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EDM-Generator (EdmGen.exe)

EdmGen.exe ist ein Befehlszeilentool, das für die Arbeit mit Entity Framework -Modell- und Zuordnungsdateien verwendet wird. Mit dem Tool EdmGen.exe können folgende Aufgaben ausgeführt werden:

Das Tool EdmGen.exe wird im .NET Framework-Verzeichnis installiert. Dieses befindet sich meist unter C:\Windows\Microsoft.NET\Framework\v4.0. Bei 64-Bit-Systemen befindet es sich unter C:\Windows\Microsoft.NET\Framework64\v4.0. Zusätzlich können Sie mithilfe der Eingabeaufforderung von Visual Studio auf das Tool EdmGen.exe zugreifen. (Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme, Microsoft Visual Studio 2010, Visual Studio Tools, und klicken Sie dann auf Visual Studio 2010-Eingabeaufforderung.)


EdmGen /mode:choice [options]

Wenn Sie das Tool EdmGen.exe verwenden, müssen Sie einen der folgenden Modi angeben.

Modus

Beschreibung

/mode:ValidateArtifacts

Überprüft die CSDL-, SSDL- und MSL-Dateien und zeigt alle Fehler und Warnungen an.

Diese Option erfordert mindestens eines der Argumente /inssdl oder /incsdl. Wenn /inmsl angegeben wird, sind auch die Argumente /inssdl und /incsdl erforderlich.

/mode:FullGeneration

Verwendet die in der /connectionstring-Option angegebenen Informationen zur Datenbankverbindung, und erstellt die CSDL-, SSDL-, .MSL-, Objektebenen- und Sichtdateien.

Diese Option erfordert ein /connectionstring-Argument sowie entweder ein /project-Argument oder die Argumente /outssdl, /outcsdl, /outmsdl, /outobjectlayer, /outviews, /namespace und /entitycontainer.

/mode:FromSSDLGeneration

Generiert CSDL- und MSL-Dateien, Quellcode und Ansichten mithilfe der angegebenen SSDL-Datei.

Diese Option erfordert das /inssdl-Argument und entweder ein /project-Argument oder die Argumente /outcsdl, /outmsl, /outobjectlayer, /outviews, /namespace, und /entitycontainer.

/mode:EntityClassGeneration

Erstellt eine Quellcodedatei, die die mithilfe der CSDL-Datei generierten Klassen enthält.

Diese Option erfordert das /incsdl-Argument sowie das /project-Argument oder das /outobjectlayer-Argument. Das /language-Argument ist optional.

/mode:ViewGeneration

Erstellt eine Quellcodedatei, die die aus den CSDL-, SSDL- und MSL-Dateien generierten Sichten enthält.

Diese Option erfordert die Argumente /inssdl, /incsdl und /inmsl, sowie entweder das /project-Argument oder das /outviews-Argument. Das /language-Argument ist optional.

Option

Beschreibung

/p[roject]:<string>

Gibt den zu verwendenden Projektnamen an. Der Projektname wird für die standardmäßige Namespaceeinstellung, die Namen der Modell- und Zuordnungsdateien, den Namen der Objektquelldatei und den Namen der Quelldatei für das Generieren von Ansichten verwendet. Der Entitätencontainername wird auf "<project>Context" festgelegt.

/prov[ider]:<string>

Der Name des .NET Framework-Datenanbieters zum Erstellen der Speichermodelldatei (SSDL). Der Standardanbieter ist der .NET Framework-Anbieter für SQL Server (System.Data.SqlClient).

/c[onnectionstring]:<connection string>

Gibt die Zeichenfolge an, die verwendet wird, um eine Verbindung mit der Datenquelle herzustellen.

/incsdl:<file>

Gibt die CSDL-Datei oder ein Verzeichnis an, in dem sich die CSDL-Dateien befinden. Dieses Argument kann mehrmals angegeben werden, damit Sie mehrere Verzeichnisse oder CSDL-Dateien angeben können. Das Angeben mehrerer Verzeichnisse ist beim Erstellen von Klassen (/mode:EntityClassGeneration) oder Sichten (/mode:ViewGeneration) hilfreich, wenn das konzeptionelle Modell in mehrere Dateien aufgeteilt ist. Dies kann auch nützlich sein, wenn Sie mehrere Modelle (/mode:ValidateArtifacts) überprüfen möchten.

/refcsdl:<file>

Gibt die zusätzliche CSDL-Datei bzw. -Dateien an, die verwendet werden, um die Verweise in der CSDL-Quelldatei aufzulösen. (Die CSDL-Quelldatei ist die mit der /incsdl-Option angegebene Datei). Die /refcsdl-Datei enthält Typen, von denen die CSDL-Quelldatei abhängt. Dieses Argument kann mehrmals angegeben werden.

/inmsl:<file>

Gibt die MSL-Datei oder ein Verzeichnis an, in dem sich die MSL-Dateien befinden. Dieses Argument kann mehrmals angegeben werden, um mehrere Verzeichnisse oder MSL-Dateien anzugeben. Das Angeben mehrerer Dateien ist beim Erstellen von Sichten (/mode:ViewGeneration) hilfreich, wenn das konzeptionelle Modell in mehrere Dateien aufgeteilt ist. Dies kann auch nützlich sein, wenn Sie mehrere Modelle (/mode:ValidateArtifacts) überprüfen möchten.

/inssdl:<file>

Gibt die SSDL-Datei oder ein Verzeichnis an, in dem sich die SSDL-Datei befindet.

/outcsdl:<file>

Gibt den Namen der CSDL-Datei an, die erstellt wird.

/outmsl:<file>

Gibt den Namen der MSL-Datei an, die erstellt wird.

/outssdl:<file>

Gibt den Namen der SSDL-Datei an, die erstellt wird.

/outobjectlayer:<file>

Gibt den Namen der Quellcodedatei an, die die mit der CSDL-Datei generierten Objekte enthält.

/outviews:<file>

Gibt den Namen der Quellcodedatei an, die die generierten Sichten enthält.

/language:[VB|CSharp]

Gibt die Sprache für die erstellten Quellcodedateien an. Die Standardsprache ist C#.

/namespace:<string>

Gibt den zu verwendenden Namespace für das Modell an. Der Namespace wird beim Ausführen von /mode:FullGeneration oder /mode:FromSSDLGeneration in der CSDL-Datei festgelegt. Beim Ausführen /mode:EntityClassGeneration wird der Namespace nicht verwendet.

/entitycontainer:<string>

Gibt den Namen an, der dem <EntityContainer>-Element in den generierten Modell- und Zuordnungsdateien hinzugefügt wird.

/pl[uralize]

Wendet für das Englische geltende Regeln für Singular- und Pluralbildung auf die Namen von Entity, EntitySet und NavigationProperty im konzeptionellen Modell an. Diese Option führt die folgenden Aktionen aus:

  • Alle EntityType-Namen werden in den Singular gesetzt.

  • Alle EntitySet-Namen werden in den Plural gesetzt.

  • Für jede NavigationProperty, die höchstens eine Entität zurückgibt, wird der Name in den Singular gesetzt.

  • Für jede NavigationProperty, die mehrere Entitäten zurückgibt, wird der Name in den Plural gesetzt.

/SupressForeignKeyProperties or /nofk

Verhindert, dass Fremdschlüsselspalten als skalare Eigenschaften von Entitätstypen im konzeptionellen Modell verfügbar gemacht werden.

/help oder ?

Zeigt die Befehlssyntax und Optionen für das Tool an.

/nologo

Unterdrückt die Anzeige der Copyrightmeldung.

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