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Neuerungen in Internet Explorer 8

.NET Framework 3.0
Neu für Windows Internet Explorer 8

Dieses Thema führt die Plattformfeatures von Internet Explorer 8 ein. Klicken Sie hier für den Download von Internet Explorer 8 für Microsoft Windows XP, Windows Vista mit Service Pack 1 (SP1), Windows Server 2003 oder Windows Server 2008. Die derzeit veröffentlichte Version von Windows 7 umfasst Internet Explorer 8.

Hinweis: Internet Explorer 8 wird als Systemupdate installiert. Um Internet Explorer zu deinstallieren, klicken Sie im Aufgabenbereich der Systemsteuerung unter "Software" auf "Installierte Updates anzeigen", und doppelklicken Sie dann in der Liste der Updates auf Windows Internet Explorer 8.

In diesem Thema sind die folgenden Abschnitte enthalten:

64-Bit-Downloads

Internet Explorer unterstützt jetzt das Herunterladen von Dateien, deren Größe 4 Gigabyte (GB) überschreitet. Benutzer von Internet Explorer 8 können diese Funktionalität standardmäßig nutzen. Erweiterungen von Drittanbietern müssen IBindStatusCallbackEx implementieren und BINDF2_READ_DATA_GREATER_THAN_4GB von ihrer GetBindInfoEx-Rückrufmethode zurückgeben. Der Downloadstatus wird über OnProgress mithilfe des BINDSTATUS_64BIT_PROGRESS-Flags gemeldet. Diese Rückrufmethoden werden von IMoniker::BindToObject und IMoniker::BindToStorage unterstützt.

Schnellinfos

Aufgrund der zunehmenden Interaktivität des Internets gestaltet es Internet Explorer 8 einfacher, mit Inhalten auf einer Webseite zu interagieren. Schnellinfos sind eine Art von Browsererweiterungen, die durch das Senden der Informationen an einen vom Benutzer gewählten Dienst auf Webseiteninhalte einwirken. Dienste führen dann Aktionen mit dem Inhalt aus (z. B. "E-Mail" oder "Lesezeichen") oder stellen weitere Informationen ("Übersetzen" oder "Zuordnen") bereit. Benutzer können Schnellinfos installieren und über das Kontextmenü des Browsers darauf zugreifen, wodurch die Browserfunktionalität effizienter gestaltet wird.

Weitere Informationen finden Sie unter Entwicklerhandbuch für OpenService-Schnellinfos (möglicherweise in englischer Sprache).

Barrierefreiheit und ARIA

Als Reaktion auf die zunehmende Komplexität der Benutzeroberflächen im Internet hat die Gruppe Web Accessibility Initiative  World Wide Web-Link einen Plan für ARIA (Accessible Rich Internet Applications) definiert, der Möglichkeiten für Websiteautoren einführt, um den Zugriff auf benutzerdefinierte Elemente der Benutzeroberfläche zu definieren. ARIA erreicht dies durch Definieren eines Satzes von HTML-Attributen, die auf allgemeine Benutzeroberflächensteuerelemente zurückgehen. Demzufolge können Benutzer mit Behinderungen mit einem reichhaltigen Interaktionsmodell auf Websites zugreifen. Durch die Zugänglichkeit von ARIA über die Microsoft Active Accessibility-API in Internet Explorer 8 können Hilfstechnologien, von denen die Microsoft Active Accessibility bereits verwendet wird, ARIA problemlos unterstützen.

  • Das alt-Attribut wird nicht länger als QuickInfo für Bilder angezeigt, wenn der Browser im IE8-Modus ausgeführt wird. Stattdessen wird das Ziel des longDesc-Attributs als QuickInfo verwendet, wenn dieses vorhanden ist. Andernfalls wird das title-Attribut angezeigt. Das alt-Attribut wird weiterhin als Microsoft Active Accessibility-Name verwendet, und das title-Attribut wird nur als Ersatz verwendet, wenn "alt" nicht vorhanden ist.
  • Die ARIA-Attributsyntax ist im IE8-Modus als auch im IE7-Modus gleich. Beim Festlegen von ARIA-Attributen in der Kompatibilitätsansicht war für frühere Versionen von Internet Explorer 8 eine Legacyeigenschaftensyntax erforderlich. Verwenden Sie für eine browserübergreifende Kompatibilität immer die WAI-ARIA-Attributsyntax für das Zugreifen auf und das Ändern von ARIA-Eigenschaften, z. B. object.setAttribute("aria-valuenow", newValue).

