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Konten und Abrechnung für Azure SQL-Datenbanken

Letzte Aktualisierung: April 2014

Die Abrechnung in Azure SQL-Datenbank basiert zuerst auf der Dienstebene der Datenbank. Die Abrechnung von "Web" und "Business" erfolgt anhand der Größe. Für die Abrechnung von Web und Business gilt eine abgestufte Rate, die auf dem Konzept der Datenbankeinheit basiert, einer Maßeinheit für die Verwendung der Datenbankgröße. Für die Dienstebenen "Premium", "Basic" und "Standard" basiert die Abrechnung nicht auf der Größe der Datenbank. Weitere Einzelheiten zur Preisstruktur und zu den Kosten finden Sie unter Preisdetails – SQL-Datenbank.

Das Abrechungsrollup erfolgt täglich, und Datenbanken werden mit der maximalen Rate pro Tag abgerechnet. Wenn also für eine Datenbank ein Upgrade ausgeführt wird, gilt die Abrechnungsrate von dem Zeitpunkt an, an dem das Upgrade abgeschlossen wurde, und die Abrechnung erfolgt für den ganzen Tag, an dem das Upgrade ausgeführt wurde, mit der höheren Rate. Wird ein Downgrade ausgeführt bzw. die Reservierungsgröße verringert, dann wird an dem Tag, an dem das Downgrade ausgeführt bzw. die Größe verringert wird, der höhere Satz zugrunde gelegt. Am Folgetag wird dann der niedrigere Gebührensatz berechnet.

Im Microsoft Online Services-Kundenportal können Sie Abonnements für die Azure Platform und andere Microsoft Online Services erwerben. Nach Abschluss des Kaufs erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Anweisungen dazu, wie Sie über die Azure SQL-Datenbank-Plattform auf Ihr Konto zugreifen.

Wenn Sie das Abonnement für den Dienst über das Microsoft Online Services-Kundenportal erwerben, werden Sie aufgefordert, ein Profil für den Kontobesitzer zu erstellen. Der Kontobesitzer oder Kontoadministrator ist die Person, die sich für die SQL-Datenbank-Plattform und andere Microsoft Online Services registriert. Als Kontobesitzer sind Sie für die Abrechnungsbeziehung mit Microsoft zuständig. Sie können sich beim Microsoft Online Services-Kundenportal anmelden, um Ihre Abonnements zu verwalten, und Sie können sich beim Azure Platform-Verwaltungsportal anmelden, um Ihre SQL-Datenbank-Server zu verwalten.

Zum Aktivieren des Abonnements müssen Sie Kontaktdetails für die Person im Unternehmen eingeben, die für das Einrichten und Verwalten des Diensts zuständig ist. Diese Person wird als Dienstadministrator bezeichnet und vom Kontobesitzer zugewiesen. Der Dienstadministrator wird standardmäßig auf den Kontobesitzer aus dem Profil festgelegt, falls es sich bei Dienstadministrator und Kontobesitzer um die gleiche Person handelt. Der Dienstadministrator kann nur auf das Verwaltungsportal zugreifen. Nach Abschluss der Aktivierung erhalten Kontobesitzer und Dienstadministrator eine E-Mail mit Informationen zu den nächsten Schritten.

Die Nutzung der Bandbreite zwischen Azure SQL-Datenbank und Azure ist innerhalb einer Region oder eines Rechenzentrums kostenfrei. Organisieren Sie das System möglichst so, dass Vorgänge, bei denen umfangreiche Datenübertragungen anfallen, innerhalb der Azure Platform und derselben Region abgewickelt werden. Beim Bereitstellen einer Azure-Anwendung sollten sich die Anwendung und die Azure SQL-Datenbank innerhalb derselben Region befinden, um Bandbreitenkosten zu vermeiden.

Wenn Sie eine Kopie der Datenbank mithilfe der Datenbankkopierfunktion erstellen, erstellt der Kopiervorgang eine neue Datenbank mit derselben Dienstebene und Leistungsstufe wie denen der Quelldatenbank. Jede Kopie erhöht die Gesamtzahl der Datenbanken und wird zu denselben Konditionen berechnet wie die Quelldatenbank. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zur Einstellung von Web Edition und Business Edition.

