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Neues bei der Programmierbarkeit des Berichtsservers

HinweisHinweis

Für SQL Server 2008 R2 hat es keine Änderungen am Inhalt gegeben, der in diesem Thema aufgeführt ist. Informationen zu Neuerungen bei der Programmierbarkeit des Berichtsservers finden Sie unter Neuigkeiten (Reporting Services).

SQL Server 2008 Reporting Services bietet neue Methoden und Vorverarbeitungsfunktionen für Berichtsdefinitionen.

Anpassungserweiterungen für Berichtsdefinitionen

Ab dieser Version steht eine neue Berichtsservererweiterung für Berichtsdefinitionen (Report Definition Customization Extension, RDCE) zur Verfügung, mit der Sie eine Berichtsdefinition dynamisch anpassen können, bevor sie an das Verarbeitungsmodul übergeben wird.

Neue Methoden für die ReportService2006-Klasse

Diese Version verfügt darüber hinaus über mehrere neue Methoden für die ReportService2006-Klasse. Der ReportService2006-Endpunkt stellt programmgesteuerten Zugriff auf einen Berichtsserver zur Verfügung, der im SharePoint-Integrationsmodus ausgeführt wird. Die neuen Methoden für diesen Endpunkt unterstützen datengesteuerte Abonnements und Auftragsverwaltung. Durch diese neuen Methoden wird die Funktionslücke geschlossen, die zuvor zwischen einem Berichtsserver im systemeigenen Modus und einem Berichtsserver im integrierten SharePoint-Modus bestand. Beide Modi bieten jetzt eine äquivalente Funktionalität.

Reporting Services unterstützt eine neue Erweiterung des Berichtsprozessors, der integrierte Unterstützung zur Vorverarbeitung einer Berichtsdefinition bereitstellt. Die RDC-Erweiterung akzeptiert den Datenstrom einer Berichtsdefinition als Eingabe und gibt dann einen angepassten Datenstrom einer Berichtsdefinition als Ausgabe zurück. Anpassungen haben nur RDL als Bereich. Wenn die Berichtsdefinition eine Benutzeridentität, ein Gebietsschema oder eine Kultur angibt, können Sie das Berichtslayout oder die Abfrage auf der Grundlage der in RDL festgestellten Werte weiter anpassen. So könnten Sie z. B. das Layout ändern, wenn der Bericht in Französisch oder Arabisch gerendert werden soll.

Die RDC-Erweiterung ist eine hoch entwickelte Programmierungsfunktion für Entwickler, die Erfahrung in der Erstellung von Berichtsservererweiterungen haben und die wissen, wie sie programmgesteuert mit RDL arbeiten können.

In dieser Produktversion ist die RDC-Erweiterung ein einfacher Vorverarbeitungshook, mit dem Sie benutzerdefinierten Code, der die Berichtsdefinition vor der Verarbeitung des Berichts ändert, durch Plug-In hinzufügen können. Sie können Nicht-RDL-Quellen weder zum Durchführen einer Anpassung verwenden, noch können Sie damit steuern, an welcher Stelle der Anforderungspipeline die RDL-Anpassung stattfindet. Die Vorverarbeitung findet immer statt, bevor der Bericht an einem bestimmten Punkt in der Anforderungspipeline verarbeitet wird, wenn der Berichtsserver nach einer RDC-Erweiterung sucht.

Um eine RDC-Erweiterung zu erstellen, müssen Sie eine benutzerdefinierte Erweiterung, die die folgenden Schnittstellen implementiert, erstellen und anschließend bereitstellen:

IReportDefinitionCustomizationExtension

IReportContext

IUserContext

IParameter

AuthenticationType

RdceCustomizableElementId

Ein SQL Server 2008-Berichtsserver, der im integrierten SharePoint-Modus ausgeführt wird, bietet Unterstützung für datengesteuerte Abonnements und Auftragsverwaltung. Verwenden Sie den ReportService2006-Endpunkt und die folgenden Methoden, um diese neuen Funktionen in benutzerdefiniertem Code zu verwenden:

ListJobs

CancelJobs

CreateDataDrivenSubscription

GetDataDrivenSubscriptionProperties

SetDataDrivenSubscriptionProperties

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