Weitere Informationen finden Sie unter:

ActiveX-Verbesserungen

Internet Explorer 8 bietet Ihnen eine umfassendere Möglichkeit zur Einflussnahme auf die Microsoft ActiveX-Installation und das Debugging.

  • ActiveX pro Website: Bei nahezu der Hälfte aller ActiveX-Steuerelemente, die zur Ausführung auf nur einer Website vorgesehen sind, wird keine Form einer Technologie verwendet, die diese Steuerelemente auf diese Website begrenzt. Dies bedeutet, dass viele Steuerelemente keine standardmäßige Sicherheit aufweisen und von schädlichen Websites missbraucht werden könnten. Damit dieses in Internet Explorer 8 verhindert wird, können sich Benutzer je nach Website individuell entscheiden, ob ActiveX-Steuerelemente ausgeführt werden sollen. Weitere Informationen finden Sie unter ActiveX-Steuerelemente pro Website (möglicherweise in englischer Sprache).
  • Installation ohne Administrator: Standardbenutzer (d. h. ohne Administratorrechte) können ActiveX-Steuerelemente ohne UAC-Aufforderung oder ohne jegliche Administratorbeteiligung in ihren Benutzerprofilen installieren. Falls ein Benutzer ein schädliches ActiveX-Steuerelement installiert, ist nur das Benutzerprofil betroffen. Das System selbst wird nicht beeinträchtigt. Weitere Informationen finden Sie unter Nicht-Administrator-ActiveX-Steuerelemente (möglicherweise in englischer Sprache).
  • ActiveX-Protokollierung: Internet Explorer 8 kann die häufigsten Installations- und Instanziierungsfehler melden, z. B. Sicherheitseinschränkungen, die eine ordnungsgemäße Instanziierung von ActiveX-Steuerelementen verhindern. Die ActiveX-Protokollierung wird ebenso wie andere Internet Explorer-Kompatibilitätsprotokolle mithilfe des Internet Explorer-Toolkits für die Anwendungskompatibilität (möglicherweise in englischer Sprache) ausgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden des Internet Explorer-Kompatibilitätstesttools (möglicherweise in englischer Sprache).

AJAX-Erweiterungen

Asynchrones JavaScript und XML (AJAX) verändern die Art der Erstellung von Webanwendungen. Internet Explorer 8 erweitert die Funktionalität des XMLHttpRequest-Objekts, das AJAX-Anwendungen ermöglicht.

  • AJAX-Navigation: Clientanforderungen, die keine herkömmliche Webseitennavigation auslösen, können jetzt die hash-Eigenschaft aktualisieren, mit deren Hilfe die Schaltfläche "Zurück" ordnungsgemäß funktioniert.
  • Verbindungsereignisse: Wo die Zuverlässigkeit von Daten eine wichtige Rolle spielt, können AJAX-Anwendungen die Daten lokal speichern, wenn die Verbindung zum Netzwerk getrennt wurde. Weitere Informationen finden Sie unter onoffline, ononline.
  • Verbindungen pro Server: Internet Explorer 8 erhöht standardmäßig die Anzahl der Verbindungen pro Host, um eine potenzielle Verringerung der Seitenladezeiten und eine verbesserte Parallelität in AJAX-Szenarios zu erzielen.
  • Dokumentübergreifendes Messaging: Dokumente in verschiedenen Domänen können Daten mithilfe von postMessage sicher austauschen. Dokumente, die Nachrichten empfangen, achten auf das onmessage-Ereignis.
  • Domänenübergreifende Anforderung (XDR): Damit es den Entwicklern ermöglicht wird, Dienste von verschiedenen Websites sicherer zu kombinieren, schränkt das XDomainRequest-Objekt die Kommunikation zwischen nicht vertrauenswürdigen Modulen auf einer Webseite ein und schützt diese Kommunikation. Der Browser schützt den Benutzer vor potenziellen Bedrohungen, während er eine leistungsfähige websiteübergreifende Interaktion ermöglicht.
  • Timeoutanforderungen: Internet Explorer 8 fügt die Möglichkeit hinzu, eine timeout-Eigenschaft auf Anforderung des Servers festzulegen.
  • Bereinigen von HTML: Entfernen Sie Ereigniseigenschaften und Skripts problemlos mit window.toStaticHTML aus HTML-Ausschnitten.
  • Systemeigene JSON-Unterstützung: JSON-Objekte (JavaScript Objekt Notation), die in AJAX-Szenarios weithin verwendet werden, können jetzt direkt in Microsoft JScript serialisiert und analysiert werden. Verwenden Sie JSON.stringify, um Objektdaten in eine Zeichenfolge umzuwandeln und JSON.parse, um JSON-formatierten Text wiederherzustellen. Sie können auch die Ausgabe des Objekts durch Implementieren einer toJSON-Methode optimieren. Diese neuen Methoden sind viel schneller als Skript und sicherer als die Verwendung von eval.

