VERTRIEB: 1-800-867-1380

Konfigurationsschema der Azure-Diagnose 1.0

Letzte Aktualisierung: Oktober 2014

Die Azure-Diagnosekonfigurationsdatei definiert Werte, die verwendet werden, um den Diagnosemonitor zu initialisieren. Diese Datei wird verwendet, um Diagnosekonfigurationseinstellungen zu initialisieren, wenn der Diagnosemonitor startet.

Standardmäßig wird die Azure-Diagnose-Konfigurationsschemadatei im Verzeichnis C:\Program Files\Microsoft SDKs\Azure\.NET SDK\<version>\schemas installiert. Ersetzen Sie <version> durch die installierte Version des Azure SDK.

noteHinweis
Die Diagnosekonfigurationsdatei wird in der Regel mit Starttasks verwendet, bei denen am Anfang des Startprozesses Diagnosedaten erfasst werden müssen. Weitere Informationen zur Verwendung der Azure-Diagnose finden Sie unter Sammeln von Protokollierungsdaten mit der Azure-Diagnose.

Im folgenden Beispiel wird eine typische Konfigurationsdatei gezeigt:


<DiagnosticMonitorConfiguration xmlns="http://schemas.microsoft.com/ServiceHosting/2010/10/DiagnosticsConfiguration"
      configurationChangePollInterval="PT1M"
      overallQuotaInMB="4096">
   <DiagnosticInfrastructureLogs bufferQuotaInMB="1024"
      scheduledTransferLogLevelFilter="Verbose"
      scheduledTransferPeriod="PT1M" />
   <Logs bufferQuotaInMB="1024"
      scheduledTransferLogLevelFilter="Verbose"
      scheduledTransferPeriod="PT1M" />
   <Directories bufferQuotaInMB="1024" 
      scheduledTransferPeriod="PT1M">
   
      <!-- These three elements specify the special directories 
           that are set up for the log types -->
      <CrashDumps container="wad-crash-dumps" directoryQuotaInMB="256" />
      <FailedRequestLogs container="wad-frq" directoryQuotaInMB="256" />
      <IISLogs container="wad-iis" directoryQuotaInMB="256" />
      
      <!-- For regular directories the DataSources element is used -->
      <DataSources>
         <DirectoryConfiguration container="wad-panther" directoryQuotaInMB="128">
            <!-- Absolute specifies an absolute path with optional environment expansion -->
            <Absolute expandEnvironment="true" path="%SystemRoot%\system32\sysprep\Panther" />
         </DirectoryConfiguration>
         <DirectoryConfiguration container="wad-custom" directoryQuotaInMB="128">
            <!-- LocalResource specifies a path relative to a local 
                 resource defined in the service definition -->
            <LocalResource name="MyLoggingLocalResource" relativePath="logs" />
         </DirectoryConfiguration>
      </DataSources>
   </Directories>
   <PerformanceCounters bufferQuotaInMB="512" scheduledTransferPeriod="PT1M">
      <!-- The counter specifier is in the same format as the imperative 
           diagnostics configuration API -->
      <PerformanceCounterConfiguration 
         counterSpecifier="\Processor(_Total)\% Processor Time" sampleRate="PT5S" />
   </PerformanceCounters>
   <WindowsEventLog bufferQuotaInMB="512"
      scheduledTransferLogLevelFilter="Verbose"
      scheduledTransferPeriod="PT1M">
      <!-- The event log name is in the same format as the imperative 
           diagnostics configuration API -->
      <DataSource name="System!*" />
   </WindowsEventLog>
</DiagnosticMonitorConfiguration>

Der XML-Namespace für die Diagnosekonfigurationsdatei ist:

http://schemas.microsoft.com/ServiceHosting/2010/10/DiagnosticsConfiguration

Das DiagnosticMonitorConfiguration-Element ist das Element der obersten Ebene der Diagnosekonfigurationsdatei.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des DiagnosticMonitorConfiguration-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

configurationChangePollInterval

Dauer

Optional. Gibt das Intervall an, in dem der Diagnosemonitor Diagnosekonfigurationsänderungen abruft.

