Berichtsdefinition.

  • Zwischengespeicherte Berichte   Zum Erstellen eines Cacheplans für einen Bericht muss jeder Parameter über einen Standardwert verfügen. Weitere Informationen finden Sie unter Zwischenspeichern von Berichten (SSRS).

  • Zwischengespeicherte freigegebene Datasets   Zum Erstellen eines Cacheplans für ein freigegebenes Dataset muss jeder Parameter über einen Standardwert verfügen. Weitere Informationen finden Sie unter Zwischenspeichern von Berichten (SSRS).

  • Verknüpfte Berichte   Sie können verknüpfte Berichte mit voreingestellten Parameterwerten erstellen, um Daten für verschiedene Zielgruppen zu filtern. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines verknüpften Berichts.

  • Berichtsabonnements   Sie können Parameterwerte angeben, um Daten unter Verwendung von Abonnements zu filtern und Berichte unter Verwendung von Abonnements zu übermitteln. Weitere Informationen finden Sie unter Abonnements und Übermittlung [Reporting Services].

  • URL-Zugriff   Sie können Parameterwerte in einer URL zu einem Bericht angeben. Sie können auch Berichte ausführen und Parameterwerte mit URL-Zugriff angeben. Weitere Informationen finden Sie unter Festlegen von Parametern für eine Berichts-URL.

Parametereigenschaften für einen veröffentlichten Bericht bleiben im Allgemeinen erhalten, wenn Sie die Berichtsdefinition erneut veröffentlichen. Falls die Berichtsdefinition als derselbe Bericht erneut veröffentlicht wird und die Parameternamen und Datentypen unverändert sind, bleiben die Eigenschaftseinstellungen erhalten. Wenn Sie Parameter in der Berichtsdefinition hinzufügen bzw. löschen oder den Datentyp oder den Namen eines vorhandenen Parameters ändern, müssen Sie möglicherweise die Parametereigenschaften in dem veröffentlichten Bericht ändern.

Nicht alle Parameter können in jedem Fall geändert werden. Wenn ein Berichtsparameter einen Standardwert aus einer Abfrage abruft, kann der Wert für einen veröffentlichten Bericht nicht geändert werden. Standardparameterwerte, die als "abfragebasiert" angegeben sind, sind in der Berichtsdefinition definiert und können nicht auf dem Berichtsserver geändert werden. Ein abfragebasierter Parameterwert ist kein konstanter Wert. Der zur Laufzeit verwendete Wert wird bestimmt, wenn die Abfrage ausgeführt wird oder bei ausdruckbasierten Parametern, wenn der Ausdruck ausgewertet wird.

Die Optionen für die Berichtsausführung können die Verarbeitung von Parametern beeinflussen. Für einen Bericht, der als Momentaufnahme ausgeführt wird, sind keine Parameter zulässig, die von einer Abfrage abgeleitet sind, außer die Abfrage enthält Standardwerte für die Parameter.

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Eine URL ist eine weitere Möglichkeit, um einen parametrisierten Bericht auszuführen. Sie können einen oder mehrere Parameter in codierten Name-Wert-Paaren angeben, die durch ein kaufmännisches Und-Zeichen (&) voneinander getrennt sind.

  • Nullparameter. Für Nullparameter gilt eine spezielle Syntax. Für einen Nullwert müssen Sie isnull angeben. Wenn Sie für einen Parameter einen Nullwert angeben, werden alle anderen für diesen Parameter angegebenen Werte ignoriert. Das folgende Beispiel zeigt mehrere Parameter für Nullwerte und konstante Werte:

    http://exampleWebServerName/reportserver?/foldercontainingreports/orders&division=mailorder&region=west&sales:isnull=true

  • Parameter mit mehreren Werten. Geben Sie mehrere Werte an, indem Sie den Parameternamen wiederholen. Beispiel:

    http://exampleWebServerName/reportserver? %2ffoldercontainingreports%2forders&region=east&region=west

  • Boolean. Verwenden Sie den Wert 0 für false oder 1 für true.

  • Float. Fügen Sie das Dezimaltrennzeichen des Servergebietsschemas ein.

  • DateTime. Verwenden Sie das Format YYYY-MM-DDTHH:MM:SS, das auf dem ISO-Standard 8601 (Standard International Organization for Standardization) basiert.

Das Festlegen von Berichtsparameterwerten ist nur eine Möglichkeit, einen Bericht mithilfe der URL-Zugriffssyntax anzuzeigen. Sie können auch einen URL-Parameter angeben, um einen Bericht ab einer bestimmten Seitenzahl anzuzeigen. Im folgenden Beispiel wird der AdventureWorks2012-Produktkatalogbericht 2008 für AdventureWorks auf Seite 30 geöffnet:

http://exampleWebServerName/reportserver? %2fAdventureWorks2012+Sample+Reports%2fProduct+Catalog+2008&rs:Command=Render&rc:Section=30

Weitere Informationen finden Sie unter URL-Zugriffsparameterverweis.

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Sie können ein Abonnement bedarfsgesteuert oder für eine Momentaufnahme definieren und Parameterwerte angeben, die während der Abonnementverarbeitung verwendet werden sollen.

