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Überlegungen zur Installation der Integration Services

SQL Server enthält ein einzelnes Setup-Programm, mit dem eine oder alle Komponenten, einschließlich Integration Services, installiert werden können. Mit dem Setup können Sie Integration Services mit oder ohne andere SQL Server-Komponenten auf einem einzelnen Computer installieren.

Dieses Thema behandelt wichtige Überlegungen, die Sie beachten sollten, bevor Sie Integration Services installieren. Informationen zu diesem Thema helfen Ihnen bei der Bewertung der Installationsoptionen, sodass Sie die Werte auswählen können, die zu einer erfolgreichen Installation führen.

Dieses Thema umfasst weder Anweisungen für den Start des Setups noch für die Verwendung des Setup-Assistenten oder die Ausführung des Setups über die Befehlszeile. Schritt-für-Schritt-Anweisungen zum Starten des Setups und zur Auswahl der zu installierenden Komponenten finden Sie unter Schnellstart-Installation von SQL Server 2008. Informationen zu Befehlszeilenoptionen für die Installation von Integration Services finden Sie unter Vorgehensweise: Installieren von SQL Server 2008 von der Eingabeaufforderung.

Sie können SQL ServerIntegration Services in folgenden Konfigurationen installieren:

Nachdem Sie die Installationsanforderungen für SQL Server überprüft und sichergestellt haben, dass der Computer diese erfüllt, können Sie Integration Services installieren.

Wenn Sie bei der Installation von Integration Services einen Setup-Assistenten verwenden, müssen Sie die Komponenten und Optionen auf mehreren Seiten angeben. In der folgenden Tabelle sehen Sie nur die Seiten im Setup-Assistenten, auf denen sich die von Ihnen ausgewählten Optionen auf die Installation von Integration Services auswirken.

Hinweis Hinweis

Manche SQL Server-Komponenten, die Sie für die Installation auf der Seite Featureauswahl des Setup-Assistenten auswählen können, installieren eine Teilmenge der Integration Services-Komponenten. Diese Komponenten sind für bestimmte Tasks hilfreich, aber die Funktionalität von Integration Services ist begrenzt. Beispielsweise werden mit der Option Datenbankmoduldienste die Integration Services-Komponenten installiert, die für den SQL Server-Import/Export-Assistenten erforderlich sind. Die Option Business Intelligence Development Tools (BIDS) installiert die Integration Services-Komponenten, die für den Entwurf eines Pakets erforderlich sind, der Integration Services-Dienst wird jedoch nicht installiert, und Sie können keine Pakete außerhalb von BI Development Studio ausführen. Um eine vollständige Installation von Integration Services sicherzustellen, müssen Sie Integration Services auf der Seite Featureauswahl auswählen.

Seite

Empfehlungen

Featureauswahl

Wählen Sie Integration Services aus, um den Integration Services-Dienst zu installieren und Pakete außerhalb der Entwurfsumgebung auszuführen.

Um eine vollständige Installation von Integration Services mit den Tools und der Dokumentation für die Entwicklung und Verwaltung von Paketen auszuführen, wählen Sie sowohl Integration Services als auch die folgenden Freigegebenen Features aus:

  • Business Intelligence Development Studio, um die Tools zum Entwerfen von Paketen zu installieren.

  • Verwaltungstools – Vollständig, um SQL Server Management Studio zum Verwalten von Paketen zu installieren.

  • SQL Server-Onlinedokumentation, um die Dokumentation zu installieren.

  • Clienttools SDK, um verwaltete Assemblys für die Integration Services-Programmierung zu installieren.

  • Clienttools-Abwärtskompatibilität zum Installieren des Tasks DTS 2000-Paket ausführen, wenn Unterstützung für DTS-Pakete erforderlich ist.

Zahlreiche Warehousing-Lösungen erfordern außerdem die Installation weiterer SQL Server-Komponenten wie z. B. SQL Server Database Engine (Datenbankmodul), SQL ServerAnalysis Services und SQL ServerReporting Services.

Installation auf einem 64-Bit-Computer   Wenn Sie auf einem 64-Bit-Computer Integration Services auswählen, werden nur die 64-Bit-Versionen der Laufzeit und der Tools installiert. Wenn Sie Pakete im 32-Bit-Modus ausführen müssen, müssen Sie eine zusätzliche Option auswählen, um die 32-Bit-Version der Laufzeit und der Tools zu installieren:

  • Wenn auf dem 64-Bit-Computer das x86-Betriebssystem ausgeführt wird, wählen Sie Business Intelligence Development Studio oder Verwaltungstools – Vollständig aus.

  • Wenn auf dem 64-Bit-Computer das Itanium-Betriebssystem ausgeführt wird, wählen Sie Verwaltungstools – Vollständig aus.