Der Standardwert ist PT1M.

overallQuotaInMB

unsignedInt

Optional. Die Gesamtmenge des Dateisystemspeichers, der für alle Protokollierungspuffer zugewiesen ist.

Der Standardwert beträgt 4000 MB, und wenn Sie einen Wert für das Attribut angeben, darf diese Menge nicht überschritten werden.

Das DiagnosticInfrastructureLogs-Element definiert die Pufferkonfiguration für die Protokolle, die von der zugrunde liegenden Diagnoseninfrastruktur generiert werden. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das DiagnosticMonitorConfiguration-Element.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des DiagnosticInfrastructureLogs-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

bufferQuotaInMB

unsignedInt

Optional. Gibt die maximale Menge Dateisystemspeicher an, der für die angegebenen Daten verfügbar ist.

Die Standardeinstellung ist 0.

scheduledTransferLogLevelFilter

Zeichenfolge

Optional. Gibt den minimalen Schweregrad für Protokolleinträge an, die übertragen werden. Der Standardwert ist Undefined. Weitere mögliche Werte sind Verbose, Information, Warning, Error und Critical.

scheduledTransferPeriod

Dauer

Optional. Gibt das Intervall zwischen den geplanten Datenübertragungen an, auf die nächste Minute gerundet.

Der Standardwert ist PT0S.

Das Logs-Element definiert die Pufferkonfiguration für grundlegende Azure-Protokolle. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das DiagnosticMonitorConfiguration-Element.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des Logs-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

bufferQuotaInMB

unsignedInt

Optional. Gibt die maximale Menge Dateisystemspeicher an, der für die angegebenen Daten verfügbar ist.

Die Standardeinstellung ist 0.

scheduledTransferLogLevelFilter

Zeichenfolge

Optional. Gibt den minimalen Schweregrad für Protokolleinträge an, die übertragen werden. Der Standardwert ist Undefined. Weitere mögliche Werte sind Verbose, Information, Warning, Error und Critical.

scheduledTransferPeriod

Dauer

Optional. Gibt das Intervall zwischen den geplanten Datenübertragungen an, auf die nächste Minute gerundet.

Der Standardwert ist PT0S.

Das Directories-Element definiert die Pufferkonfiguration für dateibasierte Protokolle, die Sie definieren können. Dieses Element ist das übergeordnete Element der Elemente CrashDumps-Element, FailedRequestLogs-Element, IISLogs-Element und DataSources-Element. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das DiagnosticMonitorConfiguration-Element.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des Directories-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

bufferQuotaInMB

unsignedInt

Optional. Gibt die maximale Menge Dateisystemspeicher an, der für die angegebenen Daten verfügbar ist.

Die Standardeinstellung ist 0.

scheduledTransferPeriod

Dauer

Optional. Gibt das Intervall zwischen den geplanten Datenübertragungen an, auf die nächste Minute gerundet.

Der Standardwert ist PT0S.

Das CrashDumps-Element definiert das Absturzabbildverzeichnis. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das Directories-Element.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des CrashDumps-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

Container

Zeichenfolge

Der Name des Containers, in den der Inhalt eines Verzeichnisses übertragen werden soll.

directoryQuotaInMB

unsignedInt

Optional. Gibt die Maximalgröße des Verzeichnisses in Megabyte an.

Die Standardeinstellung ist 0.

Das FailedRequestLogs-Element definiert das Verzeichnis für Anforderungsfehlerprotokolle. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das Directories-Element.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des FailedRequestLogs-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

Container

Zeichenfolge

Der Name des Containers, in den der Inhalt eines Verzeichnisses übertragen werden soll.

directoryQuotaInMB

unsignedInt

Optional. Gibt die Maximalgröße des Verzeichnisses in Megabyte an.

Die Standardeinstellung ist 0.

Das IISLogs-Element definiert das IIS-Protokollverzeichnis. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das Directories-Element.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des IISLogs-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

Container

Zeichenfolge

Der Name des Containers, in den der Inhalt eines Verzeichnisses übertragen werden soll.

directoryQuotaInMB

unsignedInt

Optional. Gibt die Maximalgröße des Verzeichnisses in Megabyte an.

Die Standardeinstellung ist 0.