  • Bedarfsgesteuerter Bericht. Für einen bedarfsgesteuerten Bericht können Sie einen Parameterwert angeben, der sich von dem veröffentlichten Wert unterscheidet, der für den Bericht aufgeführt ist. Angenommen, ein Telefonservicebericht verwendet den Parameter Time Period, um Kundendienstanforderungen für den aktuellen Tag, die aktuelle Woche oder den aktuellen Monat zurückzugeben. Wenn der Standardparameterwert für den Bericht auf today festgelegt ist, kann Ihr Abonnement mithilfe eines anderen Parameterwertes (z. B. week oder month) einen Bericht mit wöchentlichen oder monatlichen Zahlen erstellen.

  • Momentaufnahme. Für eine Momentaufnahme muss das Abonnement die für die Momentaufnahme definierten Parameterwerte verwenden. Das Abonnement kann einen Parameterwert, der für eine Momentaufnahme definiert ist, nicht überschreiben. Angenommen, Sie abonnieren einen Umsatzbericht für die Westregion, der als Berichtsmomentaufnahme ausgeführt wird, und die Momentaufnahme gibt Western als regionalen Parameterwert an. Wenn Sie in diesem Fall ein Abonnement für diesen Bericht erstellen, müssen Sie den Parameterwert Western im Abonnement verwenden. Als optischer Hinweis, dass der Parameter ignoriert wird, werden die Parameterfelder auf der Abonnementseite als schreibgeschützte Felder festgelegt.

Hinweis Hinweis

Datengesteuerte Abonnements können Parameterwerte verwenden, die aus einer Abonnentendatenquelle abgerufen werden. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden einer externen Datenquelle für Abonnentendaten (datengesteuertes Abonnement).

Wenn sich nach dem Definieren des Abonnements ein Parameterwert in der Berichtsmomentaufnahme ändert, deaktiviert der Berichtsserver das Abonnement. Das Deaktivieren des Abonnements zeigt an, dass der Bericht geändert wurde. Um das Abonnement zu aktivieren, öffnen und speichern Sie das Abonnement.

Weitere Informationen finden Sie unter Abonnements und Übermittlung [Reporting Services].

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Die Optionen für die Berichtsausführung können die Verarbeitung von Parametern beeinflussen. Parametrisierte Berichte, die als Berichtsmomentaufnahmen ausgeführt werden, verwenden die für die Berichtsmomentaufnahme definierten Parameterwerte. Parameterwerte werden auf der Seite für die Parametereigenschaften des Berichts definiert. Für einen Bericht, der als Momentaufnahme ausgeführt wird, sind keine Parameter zulässig, die von einer Abfrage abgeleitet sind, außer die Abfrage enthält Standardwerte für die Parameter.

Wenn Sie einen Parameterwert in der Berichtsmomentaufnahme ändern, werden Abonnements für die Momentaufnahme deaktiviert. Um das Abonnement zu aktivieren, öffnen und speichern Sie das Abonnement.

Weitere Informationen finden Sie unter Leistung, Momentaufnahmen, Zwischenspeichern (Reporting Services).

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Gehen Sie beim Verteilen von parametrisierten Berichten, die vertrauliche Informationen enthalten, mit Vorsicht vor. Ein Benutzer kann auf einfache Weise einen Berichtsparameter durch einen anderen Wert ersetzen. Dies führt dazu, dass unbeabsichtigt Informationen veröffentlicht werden.

Eine sichere Alternative zum Verwenden von Parametern für Mitarbeiterdaten oder persönliche Daten besteht darin, Daten basierend auf Ausdrücken auszuwählen, die das UserID-Feld aus der Users-Auflistung enthalten. Die Users-Auflistung stellt eine Methode bereit, um die Identität des Benutzers, der den Bericht ausführt, abzurufen und diese Identität zum Abrufen von benutzerspezifischen Daten zu verwenden.

Sicherheitshinweis Sicherheitshinweis

Verwenden Sie in einem Bericht, der einen Parameter vom Typ String enthält, eine Liste der verfügbaren Werte (wird auch als Liste der gültigen Werte bezeichnet), und stellen Sie sicher, dass Benutzer, die den Bericht ausführen, nur über die Berechtigungen verfügen, die zum Anzeigen der Daten im Bericht erforderlich sind. Wenn Sie einen Parameter vom Typ String definieren, wird den Benutzern ein Textfeld angezeigt, das jeden beliebigen Wert annehmen kann. Mit einer Liste der verfügbaren Werte werden die Werte eingeschränkt, die eingegeben werden können. Wenn der Berichtsparameter an einen Abfrageparameter gebunden ist und Sie keine Liste mit verfügbaren Werten verwenden, kann ein Benutzer des Berichts SQL-Syntax in das Textfeld eingeben. Damit öffnet er den Bericht und Ihren Server potenziell für einen SQL-Injection-Angriff. Wenn der Benutzer über Berechtigungen zum Ausführen der neuen SQL-Anweisung verfügt, können daraus unerwünschte Ergebnisse auf dem Server resultieren.

Wenn ein Berichtsparameter nicht an einen Abfrageparameter gebunden ist und die Parameterwerte im Bericht enthalten sind, können die Benutzer des Berichts Ausdruckssyntax oder eine URL in den Parameterwert eingeben und den Bericht für Excel oder HTML rendern. Wenn anschließend ein anderer Benutzer den Bericht anzeigt und auf die gerenderten Parameterinhalte klickt, führt der Benutzer möglicherweise unbeabsichtigt das bösartige Skript bzw. den bösartige Link aus.

Um das Risiko der versehentlichen Ausführung schädlicher Skripts zu minimieren, sollten gerenderte Berichte nur aus vertrauenswürdigen Quellen geöffnet werden. Weitere Informationen zum Sichern von Berichten finden Sie unter Sichere Berichte und Ressourcen.

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