Weitere Informationen finden Sie unter:

CSS-Kompatibilität

  • Tabellenlayout: Jahrelang stellten Tabellen die bevorzugte Layoutmethode im Internet dar. Mit Internet Explorer 8 ist es jetzt möglich, Tabellenformatformatierungen mithilfe des display-Attributs auf Nicht-Tabellenformate anzuwenden. In der Praxis gewähren CSS-Tabellen mehr Berechtigungen als HTML-Markup. Tabellen, die mit CSS erstellt werden, verschachteln Elemente, um Gültigkeit zu erhalten, während Tabellen, die mit HTML erstellt werden, Container schließen, um eine unerwartete Verschachtelung zu vermeiden.
  • Daten-URI (Uniform Resource Identifier): Diese Methode ermöglicht es Webseitenautoren, kleine Entitäten direkt innerhalb eines URI (Uniform Resource Identifier) einzubetten, anstatt den URI dazu zu verwenden, einen Speicherort zum Abrufen der Entität zu identifizieren. Dies ist hauptsächlich bei kleinen Bilder (z. B. Aufzählungszeichen) von Interesse, die innerhalb eines CSS oder Layouts verwendet werden. Ein Beispiel finden Sie unter Datenprotokoll.
  • Generierte Inhalte: Webseitenautoren können Inhalte darstellen, die nicht aus der Dokumentstruktur stammen:
    • :before und :after: In Verbindung mit der neuen content-Regel, können Autoren dynamische Inhalte beschreiben, die vor und hinter den meisten Elementen angezeigt werden.
    • counter-reset und counter-increment: Fügen Sie Zahlen automatisch in das Dokument ein.
    • quotes: Fügen Sie ganz einfach sprachabhängige oder typografische Anführungszeichen ein.
  • outline: Ermöglicht das Hervorheben von Elementen, ohne ihre Größe zu beeinflussen. Das Element "outline" ist eine Kurzeigenschaft für outline-color, outline-style und outline-width.
  • Drucken: Die folgenden Eigenschaften wurden hinzugefügt:
    • page-break-inside: Vermeiden Sie Seitenumbrüche im Feld eines Elements. Internet Explorer verschiebt das Element bei Bedarf auf die nächste Druckseite.
    • widows und orphans: Diese Elemente steuern, wie viele Zeilen am Ende und Anfang jeder gedruckten Seite angezeigt werden.
  • Zusätzliche Pseudoklassen: Die folgenden Pseudoklassen werden von Internet Explorer 8 unterstützt:
    • :lang(C): Selektoren können ein Element auf Grundlage des lang-Attributs eines Elements oder anhand eines seiner Vorgänger vergleichen. Die Standardsprache der Webseite wird im html-Element festgelegt.
    • :focus: Dieses gilt, so lange ein Element über den Eingabefokus verfügt.
  • Browserspezifische Attribute: CSS-Eigenschaften (Cascading Style Sheets), die nur für Internet Explorer gelten, werden mit dem Präfix "-ms-" benannt, z. B. -ms-writing-mode.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Von Internet Explorer verwendete CSS-Testfälle finden Sie unter Windows Internet Explorer-Testcenter (möglicherweise in englischer Sprache).

Entwicklertools

Die integrierten Entwicklertools von Internet Explorer 8 legen die interne Darstellung von Webseiten dar, um bei der Untersuchung und Lösung von Probleme zu helfen, die HTML, CSS und Skript einbeziehen. Einige Features sind Benutzern der Symbolleiste "Entwickler" möglicherweise vertraut, die als Add-On für frühere Versionen des Browsers freigegeben wurde.

