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Reporting Services-Berichte (SSRS)

SQL Server Reporting Services-Berichte sind XML-basierte Berichtsdefinitionen, die Berichtsdaten und Berichtslayoutelemente enthalten. Auf einem Clientdateisystem verfügen Berichtsdefinitionen über die Dateierweiterung ".rdl". Nachdem ein Bericht veröffentlicht wurde, wird er zu einem auf dem Berichtsserver oder der SharePoint-Website gespeicherten Berichtselement. Berichte stellen einen Teil der von Reporting Services bereitgestellten serverbasierten Berichtsplattform dar.

Wenn Sie noch nicht mit Reporting Services vertraut sind, sollten Sie die Informationen in Konzepte von Reporting Services (SSRS) lesen.

Reporting Services-Berichtslösungen bieten folgende Möglichkeiten:

  • Verwenden Sie eine Gruppe von Datenquellen, die eine einheitliche Version der Fakten bereitstellen. Verwenden Sie als Berichtsgrundlage Datenquellen, die eine einheitliche Sicht der Daten bieten und Sie bei Geschäftsentscheidungen unterstützen.

  • Visualisieren Sie Daten in mehreren, miteinander verbundenen Datenbereichen. Zeigen Sie in Tabellen, Matrizen oder Kreuztabellen angeordnete Daten an, erweitern oder reduzieren Sie Gruppen, Diagramme, Messgeräte, Indikatoren oder KPIs und Karten, oder schachteln Sie Diagramme in Tabellen.

  • Zeigen Sie Berichte zur eigenen Verwendung an, oder veröffentlichen Sie Berichte auf einem Berichtsserver oder in einer SharePoint-Website, um sie gemeinsam mit Ihrem Team oder innerhalb Ihrer Organisation zu nutzen.

  • Definieren Sie einen einzelnen Bericht, und lassen Sie ihn in unterschiedlichen Layouts anzeigen. Sie können den Bericht in mehrere Dateiformate exportieren oder Abonnenten per E-Mail oder als freigegebene Datei zur Verfügung stellen. Sie können mehrere verknüpfte Berichte erstellen, durch die separate Parametersätze auf die gleiche Berichtsdefinition angewendet werden.

  • Verwenden Sie Berichtsteile, freigegebene Datenquellen und Abfragen sowie Unterberichte, um wiederverwendbare Datenvisualisierungen zu definieren.

  • Verwalten Sie Berichtsdatenquellen getrennt von der Berichtsdefinition. Beispielsweise können Sie von einer Testdatenquelle zu einer Produktionsdatenquelle wechseln, ohne den Bericht zu ändern.

  • Entwerfen Sie Berichte in einem Freiformlayout. Das Berichtslayout ist nicht auf Informationsbereiche beschränkt. Sie können die Darstellung der Daten auf der Seite anpassen, sodass sie besser zu verstehen, zu interpretieren und zu verwenden sind.

  • Aktivieren Sie Drillthroughaktionen, erweitern oder reduzieren Sie Umschaltflächen, Sortierschaltflächen, QuickInfos und Berichtsparameter, um Interaktionen zwischen Berichtsleser und Bericht zu ermöglichen. Verwenden Sie Berichtsparameter in Kombination mit selbst programmierten Ausdrücken, um es Berichtslesern zu ermöglichen, die Filterung, Gruppierung und Sortierung der Daten zu steuern.

  • Definieren Sie Ausdrücke, mit denen die Filterung, Gruppierung und Sortierung von Berichtsdaten angepasst werden kann.

rs_GettingStartedReport

Wenn Sie einen Bericht erstellen, definieren Sie eine Berichtsdefinitionsdatei (.rdl) im XML-Format. Diese Datei enthält alle Informationen, die für den Berichtsprozessor zum Kombinieren der Berichtsdaten und des Berichtslayouts erforderlich sind. Der Bericht durchläuft vor der Anzeige folgende Phasen:

  • Kompilieren. Ausdrücke in der Berichtsdefinition werden ausgewertet und das kompilierte Zwischenformat intern auf dem Berichtsserver gespeichert.

  • Verarbeiten. Datasetabfragen werden ausgeführt und das Zwischenformat mit den Daten und dem Layout kombiniert.

  • Rendern. Der verarbeitete Bericht wird an eine Renderingerweiterung gesendet, um zu bestimmen, wie viele Informationen auf den einzelnen Seiten dargestellt werden können, und um den mehrseitigen Bericht zu erstellen.

  • Exportieren (optional). Der Bericht wird in ein anderes Dateiformat exportiert.

Weitere Informationen finden Sie unter Berichtsphasen in Konzepte von Reporting Services (SSRS).

So erstellen Sie einen Bericht

Die Berichtsvorschau wird von allen Berichterstellungstools unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter Preview, Berichts-Generator (SSRS) und Anzeigen einer Berichtsvorschau in Berichts-Generator in der Dokumentation zum Berichts-Generator auf msdn.microsoft.com.