Das Datenquellen-Element definiert null oder mehr zusätzliche Protokollverzeichnisse. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das Directories-Element. Dieses Element ist das übergeordnete Element von DirectoryConfiguration-Element.

Das DirectoryConfiguration-Element definiert das zu überwachende Protokolldateiverzeichnis. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das DataSources-Element. Dieses Element ist das übergeordnete Element der Elemente Absolute-Element und LocalResource-Element.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des DirectoryConfiguration-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

Container

Zeichenfolge

Der Name des Containers, in den der Inhalt eines Verzeichnisses übertragen werden soll.

directoryQuotaInMB

unsignedInt

Optional. Gibt die Maximalgröße des Verzeichnisses in Megabyte an.

Die Standardeinstellung ist 0.

Das Absolute-Element definiert einen absoluten Pfad des zu überwachenden Verzeichnisses um mit optionaler Umgebungserweiterung. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das DirectoryConfiguration-Element.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des Absolute-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

Pfad

Zeichenfolge

Erforderlich. Der absolute Pfad zum zu überwachenden Verzeichnis.

expandEnvironment

boolean

Erforderlich. Wenn true festgelegt ist, werden Umgebungsvariablen im Pfad erweitert.

Das LocalResource-Element definiert einen Pfad relativ zu einer lokalen Ressource, die in der Dienstdefinition definiert ist. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das DirectoryConfiguration-Element.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des LocalResource-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

Name

Zeichenfolge

Erforderlich. Der Name der lokalen Ressource, die das zu überwachende Verzeichnis enthält.

relativePath

Zeichenfolge

Erforderlich. Der Pfad relativ zur zu überwachenden lokalen Ressource.

Das PerformanceCounters-Element definiert den Pfad zum zu erfassenden Leistungsindikator. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das DiagnosticMonitorConfiguration-Element. Dieses Element ist das übergeordnete Element von PerformanceCounterConfiguration-Element.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des PerformanceCounters-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

bufferQuotaInMB

unsignedInt

Optional. Gibt die maximale Menge Dateisystemspeicher an, der für die angegebenen Daten verfügbar ist.

Die Standardeinstellung ist 0.

scheduledTransferPeriod

Dauer

Optional. Gibt das Intervall zwischen den geplanten Datenübertragungen an, auf die nächste Minute gerundet.

Der Standardwert ist PT0S.

Das PerformanceCounterConfiguration-Element definiert den zu erfassenden Leistungsindikator. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das PerformanceCounters-Element.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des PerformanceCounterConfiguration-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

counterSpecifier

Zeichenfolge

Erforderlich. Der Pfad zum zu erfassenden Leistungsindikator.

sampleRate

Dauer

Erforderlich. Die Rate, mit der der Leistungsindikator erfasst werden soll.

Das WindowsEventLog-Element definiert die zu überwachenden Ereignisprotokolle. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das DiagnosticMonitorConfiguration-Element. Dieses Element ist das übergeordnete Element von DataSource-Element.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des WindowsEventLog-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

bufferQuotaInMB

unsignedInt

Optional. Gibt die maximale Menge Dateisystemspeicher an, der für die angegebenen Daten verfügbar ist.

Die Standardeinstellung ist 0.

scheduledTransferLogLevelFilter

Zeichenfolge

Optional. Gibt den minimalen Schweregrad für Protokolleinträge an, die übertragen werden. Der Standardwert ist Undefined. Weitere mögliche Werte sind Verbose, Information, Warning, Error und Critical.

scheduledTransferPeriod

Dauer

Optional. Gibt das Intervall zwischen den geplanten Datenübertragungen an, auf die nächste Minute gerundet.

Der Standardwert ist PT0S.

Das DataSource-Element definiert das zu überwachende Ereignisprotokoll. Das übergeordnete Element dieses Elements ist das WindowsEventLog-Element.

In der folgenden Tabelle werden die Attribute des DataSource-Elements beschrieben.

 

Attribut Typ Beschreibung

Name

Zeichenfolge

Erforderlich. Ein XPath-Ausdruck, der das zu erfassende Protokoll angibt.

Siehe auch

Konzepte

Schemareferenz

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