Installieren auf einem dedizierten Server für ETL   Wenn Sie einen dedizierten Server für ETL-Prozesse (Extrahieren, Transformieren, Laden) verwenden möchten, wird empfohlen, bei der Installation von Integration Services eine lokale Instanz von SQL Server Database Engine (Datenbankmodul) zu installieren. Integration Services speichert Pakete üblicherweise in einer Instanz von Database Engine (Datenbankmodul) und verwendet den SQL Server-Agent zum Planen dieser Pakete. Wenn der ETL-Server keine Instanz von Database Engine (Datenbankmodul) aufweist, müssen Sie Pakete von einem Server planen oder ausführen, der eine Instanz von Database Engine (Datenbankmodul) aufweist. Dies bedeutet, dass die Pakete nicht auf dem ETL-Server ausgeführt werden, sondern stattdessen auf dem Server, auf dem sie gestartet wurden. Das Ergebnis ist, dass die Ressourcen des dedizierten ETL-Servers nicht wie gewünscht verwendet werden. Darüber hinaus werden die Ressourcen anderer Server möglicherweise durch die ausgeführten ETL-Prozesse belastet.

Instanzkonfiguration

Werte, die Sie auf der Seite Instanzkonfiguration ausgewählt haben, wirken sich nicht auf Integration Services oder den Dienst Integration Services aus.

Es kann nur eine Instanz des Integration Services-Dienstes auf einem Computer installiert werden. Sie stellen mithilfe des Computernamens eine Verbindung zu dem Dienst her.

Standardmäßig wird der Integration Services-Dienst für die Verwaltung von Paketen konfiguriert, die in der msdb-Datenbank in der Instanz des Datenbankmoduls gespeichert sind, das zur selben Zeit wie Integration Services installiert wird. Wenn eine Instanz des Datenbankmoduls nicht zur selben Zeit installiert wird wie Integration Services, wird der Integration Services-Dienst für die Verwaltung von Paketen konfiguriert, die in der msdb-Datenbank der lokalen Standardinstanz von Database Engine (Datenbankmodul) gespeichert sind. Um Pakete zu verwalten, die in einer benannten Instanz, einer Remoteinstanz von Database Engine (Datenbankmodul) oder in mehreren Instanzen von Database Engine (Datenbankmodul) gespeichert sind, müssen Sie die Konfigurationsdatei ändern. Weitere Informationen zum Ändern dieser Konfiguration finden Sie unter Konfigurieren des SQL Server Integration Services-Dienstes.

Serverkonfiguration

Überprüfen Sie die Einstellungen für den Integration Services-Dienst auf der Registerkarte Dienstkonten der Seite Serverkonfiguration.

Standardmäßig ist der Integration Services-Dienst zur Ausführung unter dem integrierten Netzwerkdienstkonto registriert, und der Starttyp ist Automatisch. Sie müssen kein Kennwort für das integrierte Netzwerkdienstkonto eingeben.

Bei einer Neuinstallation wird Integration Services standardmäßig so konfiguriert, dass Ereignisse im Zusammenhang mit der Ausführung von Paketen im Anwendungsereignisprotokoll nicht protokolliert werden. Mit dieser Einstellung wird verhindert, dass zu viele Protokolleinträge erstellt werden, wenn Sie das Datenauflister-Feature von SQL Server 2008 verwenden. Zu den nicht protokollierten Ereignissen gehören EventID 12288 "Paket wurde gestartet" und EventID 12289 "Paket wurde erfolgreich beendet". Wenn Sie diese Ereignisse im Anwendungsereignisprotokoll protokollieren möchten, öffnen Sie die Registrierung zum Bearbeiten. Suchen Sie anschließend in der Registrierung den Knoten HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Microsoft SQL Server\100\SSIS, und ändern Sie den Wert DWORD der Einstellung LogPackageExecutionToEventLog von 0 auf 1.

Integration Services installiert den Integration Services-Dienst, der es Ihnen ermöglicht, die folgenden Tasks in SQL Server Management Studio auszuführen:

  • Verwalten der Integration Services-Pakete und -Ordner in hierarchischer Sicht. Pakete können in einer Instanz von Database Engine (Datenbankmodul) oder im Dateisystem gespeichert werden.

  • Überwachen der Ausführung aller Integration Services-Pakete, die auf einem Computer ausgeführt werden.

Wichtiger Hinweis Wichtig

Der Integration Services-Dienst ist nicht erforderlich, um Integration Services-Pakete zu erstellen, zu speichern und auszuführen.

Der Integration Services-Dienst wird installiert, wenn Sie auf der Seite Featureauswahl die Option Integration Services ausgewählt haben. Wenn Sie die Standardeinstellungen auf der Seite Serverkonfiguration übernehmen, wird der Integration Services-Dienst aktiviert, und sein Starttyp ist Automatisch.