  • CSS-Tool: Zeigen verschiedene Regeln an, die von auf die Webseite geladenen Stylesheets definiert werden.
  • Skriptdebugging: Der integrierte einfache Debugger ermöglicht das Festlegen von Haltepunkten und das Durchlaufen eines clientseitigen Skripts, ohne Internet Explorer zu verlassen.
  • Skript-Profiler: Bestimmen Sie optisch, wofür das Skript den größten Teil seiner Zeit aufwendet.
  • Versionsmoduswechsel: Wechseln Sie zu verschiedenen Browsermodi, um Inhalte für die Einhaltung von Standards zu testen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Dokumentkompatibilitätsmodus

Bei Internet Explorer 8 wurde bewusst in das Erstellen eines neuen Layoutmoduls mit vollständiger CSS 2.1- und leistungsfähiger HTML 5-Unterstützung sowie Interoperabilitätsproblembehebungen für das Dokumentobjektmodell (DOM) investiert. Die höchste Ebene der Unterstützung von Standards ist standardmäßig für Websites aktiviert, die ein striktes !DOCTYPE angeben. Websiteautoren können die höchste Kompatibilität mit Internet Explorer 7 mithilfe des folgenden meta-Tags auswählen:

<meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=EmulateIE7" /> 

Die Schaltfläche "Ansichtskorrektur" von Internet Explorer 8 Beta 1 wurde durch die Schaltfläche "Kompatibilitätsansicht" Cc288472.compat_view_icon.gif neben der Adressleiste ersetzt. Klicken Sie auf die Schaltfläche, um schnell zwischen Browserkompatibilitätsmodi zu wechseln. Sie müssen den Browser dazu nicht neu starten.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Informationen zum Einrichten des Kompatibilitätsmodus auf einem Server finden Sie unter:

DOM-Storage

Die Möglichkeit zum Speichern und Abrufen großer Datenmengen direkt auf die Festplatte eines Benutzers ist für browserbasierte Anwendungen wichtig, die ihre Reichweite jenseits der Client/Server-Interaktionen erweitern möchten. Lokaler Speicher ist besonders praktisch, wenn die Verbindung zum Internet getrennt ist und lokale Änderungen synchronisiert werden müssen, sobald die Internetverbindung wieder aktiv ist. Skriptfähige Online- und Offlinekonnektivitätsereignisse werden ausgelöst, wenn sich der Verbindungsstatus ändert.

Weitere Informationen finden Sie unter Einführung zu DOM-Storage.

HTML- und DHTML-Verbesserungen

Die neue HTML 4.01-Implementierung bietet jetzt eine größere Interoperabilität. Zu den Verbesserungen gehören:

  • Der Bildfallback für das object-Tag ist kompatibel zu anderen Browsern. Ein object-Tag ohne Abmessungen besitzt jetzt z. B. dieselbe Größe wie das Bild, anstatt 0 x 0 Pixel.
  • Das button-Element sendet sein value-Attribut anstelle von innerHTML. Das bedeutet, Sie können das button-Element für browserübergreifende FORM-Szenarios verwenden.
  • Bei der getElementById-Methode wird jetzt zwischen Groß-/Kleinschreibung unterschieden. Sie führt jetzt keine falschen Suchvorgänge mehr unter Verwendung des NAME-Attributs aus.
  • Bei der setAttribute-Methode wird jetzt zwischen Groß-/Kleinschreibung unterschieden. Sie müssen "camel case" nicht für die Angabe von Attributen verwenden (z. B. "camelCaseWord"). Sie identifiziert HTML-Attribute ebenfalls richtig, z. B. CLASS und FOR.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Variable DOM-Prototypen

JScript bietet jetzt eine Möglichkeit, vorhandene Objektmethoden außer Kraft zu setzen und neue Methoden zu erstellen, die sofort für alle Instanzen von Objekten gelten. Diese enge Bindung ermöglicht es Skripts, DOM-Objekte systemintern zu bearbeiten, als ob es sich eigentlich um JScript-Objekte handeln würde. Durch die Bereitstellung systemeigener DOM-Prototypen für Elemente können Zirkelbezüge, die z. B. gelegentlich zwischen der Internet Explorer COM-Infrastruktur (Component Object Model) und dem Skriptmodul erstellt werden, direkt vom JScript-Modul verwaltet werden, um schwer zu erkennende Speicherverluste zu verringern.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Verbesserungen für den geschützten Modus

In Windows Vista schränkt der geschützte Modus Schreibvorgänge für Dateien auf Standorte mit niedriger Integrität ein, einschließlich Cookies. In Internet Explorer 8 können Anwendungen mit mittlerer Integrität ohne eine Benutzerinteraktion mithilfe von IEGetProtectedModeCookie und IESetProtectedModeCookie auf Cookies mit niedriger Integrität zugreifen. Wie immer sollten Anwendungen, die vom Internet heruntergeladene Cookies verwenden, annehmen, dass diese Cookies schädliche Daten enthalten.

