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CREATE SERVER AUDIT (Transact-SQL)

Erstellt mit SQL Server-Überwachung ein Serverüberwachungsobjekt. Weitere Informationen finden Sie unter SQL Server Audit (Datenbankmodul).

Gilt für: SQL Server (SQL Server 2008 bis aktuelle Version).

Themenlink (Symbol) Transact-SQL-Syntaxkonventionen

CREATE SERVER AUDIT audit_name
{
    TO { [ FILE (<file_options> [ , ...n ] ) ] | APPLICATION_LOG | SECURITY_LOG }
    [ WITH ( <audit_options> [ , ...n ] ) ] 
    [ WHERE <predicate_expression> ]
}
[ ; ]

<file_options>::=
{
        FILEPATH = 'os_file_path'
    [ , MAXSIZE = { max_size { MB | GB | TB } | UNLIMITED } ]
    [ , { MAX_ROLLOVER_FILES = { integer | UNLIMITED } } | { MAX_FILES = integer } ]
    [ , RESERVE_DISK_SPACE = { ON | OFF } ] 
}

<audit_options>::=
{
    [   QUEUE_DELAY = integer ]
    [ , ON_FAILURE = { CONTINUE | SHUTDOWN | FAIL_OPERATION } ]
    [ , AUDIT_GUID = uniqueidentifier ]
}

<predicate_expression>::=
{
    [NOT ] <predicate_factor> 
    [ { AND | OR } [NOT ] { <predicate_factor> } ] 
    [,...n ]
}

<predicate_factor>::= 
    event_field_name { = | < > | ! = | > | > = | < | < = } { number | ' string ' }

TO { DATEI | ANWENDUNGSPROTOKOLL | SICHERHEITSPROTOKOLL }

Legt den Speicherort des Überwachungsziels fest. Die Optionen sind eine Binärdatei, das Windows-Anwendungsprotokoll oder das Windows-Sicherheitsprotokoll. SQL Server kann nicht in das Windows-Sicherheitsprotokoll schreiben, ohne zusätzliche Einstellungen in Windows zu konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter Schreiben von SQL-Serverüberwachungsereignissen in das Sicherheitsprotokoll.

FILEPATH ='os_file_path'

Der Pfad des Überwachungsprotokolls. Der Dateiname wird auf der Grundlage des Überwachungsnamens und des Überwachungs-GUID generiert.

MAXSIZE = { max_size }

Gibt die maximale Größe an, die die Überwachungsdatei annehmen kann. Der max_size-Wert muss eine ganze Zahl gefolgt von MB, GB, TB oder UNLIMITED sein. Die minimale Größe, die Sie für max_size angeben können, beträgt 2 MB und die maximale Größe beträgt 2.147.483.647 TB. Wird UNLIMITED angegeben, kann die Größe der Datei so lange zunehmen, bis auf dem Datenträger kein Speicherplatz mehr verfügbar ist. (0 gibt zudem UNLIMITED an.) Die Angabe eines Werts kleiner als 2 MB löst den Fehler MSG_MAXSIZE_TOO_SMALL aus. Der Standardwert ist UNLIMITED.

MAX_ROLLOVER_FILES ={ integer | UNLIMITED }

Gibt die maximale Anzahl der Dateien an, die im Dateisystem zusätzlich zur aktuellen Datei beibehalten werden. Der MAX_ROLLOVER_FILES-Wert muss eine ganze Zahl oder UNLIMITED sein. Der Standardwert ist UNLIMITED. Dieser Parameter wird ausgewertet, sobald die Überwachung neu gestartet wird (z. B. wenn die Instanz von Database Engine (Datenbankmodul) neu gestartet oder die Überwachung deaktiviert und wieder aktiviert wird) oder wenn eine neue Datei benötigt wird, da MAXSIZE erreicht wurde. Wenn die Anzahl der Dateien beim Auswerten von MAX_ROLLOVER_FILES die MAX_ROLLOVER_FILES-Einstellung überschreitet, wird die älteste Datei gelöscht. Wenn die MAX_ROLLOVER_FILES-Einstellung 0 ist, wird folglich eine neue Datei erstellt, sobald die MAX_ROLLOVER_FILES-Einstellung ausgewertet wird. Nur eine Datei wird automatisch gelöscht, wenn die MAX_ROLLOVER_FILES-Einstellung ausgewertet wird. Wenn der Wert von MAX_ROLLOVER_FILES also sinkt, verringert sich nicht die Anzahl der Dateien, es sei denn, alte Dateien werden manuell gelöscht. Der Maximalwert für die Anzahl der Dateien beträgt 2.147.483.647.

