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Erweiterungen der Verfügbarkeit (Datenbankmodul)

HinweisHinweis

Für SQL Server 2008 R2 hat es keine Änderungen am Inhalt gegeben, der in diesem Thema aufgeführt ist.

Die Verfügbarkeit von SQL Server 2008-Datenbanken wird durch Erweiterungen der Datenbankspiegelungsfunktion verbessert. Die Datenbankspiegelung ermöglicht das Erstellen unmittelbar betriebsbereiter Standbyserver, die schnelle Failover unterstützen, ohne dass Daten aus Transaktionen verloren gehen, für die ein Commit ausgeführt wurde.

Leistungsverbesserungen

Unter anderem wurden die folgenden Leistungsverbesserungen erzielt:

  • Write-Ahead des eingehenden Protokolldatenstroms auf dem Spiegelserver

    In SQL Server 2008 schreibt der Spiegelserver beim Empfang von eingehenden Protokolldatensätzen diese asynchron auf den Datenträger. Gleichzeitig verarbeitet der Spiegelserver Protokolldatensätze, die bereits auf den Datenträger geschrieben wurden.

  • Verbesserte Verwendung von Protokollsendepuffern

    In SQL Server 2005 reserviert jeder Protokollleerungsvorgang auf dem Prinzipalserver einen ganzen Protokollsendepuffer für seine Protokolldatensätze der Datenbankspiegelung. Wenn in SQL Server 2008 der zuletzt verwendete Protokollcache genügend freien Speicherplatz für die Protokolldatensätze des nächsten Protokollleerungsvorgangs enthält, werden diese an den Protokollcache angehängt. Andernfalls wird ein neuer Protokollcache zugeordnet.

  • Komprimierung des Datenstroms für Datensätze im Transaktionsprotokoll.

    Der Prinzipalserver komprimiert den Datenstrom von Datensätzen im Transaktionsprotokoll, bevor diese an den Spiegelserver gesendet werden. Diese Protokollkomprimierung erfolgt in allen Spiegelungssitzungen.

  • Komprimierung von Datenstromdaten, für die mindestens ein Komprimierungsverhältnis von 12,5 Prozent erreicht werden kann

  • Seiten-Read-Ahead während der Rollbackphase

    Nach einem Failover muss der neue Spiegelserver jede Änderung rückgängig machen, für die eine Seite lokal auf einen Datenträger geschrieben wurde, für die der Protokolldatensatz jedoch möglicherweise nicht den vorherigen Spiegelserver (den neuen Prinzipalserver) erreicht hat. Um solche geänderten Seiten rückgängig zu machen, muss der Spiegelserver die entsprechenden Seiten zunächst beim neuen Prinzipalserver anfordern und von ihm erhalten. Die Leistung dieses Teils der Rollbackphase ist in SQL Server 2008 verbessert worden. Zu einem frühen Zeitpunkt in der Rollbackphase sendet der Spiegelserver Read-Ahead-Hinweise an den Prinzipalserver, um anzugeben, welche Seiten später angefordert werden. Nach dem Erhalt eines Read-Ahead-Hinweises für eine Seite legt der Prinzipalserver diese Seite in seinem Sendepuffer ab. Der Prinzipalserver kann dann sofort antworten, sobald er die entsprechende Seitenanforderung empfangen hat.

Automatische Wiederherstellung nach Beschädigung von Seiten

Ein Datenbankspiegelungspartner, der unter SQL Server 2008 oder einer höheren Version ausgeführt wird, versucht automatisch, bestimmte Fehlertypen zu beheben, die das Lesen einer Datenseite verhindern. Der Partner, der eine Seite nicht lesen kann, fordert vom anderen Partner eine neue Kopie an. Wenn diese Anforderung erfolgreich ist, wird die nicht lesbare Seite durch die Kopie ersetzt. Dadurch kann der Fehler normalerweise behoben werden. Weitere Informationen finden Sie unter Automatische Seitenreparatur während einer Datenbank-Spiegelungssitzung.

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