Jedes Erstellungstool unterstützt das lokale Speichern eines Berichts oder das Veröffentlichen des Berichts auf einem Berichtsserver oder einer SharePoint-Website. Weitere Informationen finden Sie unter Speichern und Bereitstellen, Berichts-Generator (SSRS) und Speichern von Berichten (Berichts-Generator) in der Dokumentation zum Berichts-Generator auf msdn.microsoft.com.

Sie können einen lokal gespeicherten oder auf einem Berichtsserver veröffentlichten Bericht nicht nur in der Vorschau anzeigen, sondern den Berichtslesern eine Vielzahl von Anzeigemöglichkeiten zur Verfügung stellen. So zeigen Sie einen Bericht an

So verwalten Sie einen veröffentlichten Bericht

  • Datenquellen. Freigegebene und eingebettete Datenquellen werden unabhängig von der Berichtsdefinition verwaltet.

  • Datasets. Freigegebene Datasets werden unabhängig von der Berichtsdefinition verwaltet.

  • Parameter Parameter werden unabhängig von der Berichtsdefinition verwaltet. Nachdem Parameter auf dem Berichtsserver geändert wurden, können die auf dem Server vorgenommenen Änderungen von Berichterstellungsclients nicht durch neue Veröffentlichungen überschrieben werden.

  • Ressourcen Bilder und räumliche Daten in ESRI-Shape-Dateien sind Ressourcen, die unabhängig von der Berichtsdefinition veröffentlicht und verwaltet werden können.

  • Berichtscache Wenn Sie umfangreiche Berichte so planen möchten, dass sie außerhalb von Spitzenzeiten ausgeführt werden, können Sie die Auswirkung der Verarbeitung auf den Berichtsserver während der Kernarbeitszeiten verringern.

  • Momentaufnahmen Verwenden Sie Berichtmomentaufnahmen, wenn Sie konsistente Ergebnisse für viele Benutzer liefern möchten, die mit identischen Datensätzen arbeiten müssen. Bei flüchtigen Daten kann ein bedarfsgesteuerter Bericht von einer Minute zur nächsten unterschiedliche Ergebnisse liefern. Dagegen können Sie mit einer Berichtsmomentaufnahme gültige Vergleiche mit anderen Berichten oder Analysetools ausführen, die Daten desselben Zeitpunkts enthalten.

  • Berichtsverlauf. Durch Erstellen einer Folge von Berichtsmomentaufnahmen können Sie einen Verlauf eines Berichts erstellen, der die Änderung der Daten über die Zeit aufzeigt.

Weitere Informationen zur Leistung finden Sie unter Leistung, Momentaufnahmen, Zwischenspeichern (Reporting Services).

So sichern Sie einen Bericht

  • Erfragen Sie beim Berichtsserveradministrator, welches Autorisierungs- und Authentifizierungssystem für die Reporting Services-Installation verwendet wird. Reporting Services verwendet standardmäßig Windows-Authentifizierung, integrierte Sicherheit und Rollenzuweisungen, um den Zugriff auf veröffentlichte Berichte zu steuern. Weitere Informationen finden Sie unter Rollen und Berechtigungen (Reporting Services) und Sicherheit und Schutz für Reporting Services.

Sie können Datenwarnungen für veröffentlichte Berichte auf einer SharePoint-Website erstellen. Datenwarnungen basieren auf Datenfeeds aus Datenbereichen im Bericht. Datenbereiche werden standardmäßig automatisch benannt. Berichtsautoren können die Erstellung von Datenwarnungen in Berichten vereinfachen, indem sie Datenbereiche entsprechend ihrem geschäftlichen Zweck benennen. Wenn Sie eine Datenwarnung erstellen, werden Sie per E-Mail benachrichtigt, sobald Daten die von Ihnen angegebenen Bedingungen erfüllen. Weitere Informationen finden Sie unter Generieren von Datenfeeds aus Berichten (Berichts-Generator und SSRS), Erstellen einer Datenwarnung im Datenwarnungs-Designer und Reporting Services-Datenwarnungen.

Reporting Services unterstützt mehrere Versionen von Berichtsdefinitionen, Berichtsservern und SharePoint-Websites. So aktualisieren Sie einen Bericht

So beheben Sie Probleme mit einem Bericht

  • Bestimmen Sie, wo das Problem auftritt. Lesen Sie die Informationen unter Phasen eines Berichts.

  • Stellen Sie fest, wo Sie zusätzliche Informationen erhalten. Bei einem Berichtsentwurf, der Ausdrücke umfasst, erhalten Sie im Berichts-Designer beispielsweise ausführlichere Informationen zu Problemen bei der Ausdrucksauswertung als im Berichts-Generator. Bei Problemen mit der Berichtsverarbeitung finden Sie in den Protokolldateien ausführliche Informationen.

Links zu Themen mit schrittweisen Anleitungen finden Sie im Abschnitt "Tasks" der in den vorherigen Abschnitten dieses Themas aufgeführten Artikel zu Funktionen.

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