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Windows Azure-Dienstkonfigurationsschema (.cscfg-Datei)

Letzte Aktualisierung: Februar 2014

In der Dienstkonfigurationsdatei sind die Anzahl der Rolleninstanzen, die für jede Rolle im Dienst bereitgestellt werden, die Werte aller Konfigurationseinstellungen und die Fingerabdrücke für alle einer Rolle zugeordneten Zertifikate angegeben. Wenn der Dienst Teil eines virtuellen Netzwerks ist, müssen Konfigurationsinformationen für das Netzwerk in der Dienstkonfigurationsdatei sowie in der Konfigurationsdatei für das virtuelle Netzwerk bereitgestellt werden. Die Standarderweiterung für die Dienstkonfigurationsdatei ist .cscfg.

Das Dienstmodell wird durch das Windows Azure-Dienstdefinitionsschema (.csdef-Datei) beschrieben.

Standardmäßig wird die Windows Azure-Diagnose-Konfigurationsschemadatei im Verzeichnis C:\Program Files\Microsoft SDKs\Windows Azure\.NET SDK\<version>\schemas installiert. Ersetzen Sie <version> durch die installierte Version des Windows Azure SDK.

Weitere Informationen zum Konfigurieren von Rollen in einem Dienst finden Sie unter Vorgehensweise: Konfigurieren der Rollen für eine Windows Azure-Anwendung mit Visual Studio.

Das grundlegende Format der Dienstkonfigurationsdatei sieht wie folgt aus:


<ServiceConfiguration serviceName="<service-name>" osFamily="<osfamily-number>" osVersion="<os-version>" schemaVersion="<schema-version>">
  <Role …>
         …
  </Role>
  <NetworkConfiguration>  
         …
  </NetworkConfiguration>
</ServiceConfiguration>

In den folgenden Themen wird das Schema für das Element ServiceConfiguration beschrieben.

Der XML-Namespace für die Dienstkonfigurationsdatei ist:

http://schemas.microsoft.com/ServiceHosting/2008/10/ServiceConfiguration

Das ServiceConfiguration-Element ist das Element der obersten Ebene der Dienstkonfigurationsdatei.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des ServiceConfiguration-Elements beschrieben. Alle Attributwerte sind Zeichenfolgentypen.

 

Attribut Beschreibung

serviceName

Erforderlich. Der Name des Cloud-Diensts. Der Name, der hier angegeben wird, muss mit dem Namen übereinstimmen, der in der Dienstdefinitionsdatei angegeben wird.

osFamily

Optional. Gibt das Gastbetriebssystem an, das für Rolleninstanzen im Cloud-Dienst ausgeführt wird. Weitere Informationen zu unterstützten Gastbetriebssystemversionen finden Sie unter Windows Azure-Gastbetriebssystemversionen und SDK-Kompatibilitätsmatrix.

Wenn kein osFamily-Wert enthalten ist und Sie das Attribut osVersion nicht auf eine bestimmte Gastbetriebssystem-Version festgelegt haben, wird der Standardwert 1 verwendet.

osVersion

Optional. Gibt die Version des Gastbetriebssystems an, das für Rolleninstanzen im Cloud-Dienst ausgeführt wird. Weitere Informationen zu Gastbetriebssystemversionen finden Sie unter Windows Azure-Gastbetriebssystemversionen und SDK-Kompatibilitätsmatrix.

Sie können angeben, dass ein automatisches Upgrade des Gastbetriebssystems auf die aktuelle Version ausgeführt wird. Legen Sie zu diesem Zweck den Wert des Attributs osVersion auf * fest. Wenn der Wert auf * festgelegt ist, werden die Rolleninstanzen mit der neuesten Version des Gastbetriebssystems für die angegebene Betriebssystemfamilie bereitgestellt und automatisch aktualisiert, wenn neue Versionen des Gastbetriebssystems freigegeben werden.

Wenn Sie manuell eine bestimmte Version angeben möchten, verwenden Sie die Configuration String aus der Tabelle im Abschnitt Gastbetriebssystemversionen – zukünftige, aktuelle und Übergangsversionen von Windows Azure-Gastbetriebssystemversionen und SDK-Kompatibilitätsmatrix.

Der Standardwert für das osVersion-Attribut ist *.

schemaVersion

Optional. Gibt die Version des Dienstkonfigurationsschemas an. Die Schemaversion ermöglicht es Visual Studio, die richtigen SDK-Tools für die Schemaüberprüfung auszuwählen, wenn mehrere SDK-Versionen parallel installiert sind. Weitere Informationen zur Schema- und Versionskompatibilität finden Sie unter Windows Azure-Gastbetriebssystemversionen und SDK-Kompatibilitätsmatrix.

Die Dienstkonfigurationsdatei muss ein ServiceConfiguration-Element enthalten. Das ServiceConfiguration-Element kann beliebig viele Role-Elemente und kein oder ein NetworkConfiguration-Element enthalten.

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