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List Containers

Letzte Aktualisierung: November 2013

Der List Containers-Vorgang gibt eine Liste der Container unter dem angegebenen Konto zurück.

Die List Containers-Anforderung kann wie folgt erstellt werden. HTTPS wird empfohlen. Ersetzen Sie myaccount durch den Namen Ihres Speicherkontos:

 

Methode Anforderungs-URI HTTP-Version

GET

https://myaccount.blob.core.windows.net/?comp=list

HTTP/1.1

Beachten Sie, dass der URI immer einen Schrägstrich (/) enthalten muss, um den Hostnamen vom Pfad- und Abfrageteil des URIs zu trennen. Beim List Containers-Vorgang ist der Pfadteil des URIs leer.

Wenn Sie eine Anforderung für den emulierten Speicherdienst ausführen, geben Sie den Emulatorhostnamen und den Port des Blob-Diensts mit 127.0.0.1:10000 an, gefolgt vom Namen des emulierten Speicherkontos:

 

Methode Anforderungs-URI HTTP-Version

GET

http://127.0.0.1:10000/devstoreaccount1?comp=list

HTTP/1.1

Beachten Sie, dass emulierter Speicher nur eine BLOB-Größe von bis zu 2 GB unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie unter Einsatz des Azure-Speicheremulators für Entwicklung und Tests und Unterschiede zwischen dem Speicheremulator und den Azure-Speicherdiensten.

Im Anforderungs-URI können die folgenden zusätzlichen Parameter angegeben werden.

 

Parameter Beschreibung

prefix

Optional. Filtert die Ergebnisse, um nur Container zurückzugeben, deren Name mit dem angegebenen Präfix beginnt.

marker

Optional. Ein Zeichenfolgenwert, der den Teil der Liste angibt, der mit dem nächsten Auflistungsvorgang zurückgegeben wird. Der Vorgang gibt im Antworttext einen Markerwert zurück, wenn die zurückgegebene Liste nicht vollständig war. Der Markerwert kann in einem folgenden Aufruf verwendet werden, um den nächsten Satz von Listenelementen anzufordern.

Der Markerwert ist für den Client nicht transparent.

maxresults

Optional. Gibt die maximale Anzahl von Containern an, die zurückgegeben werden sollen. Wenn in der Anforderung nicht maxresults angegeben ist oder ein größerer Wert als 5.000 angegeben ist, gibt der Server bis zu 5.000 Elemente zurück. Wenn der Parameter auf einen Wert kleiner oder gleich 0 (null) festgelegt ist, gibt der Server den Statuscode 400 (Ungültige Anforderung) zurück.

include=metadata

Optional. Schließen Sie diesen Parameter ein, um anzugeben, dass die Metadaten des Containers als Teil des Antworttexts zurückgegeben werden sollen.

Beachten Sie, dass die mit diesem Parameter angegebenen Metadaten gemäß den Benennungsbeschränkungen gespeichert werden müssen, die für Version 2009-09-19 des Blob-Diensts gelten. Ab dieser Version müssen alle Metadatennamen den Benennungskonventionen für C#-Bezeichner entsprechen.

timeout

Optional. Der timeout-Parameter wird in Sekunden angegeben. Weitere Informationen finden Sie unter Festlegen von Timeouts für Blob-Dienstvorgänge.

In der folgenden Tabelle werden erforderliche und optionale Anforderungsheader beschrieben.

 

Anforderungsheader Beschreibung

Authorization

Erforderlich. Gibt das Authentifizierungsschema, den Kontonamen und die Signatur an. Weitere Informationen finden Sie unter Authentifizierung für die Azure-Speicherdienste.