Mit Internet Explorer 8 können Sie den Browser steuern, nachdem dieser von einem Prozess mit mittlerer Integrität gestartet wurde, auch wenn er im geschützten Modus geöffnet wird. Nach dem Aufrufen von Navigate2 gibt das Ereignis NewProcess einen Verweis auf das neue WebBrowser-Objekt zurück, das soeben geöffnet wurde.

RSS-Features

  • Authentifizierte Feeds: Die Windows RSS-Plattform kann die Authentifizierung jetzt ohne Benutzerinteraktion ausführen. Benutzername und Kennwort können im Dialogfeld "Eigenschaften" des Feeds festgelegt werden.
  • Effektive ID: Es wird ein Hashalgorithmus verwendet, um eine eindeutige ID für Feedelemente zu erzeugen. Sie können mithilfe dieses Werts die Statusangaben "Gelesen" und "Ungelesen" eines Elements zwischen Computer synchronisieren, oder Elemente in der allgemeinen Feedliste mit von anderen Programmen gespeicherten Elementen vergleichen.

Weitere Informationen finden Sie unter Neue RSS-Features für Internet Explorer 8 (möglicherweise in englischer Sprache).

Suchvorschläge

Internet Explorer 8 verbessert die Sucherfahrung von Internet Explorer 7 anhand der folgenden Features erheblich:

  • Suchvorschläge: Hilfebenutzer suchen so schnell wie möglich nach dem richtigen Begriff. Sowohl das JSON- als auch ein erweitertes OpenSearch XML-Format werden unterstützt.
  • Visuelle Vorschläge: Integrieren Sie die Bildsuche und andere beschreibende Inhalte.
  • Verbesserte Benutzerfreundlichkeit: Mithilfe des Dropdownlistenfelds "Schnellauswahl" und des Kontextmenüs "Schnellinfo" können Sie einfach installierte Suchanbieter auswählen und zwischen diesen wechseln. Mithilfe des Suchverlaufs können Sie auch automatisch vor kurzem angezeigte Webseiten suchen, ohne das Suchfeld verlassen zu müssen.

Informationen zum Integrieren Ihres Suchanbieters in Internet Explorer 8 finden Sie unter Erweiterbarkeit der Suchanbieter in Internet Explorer (möglicherweise in englischer Sprache).

Sicherheit und Datenschutz

Die folgenden Features gestalten das Browsen im Internet sicherer:

  • Schutz vor Clickjacking: Einige Hacker versuchen, Benutzer dazu zu bringen, auf Schaltflächen zu klicken, die scheinbar sichere oder harmlose Funktionen ausführen, stattdessen aber Aufgaben ohne Bezug ausführen. Clickjacker betten bösartigen Code ein oder gestalten die Benutzeroberfläche mithilfe transparenter Frames um, die bestimmte Benutzeroberflächenelemente mit irreführenden Texten und Bildern überlagern. Websitebesitzer können einen HTTP-Antwortheader mit der Bezeichnung X-Frame-Options mit HTML-Seiten senden, um ein mögliches Umgestalten der Seite einzuschränken und so dabei zu helfen, das Clickjacking zu verhindern.
    X-Frame-Options: Deny
    Wenn der X-Frame-Options-Wert das Token Deny enthält, verhindert Internet Explorer 8 die Darstellung der Seite, wenn sie in einem Frame enthalten ist. Wenn der Wert das Token SameOrigin enthält, stellt Internet Explorer die Seite nicht dar, wenn sich der Browserkontext der obersten Ebene vom Ursprung der Seite unterscheidet, der die Direktive enthält. Blockierte Seiten werden durch die Fehlerseite "Dieser Inhalt kann nicht in einem Frame angezeigt werden" ersetzt.
  • Siteübergreifende Skriptfilter (XSS): Durch dieses neue Internet Explorer 8-Feature können "reflektierte (Typ I) XSS"-Sicherheitsrisiken schwerer ausgenutzt werden. Skripts können reflektiert werden, wenn ein Teil der HTTP-Anforderung verwendet wird, um die Antwort des Servers zu generieren und es bösartigem Skript in der Anforderung ermöglicht wird, mit denselben Zugriffsrechten wie der Rest der Seite ausgeführt zu werden. Der XSS-Filter überwacht alle Anforderungen und Antworten, die den Browser durchlaufen. Wenn der Filter ein Skript in einer websiteübergreifenden Anforderung erkennt, identifiziert und deaktiviert er das Skript, wenn es in der Antwort des Servers wiederholt wird. In diesem Fall wird die Meldung "Diese Seite wurde von Internet Explorer geändert, um das siteübergreifende Skripting zu verhindern" angezeigt. Webentwickler, die den Filter für ihren Inhalt deaktivieren möchten, können den folgenden HTTP-Header festlegen.
    X-XSS-Protection: 0
  • Browserverlauf löschen: Während ein Benutzer das Internet durchsucht, speichert Internet Explorer Benutzereinstellungen, eingegebene Daten und Informationen zu besuchten Internetseiten. Es ist möglich, dass einige Erweiterungen ebenso vorgehen. Zuvor hat es keine Möglichkeit für ein Add-On gegeben, um zu erkennen, wenn ein Benutzer den Ordner "Temporäre Internetdateien" geleert oder Cookies und Verläufe gelöscht hat. Durch das Implementieren der IDeleteBrowsingHistory-Schnittstelle können Erweiterungen jetzt benachrichtigt werden, wenn der Benutzer den Cache leert, wodurch diese in der Lage sind, gleichzeitig ihre eigenen gespeicherten Daten zu löschen.
  • InPrivate-Filterung: Es ist möglich, dass Websites die Benutzer ohne den Einsatz von Cookies nachverfolgen. Internet Explorer 8 kann sicherstellen, dass die Browsergewohnheiten eines Benutzers nicht durch das Blockieren von Inhalten von Drittanbietern und das Verhindern der Kommunikation mit Drittanbieterinhalten (Bilder und Skripts einer anderen Website, die in die angezeigte Webseite integriert werden) offengelegt werden. Die InPrivate-Filterung zeichnet Elemente von Drittanbietern auf, während ein Benutzer das Internet durchsucht und (sofern durch den Benutzer aktiviert) kann automatisch Websites blockieren, die Inhalte von Drittanbietern für mehr als 10-30 Websites von Erstanbietern bereitgestellt haben. Entwickler von Add-Ons und Symbolleisten können ermitteln, ob der Benutzer die InPrivate-Filterung aktiviert hat, indem sie IEInPrivateFilteringEnabled aufrufen oder folgendes Skript verwenden:
    var enabled = window.external.InPrivateFilteringEnabled(); 

Weitere Informationen finden Sie unter:

Selektor-API

Verwenden Sie die Leistung des CSS-Selektors, um schnell DOM-Elemente zu ermitteln. Die API führt zwei Methoden ein, querySelector und querySelectorAll, die einen Selektor nehmen (oder eine Gruppe von Selektoren) und die entsprechenden DOM-Elemente zurückgeben. Mit diesen Methoden ist es einfacher, einem Satz von Elementknoten zu vergleichen, die auf bestimmten Kriterien basieren. Die Selektor-API bietet im Gegensatz zu nicht systemeigenen Implementierungen eine wesentlich schnellere Leistung.

Weitere Informationen finden Sie unter Auswählen von Objekten mit JavaScript (möglicherweise in englischer Sprache).

Web Slices

Web Slices ermöglichen es Benutzern, eigens markierte Inhalte auf einer Webseite zu abonnieren. Wenn sich der Inhalt ändert, empfängt der Benutzer eine Benachrichtigung auf der Favoritenleiste, wo der Inhalt ohne zusätzliche Navigation in der Vorschau angezeigt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Zoomerweiterungen

Internet Explorer 8 stellt eine höherwertige, vorhersagbarere und permanente Zoomfunktionalität bereit, als Internet Explorer 7. Zusätzlich zum Einführen beständigerer Zoomstatusangaben, beseitigt Internet Explorer 8 horizontale Bildlaufleisten für die Mehrheit der etablierten Szenarios. Neue Fenster, Dialogfelder und Popupfenster erben automatisch den Zoomfaktor ihres übergeordneten Elements.

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