MAX_FILES =integer

Gilt für: SQL Server 2012 bis SQL Server 2014.

Gibt die maximale Anzahl von Überwachungsdateien an, die erstellt werden können. Führt kein Rollover zur ersten Datei aus, wenn die Grenze erreicht wird. Wenn die MAX_FILES-Grenze erreicht wird, schlägt jede Aktion, die zusätzliche Überwachungsereignisse nach sich zieht, fehl.

RESERVE_DISK_SPACE = { ON | OFF }

Diese Option ordnet der Datei auf dem Datenträger den MAXSIZE-Wert zu. Sie gilt nur, wenn MAXSIZE nicht gleich UNLIMITED ist. Die Standardwert ist OFF.

QUEUE_DELAY =integer

Gibt den Zeitraum in Millisekunden an, der verstreichen kann, bevor die Verarbeitung von Überwachungsaktionen erzwungen wird. Der Wert 0 steht für eine synchrone Übermittlung. Der minimale festlegbare Abfrageverzögerungswert ist 1000 (1 Sekunde), was auch der Standardwert ist. Der maximale Wert beträgt 2.147.483.647 (2.147.483,647 Sekunden oder 24 Tage, 20 Stunden, 31 Minuten und 23,647 Sekunden). Die Angabe eines ungültigen Werts löst den Fehler MSG_INVALID_QUEUE_DELAY aus.

ON_FAILURE = { CONTINUE | SHUTDOWN | FAIL_OPERATION }

Gibt an, ob die an das Ziel ausgebende Instanz SQL Server fehlschlagen lassen, fortsetzen oder beenden soll, wenn das Ziel keine Daten in das Überwachungsprotokoll schreiben kann. Der Standardwert ist CONTINUE.

CONTINUE

SQL Server-Vorgänge werden fortgesetzt. Überwachungsdatensätze werden nicht beibehalten. Die Überwachung versucht weiterhin, Ereignisse zu protokollieren und wird fortgesetzt, wenn die Fehlerbedingung aufgelöst wurde. Durch Auswählen der continue-Option können unter Umständen unüberwachte Aktivitäten ausgeführt werden, die gegen Ihre Sicherheitsrichtlinien verstoßen. Verwenden Sie diese Option, wenn die weitere Verwendung von Database Engine (Datenbankmodul) wichtiger als die Beibehaltung einer vollständigen Überwachung ist.

SHUTDOWN

Erzwingt, dass ein Server heruntergefahren wird, wenn die Serverinstanz, die in das Ziel schreiben soll, keine Daten in das Überwachungsziel schreiben kann. Die Anmeldung, die dies ausgibt, muss über die SHUTDOWN-Berechtigung verfügen. Wenn die Anmeldung nicht über diese Berechtigung verfügt, schlägt diese Funktion fehl, und es wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Es treten keine überwachten Ereignisse auf. Verwenden Sie die Option, wenn ein Überwachungsfehler die Sicherheit oder die Integrität des Systems beeinträchtigen konnte.

FAIL_OPERATION

Datenbankaktionen schlagen fehl, wenn sie überwachte Ereignisse verursachen. Aktionen, die keine überwachten Ereignisse verursachen, können fortgesetzt werden, aber es können keine überwachten Ereignisse auftreten. Die Überwachung versucht weiterhin, Ereignisse zu protokollieren und wird fortgesetzt, wenn die Fehlerbedingung aufgelöst wurde. Verwenden Sie diese Option, wenn die Beibehaltung einer vollständigen Überwachung wichtiger als der Vollzugriff auf Database Engine (Datenbankmodul) ist.

AUDIT_GUID =uniqueidentifier

Um Szenarien, wie beispielsweise Datenbankspiegelung unterstützen zu können, benötigt eine Überwachung einen bestimmten GUID, der dem GUID in der gespiegelten Datenbank entspricht. Der GUID kann, nachdem die Überwachung erstellt wurde, nicht mehr geändert werden.

predicate_expression

Gilt für: SQL Server 2012 bis SQL Server 2014.

Gibt den Prädikatausdruck an, mit dessen Hilfe bestimmt wird, ob ein Ereignis verarbeitet werden muss. Die Länge von Prädikatausdrücken ist auf 3000 Zeichen beschränkt, wodurch die Länge von Zeichenfolgenargumenten eingeschränkt wird.

event_field_name

Gilt für: SQL Server 2012 bis SQL Server 2014.

Ist der Name des Ereignisfelds, das die Prädikatquelle identifiziert. Überwachungsfelder werden in sys.fn_get_audit_file (Transact-SQL) beschrieben. Mit Ausnahme von file_name und audit_file_offset können alle Felder überwacht werden.

number

Gilt für: SQL Server 2012 bis SQL Server 2014.