Date - oder - x-ms-date

Erforderlich. Gibt die Uhrzeit der Anforderung in koordinierter Weltzeit (UTC) an. Weitere Informationen finden Sie unter Authentifizierung für die Azure-Speicherdienste.

x-ms-version

Erforderlich für alle authentifizierten Anforderungen. Gibt die Version des für die Anforderung zu verwendenden Vorgangs an. Weitere Informationen finden Sie unter Versionsverwaltung für die Azure-Speicherdienste.

x-ms-client-request-id

Optional. Stellt einen vom Client generierten, nicht transparenten Wert mit einer Zeichenbeschränkung von 1 KB bereit, der in den Analyseprotokollen erfasst wird, wenn die Protokollierung der Speicheranalyse aktiviert ist. Die Verwendung dieses Headers wird dringend empfohlen, um clientseitige Aktivitäten mit den vom Server empfangenen Anforderungen zu korrelieren. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zur Protokollierung durch die Speicheranalyse und Windows Azure-Protokollierung: Verwenden von Protokollen zur Nachverfolgung von Speicheranforderungen.

Siehe den Abschnitt Beispielanforderung und -antwort weiter unten in diesem Thema.

Die Antwort enthält den HTTP-Statuscode, einen Satz von Antwortheadern und einen Antworttext im XML-Format.

Bei einem erfolgreichen Vorgang wird der Statuscode 200 (OK) zurückgegeben.

Weitere Informationen zu Statuscodes finden Sie unter Status- und Fehlercodes.

Die Antwort für diesen Vorgang umfasst die folgenden Header. Die Antwort enthält außerdem weitere HTTP-Standardheader. Alle Standardheader entsprechen der HTTP/1.1-Protokollspezifikation.

 

Antwortheader Beschreibung

Content-Type

HTTP/1.1-Standardheader. Gibt das Format an, in dem die Ergebnisse zurückgegeben werden. Derzeit lautet dieser Wert application/xml.

x-ms-request-id

Dieser Header identifiziert die erfolgte Anforderung eindeutig und kann für die Problembehandlung der Anforderung verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Problembehandlung für API-Vorgänge.

x-ms-version

Gibt die Version des Blob-Diensts an, der zum Ausführen der Abfrage verwendet wird. Dieser Header wird für Anforderungen zurückgegeben, die für Version 2009-09-19 und höher erfolgen.

Date

Ein vom Dienst generierter Datums-/Uhrzeitwert in UTC, der angibt, wann die Antwort initiiert wurde.

Der Antworttext weist das folgende Format auf.

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<EnumerationResults ServiceEndpoint="https://myaccount.blob.core.windows.net">
  <Prefix>string-value</Prefix>
  <Marker>string-value</Marker>
  <MaxResults>int-value</MaxResults>
  <Containers>
    <Container>
      <Name>container-name</Name>
      <Properties>
        <Last-Modified>date/time-value</Last-Modified>
        <Etag>etag</Etag>
        <LeaseStatus>locked | unlocked</LeaseStatus>
        <LeaseState>available | leased | expired | breaking | broken</LeaseState>
        <LeaseDuration>infinite | fixed</LeaseDuration>      
      </Properties>
      <Metadata>
        <metadata-name>value</metadata-name>
      </Metadata>
    </Container>
  </Containers>
  <NextMarker>marker-value</NextMarker>
</EnumerationResults>

LeaseStatus, LeaseState und LeaseDuration werden nur in Version 2012-02-12 und höher angegeben.

Ab Version 2013-08-15 wurde das AccountName-Attribut für das EnumerationResults-Element in ServiceEndpoint umbenannt. Darüber hinaus wurde das URL-Element aus dem Container-Element entfernt. Bei Versionen vor 2013-08-15 umfasst die Container-URL, so wie sie im Feld URL angegeben ist, keinen restype=container-Parameter. Wenn Sie diesen Wert verwenden, um nachfolgende Anforderungen für die aufgezählten Container auszuführen, fügen Sie diesen Parameter an, um anzugeben, dass die Ressource ein Container ist.

Die Elemente Prefix, Marker und MaxResults sind nur vorhanden, wenn sie im URI angegeben wurden. Das NextMarker-Element weist nur einen Wert auf, wenn die Listenergebnisse nicht vollständig sind.

Das Metadata-Element ist nur vorhanden, wenn im URI der include=metadata-Parameter angegeben wurde. Im Metadata-Element wird der Wert jedes Name-Wert-Paars in einem Element aufgelistet, das dem Namen des Paars entspricht.