Es kann nur eine einzige Instanz des Integration Services-Dienstes auf einem Computer installiert werden. Der Dienst ist nicht spezifisch für eine bestimmte Instanz des Datenbankmoduls. Sie melden sich beim Dienst mit dem Namen des Computers an, auf dem der Dienst ausgeführt wird.

Verwenden Sie zum Verwalten des Dienstes den SQL Server-Konfigurations-Manager, oder verwenden Sie das Snap-In Dienste für MicrosoftMMC (Management Console), indem Sie Verwaltung in der Systemsteuerung öffnen. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten des Integration Services-Dienstes.

Standardmäßig wird der Integration Services-Dienst für die Verwaltung von Paketen konfiguriert, die in der msdb-Datenbank in der Instanz des Datenbankmoduls gespeichert sind, das zur selben Zeit wie Integration Services installiert wird. Wenn eine Instanz des Datenbankmoduls nicht zur selben Zeit installiert wird wie Integration Services, wird der Integration Services-Dienst für die Verwaltung von Paketen konfiguriert, die in der msdb-Datenbank der lokalen Standardinstanz von Database Engine (Datenbankmodul) gespeichert sind. Um Pakete zu verwalten, die in einer benannten Instanz, einer Remoteinstanz von Database Engine (Datenbankmodul) oder in mehreren Instanzen von Database Engine (Datenbankmodul) gespeichert sind, müssen Sie die Konfigurationsdatei ändern. Weitere Informationen zum Ändern dieser Konfiguration finden Sie unter Konfigurieren des SQL Server Integration Services-Dienstes.

Auf 64-Bit-Computern installierte Integration Services-Features

Das Setup installiert basierend auf den von Ihnen gewählten Setupoptionen verschiedene Integration Services-Features:

  • Wenn Sie SQL Server installieren und dabei Integration Services zur Installation auswählen, installiert das Setup alle verfügbaren Features und Tools von Integration Services.

  • Wenn Sie die Entwurfszeitfeatures von Integration Services benötigen, müssen Sie auch Business Intelligence Development Studio installieren.

  • Wenn Sie 32-Bit-Versionen der Integration Services-Laufzeit und -Tools benötigen, um bestimmte Pakete im 32-Bit-Modus auszuführen, müssen Sie ebenfalls Business Intelligence Development Studio installieren.

Die 64-Bit-Features werden im Verzeichnis Programme installiert, und die 32-Bit-Features werden getrennt davon im Verzeichnis Programme (x86) installiert. (Dieses Verhalten ist nicht spezifisch für Integration Services oder für SQL Server.)

Wichtiger Hinweis Wichtig

Business Intelligence Development Studio, die 32-Bit-Entwicklungsumgebung für Integration Services-Pakete, wird auf Computern mit dem Itanium-64-Bit-Betriebssystem nicht unterstützt und auf Itanium-Servern nicht installiert.

Weitere Informationen finden Sie unter Überlegungen zu Integration Services auf 64-Bit-Computern.

Unterstützung für Data Transformation Services auf 64-Bit-Computern

Für DTS-Pakete gibt es keine 64-Bit-Entwurfszeit- oder Laufzeitunterstützung. Auf einem 64-Bit-Computer können DTS-Pakete und Integration Services-Pakete, die DTS-Pakete ausführen, nur im 32-Bit-Modus ausgeführt werden. Wählen Sie zum Installieren der 32-Bit-Version des dtexec-Dienstprogramms (dtexec.exe) während des Setups entweder Clienttools oder Business Intelligence Development Studio.

Auch in Itanium-basierten Betriebssystemen gibt es keine 32-Bit-Entwurfszeit- oder Laufzeitunterstützung für DTS-Pakete. Deshalb können Sie DTS-Pakete nicht in Itanium-basierten Betriebssystemen erstellen, anzeigen, ändern oder ausführen.

SQL Server 2008 installiert keine Laufzeitunterstützung für DTS-Pakete. Sie müssen diese Laufzeitunterstützung installieren, bevor Sie DTS-Pakete ausführen und verwalten können. Weitere Informationen zur Installation der DTS-Unterstützung finden Sie unter Vorgehensweise: Installieren der Unterstützung für Data Transformation Services-Pakete.

Wichtiger Hinweis Wichtig

Data Transformation Services (DTS) ist als veraltet markiert. Weitere Informationen finden Sie unter Data Transformation Services (DTS).

Weitere Informationen zur Verwendung von DTS mit SQL Server 2008 finden Sie unter Unterstützung der Data Transformation Services (Datentransformationsdienste, DTS) in SQL Server 2008.

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