Ist jeder numerische Typ, einschließlich decimal. Einschränkungen stellen der verfügbare physische Speicher oder eine Zahl dar, die zu groß ist, um als 64-Bit-Ganzzahl dargestellt werden zu können.

' string '

Gilt für: SQL Server 2012 bis SQL Server 2014.

Entweder eine ANSI- oder Unicode-Zeichenfolge, die vom Prädikatvergleich verlangt wird. Für die Prädikatvergleichsfunktionen wird keine implizite Zeichenfolgentypkonvertierung ausgeführt. Die Übergabe des falschen Typs führt zu einem Fehler.

Wenn eine Serverüberwachung erstellt wird, befindet sie sich im deaktivierten Zustand.

Die CREATE SERVER AUDIT-Anweisung liegt im Bereich einer Transaktion. Wird ein Rollback für die Transaktion ausgeführt, so wird auch für die Anweisung ein Rollback durchgeführt.

Um eine Serverüberwachung zu erstellen, zu ändern oder zu löschen, benötigen Prinzipale die ALTER ANY SERVER AUDIT-Berechtigung oder die CONTROL SERVER-Berechtigung.

Schränken Sie beim Speichern von Überwachungsinformationen in einer Datei den Zugriff auf deren Speicherort ein, um eine Manipulation zu verhindern.

A.Erstellen einer Serverüberwachung mit einem Dateiziel

Im folgenden Beispiel wird eine Serverüberwachung namens HIPPA_Audit mit einer Binärdatei als Ziel und ohne weitere Optionen erstellt.

CREATE SERVER AUDIT HIPAA_Audit
    TO FILE ( FILEPATH ='\\SQLPROD_1\Audit\' );

B.Erstellen einer Serverüberwachung mit einem Windows-Anwendungsprotokollziel und Optionen

Im folgenden Beispiel wird eine Serverüberwachung namens HIPPA_Audit mit dem Windows-Ereignisprotokoll als Ziel erstellt. Die Warteschlange wird jede Sekunde geschrieben und fährt bei einem Fehler das SQL Server-Modul herunter.

CREATE SERVER AUDIT HIPAA_Audit
    TO APPLICATION_LOG
    WITH ( QUEUE_DELAY = 1000,  ON_FAILURE = SHUTDOWN);

C.Erstellen einer Serverüberwachung, die eine WHERE-Klausel enthält

Im folgenden Beispiel werden eine Datenbank, ein Schema und zwei Tabellen für das Beispiel erstellt. Die Tabelle mit dem Namen DataSchema.SensitiveData enthält vertrauliche Daten, und der Zugriff auf die Tabelle muss in der Überwachung aufgezeichnet werden. Die Tabelle DataSchema.GeneralData beinhaltet keine vertraulichen Daten. Die Datenbank-Überwachungsspezifikation überwacht den Zugriff auf alle Objekte im DataSchema-Schema. Die Serverüberwachung wird mit einer WHERE-Klausel erstellt, die die Serverüberwachung ausschließlich auf die SensitiveData-Tabelle beschränkt. Bei der Serverüberwachung wird angenommen, dass im Verzeichnis C:\SQLAudit ein Überwachungsordner vorhanden ist.

CREATE DATABASE TestDB;
GO
USE TestDB;
GO
CREATE SCHEMA DataSchema;
GO
CREATE TABLE DataSchema.GeneralData (ID int PRIMARY KEY, DataField varchar(50) NOT NULL);
GO
CREATE TABLE DataSchema.SensitiveData (ID int PRIMARY KEY, DataField varchar(50) NOT NULL);
GO
-- Create the server audit in the master database
USE master;
GO
CREATE SERVER AUDIT AuditDataAccess
    TO FILE ( FILEPATH ='C:\SQLAudit\' )
    WHERE object_name = 'SensitiveData' ;
GO
ALTER SERVER AUDIT AuditDataAccess WITH (STATE = ON);
GO
-- Create the database audit specification in the TestDB database
USE TestDB;
GO
CREATE DATABASE AUDIT SPECIFICATION [FilterForSensitiveData]
FOR SERVER AUDIT [AuditDataAccess] 
ADD (SELECT ON SCHEMA::[DataSchema] BY [public])
WITH (STATE = ON);
GO
-- Trigger the audit event by selecting from tables
SELECT ID, DataField FROM DataSchema.GeneralData;
SELECT ID, DataField FROM DataSchema.SensitiveData;
GO
-- Check the audit for the filtered content
SELECT * FROM fn_get_audit_file('C:\SQLAudit\AuditDataAccess_*.sqlaudit',default,default);
GO

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