Wenn ein Name-Wert-Paar von Metadaten gegen die Benennungsbeschränkungen von Version 2009-09-19 verstößt, gibt der Antworttext den problematischen Namen in einem x-ms-invalid-name-Element an, wie im folgenden XML-Fragment gezeigt:


      <Metadata>
        <MyMetadata1>first value</MyMetadata1>
        <MyMetadata2>second value</MyMetadata2>
        <x-ms-invalid-name>invalid-metadata-name</x-ms-invalid-name>
      </Metadata>

noteHinweis
Ab Version 2009-09-19 gibt der Antworttext für List Containers die Uhrzeit der letzten Änderung des Containers in einem Element mit dem Namen Last-Modified zurück. In früheren Versionen lautete der Name dieses Elements LastModified.

Siehe den Abschnitt Beispielanforderung und -antwort weiter unten in diesem Thema.

Dieser Vorgang kann nur vom Kontobesitzer aufgerufen werden.

Wenn Sie einen Wert für den maxresults-Parameter angeben und die Anzahl der zurückzugebenden Container diesen Wert oder den Standardwert für maxresults überschreitet, enthält der Antworttext ein NextMarker-Element, das den nächsten Container angibt, der bei einer nachfolgenden Anforderung zurückgegeben werden soll. Geben Sie zum Zurückgeben des nächsten Satzes von Elementen den Wert von NextMarker als Markerparameter im URI für die nächste Anforderung an.

Beachten Sie, dass der Wert von NextMarker als nicht transparent behandelt werden muss.

Container werden im Antworttext in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

Das Timeout des List Containers-Vorgangs beträgt 30 Sekunden.

Der folgende Beispiel-URI fordert die Liste von Containern für ein Konto an und legt die maximale Anzahl der für den ersten Vorgang zurückzugebenden Ergebnisse auf 3 fest.

GET https://myaccount.blob.core.windows.net/?comp=list&maxresults=3 HTTP/1.1

Die Anforderung wird mit den folgenden Headern gesendet:

x-ms-version: 2013-08-15
x-ms-date: Wed, 23 Oct 2013 22:08:44 GMT
Authorization: SharedKey myaccount:CY1OP3O3jGFpYFbTCBimLn0Xov0vt0khH/D5Gy0fXvg=

Der Statuscode und die Antwortheader werden wie folgt zurückgegeben:

HTTP/1.1 200 OK
Transfer-Encoding: chunked
Content-Type: application/xml
Date: Wed, 23 Oct 2013 22:08:54 GMT
x-ms-version: 2013-08-15
Server: Windows-Azure-Blob/1.0 Microsoft-HTTPAPI/2.0 

Das Antwort-XML für diese Anforderung lautet wie folgt. Beachten Sie, dass das NextMarker-Element auf den Satz von Containern folgt und den Namen des nächsten zurückzugebenden Containers enthält.

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<EnumerationResults ServiceEndpoint="https://myaccount.blob.core.windows.net/">
  <MaxResults>3</MaxResults>
  <Containers>
    <Container>
      <Name>audio</Name>
      <Properties>
        <Last-Modified>Wed, 23 Oct 2013 20:39:39 GMT</Last-Modified>
        <Etag>0x8CACB9BD7C6B1B2</Etag>
      </Properties>
    </Container>
    <Container>
      <Name>images</Name>
      <Properties>
        <Last-Modified>Wed, 23 Oct 2013 20:39:39 GMT</Last-Modified>
        <Etag>0x8CACB9BD7C1EEEC</Etag>
      </Properties>
    </Container>
    <Container>
      <Name>textfiles</Name>
      <Properties>
        <Last-Modified>Wed, 23 Oct 2013 20:39:39 GMT</Last-Modified>
        <Etag>0x8CACB9BD7BACAC3</Etag>
      </Properties>
    </Container>
  </Containers>
  <NextMarker>video</NextMarker>
</EnumerationResults>

Der folgende Auflistungsvorgang gibt den Marker im Anforderungs-URI wie folgt an. Der nächste Satz von Ergebnissen wird ab dem vom Marker angegebenen Container zurückgegeben.

https://myaccount.blob.core.windows.net/?comp=list&maxresults=3&marker=video

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