ImportantWichtig
Die aktuelle Implementierung von Verbünden wird zusammen mit den Web- und Business-Dienstebenen eingestellt. Kunden sollten stattdessen Flexible Skalierung für die Azure SQL-Datenbank verwenden oder eine entsprechende Migration ausführen. Neben der flexiblen Skalierung erstellt und veröffentlicht Microsoft weiterhin benutzerdefinierte Shardingmuster und stellt Anleitungen auf Grundlage von Erfahrungen mit stark engagierten Kunden zur Verfügung.

Der Verbundstamm und alle seine Mitglieder gehen in die Serverdatenbankanzahl ein und werden als reguläre Datenbanken in Rechnung gestellt. Verbundmitglieder werden physisch als einzelne Datenbanken implementiert, sodass jedes Verbundmitglied die Datenbankanzahl erhöht.

Bei SPLIT-Vorgängen werden immer neue physische Datenbanken erstellt. Bei einem SPLIT-Vorgang mit einem einzigen Teilungspunkt, z. B. ALTER FEDERATION … SPLIT(100), werden beispielsweise zwei neue Datenbanken (Verbundmitglieder) erstellt, und die Quelldatenbanken werden bei Abschluss des Vorgangs gelöscht. Die neuen Datenbanken sind während des SPLIT-Vorgangs kein Bestandteil des Builds, sobald jedoch der Vorgang abgeschlossen wird und die Datenbanken online sind, werden sie in die Rechnung aufgenommen. Datenbanken in einem fehlerhaften Zustand werden nicht in der Rechnung aufgeführt.

Bei beiden Vorgängen bleibt die Quelldatenbank (das Verbundmitglied) während des gesamten Vorgangs zugänglich, sodass auf normale Weise Gebühren anfallen.

Der Status Ihres Microsoft Azure SQL-Datenbank-Abonnements wird im Azure Platform-Verwaltungsportal angezeigt.

Wenn Ihr Abonnement deaktiviert ist, gilt Folgendes für Ihr Azure SQL-Datenbank-Konto, bis Sie für ein Abonnement zahlen, um den Dienst weiterhin verwenden zu können:

  • Sie können keinen Azure SQL-Datenbank-Server erstellen oder löschen. Die vorhandenen Server können jedoch angezeigt werden.

  • Sie können Azure SQL-Datenbank-Firewallregeln zwar anzeigen, aber keine Firewallregeln hinzufügen, aktualisieren oder löschen.

  • Das Kennwort des Serveradministrators für den Azure SQL-Datenbank-Server kann nicht geändert werden.

  • Bei dem Versuch, eine Verbindung mit einer Benutzerdatenbank auf dem Azure SQL-Datenbank-Server herzustellen, wird ein Fehler ausgegeben, in dem darauf hingewiesen wird, dass Sie das Limit für den Abrechnungsmonat erreicht haben.

  • Sie können Datenbanken auf dem Azure SQL-Datenbank-Server weder erstellen, ändern (z. B. die Edition der Datenbank) noch löschen.

  • Für die Benutzerdatenbanken sind keine Lese- und Schreibvorgänge möglich. Sie können allerdings Daten aus der master-Datenbank lesen.

  • Sie können keine gespeicherten Prozeduren oder sonstige Aktionen ausführen, mit denen Daten in die master-Datenbank geschrieben werden.

Die Verwendungsdetails von Azure SQL-Datenbank-Konten können über Systemsichten auf dem Azure SQL-Datenbank-Server abgerufen werden.

In der sys.database_usage-Sicht werden Anzahl, Art und Dauer der Datenbanken auf dem Server angezeigt. Die sys.bandwidth_usage-Sicht gibt Aufschluss über die verwendete Bandbreite der einzelnen Datenbanken. Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Themen: und

Siehe auch

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