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Set Container Metadata

Letzte Aktualisierung: Januar 2014

Mit dem Set Container Metadata-Vorgang werden ein oder mehrere benutzerdefinierte Name-Wert-Paare für den angegebenen Container festgelegt.

Die Set Container Metadata-Anforderung kann wie folgt erstellt werden. HTTPS wird empfohlen. Ersetzen Sie myaccount durch den Namen Ihres Speicherkontos:

 

Methode Anforderungs-URI HTTP-Version

PUT

https://myaccount.blob.core.windows.net/mycontainer?restype=container&comp=metadata

HTTP/1.1

Wenn Sie eine Anforderung für den emulierten Speicherdienst ausführen, geben Sie den Emulatorhostnamen und den Port des Blob-Diensts mit 127.0.0.1:10000 an, gefolgt vom Namen des emulierten Speicherkontos:

 

Methode Anforderungs-URI HTTP-Version

PUT

http://127.0.0.1:10000/devstoreaccount1/mycontainer?restype=container&comp=metadata

HTTP/1.1

Weitere Informationen finden Sie unter Einsatz des Azure-Speicheremulators für Entwicklung und Tests.

Im Anforderungs-URI können die folgenden zusätzlichen Parameter angegeben werden.

 

Parameter Beschreibung

timeout

Optional. Der timeout-Parameter wird in Sekunden angegeben. Weitere Informationen finden Sie unter Festlegen von Timeouts für Blob-Dienstvorgänge.

In der folgenden Tabelle werden erforderliche und optionale Anforderungsheader beschrieben.

 

Anforderungsheader Beschreibung

Authorization

Erforderlich. Gibt das Authentifizierungsschema, den Kontonamen und die Signatur an. Weitere Informationen finden Sie unter Authentifizierung für die Azure-Speicherdienste.

Date - oder - x-ms-date

Erforderlich. Gibt die Uhrzeit der Anforderung in koordinierter Weltzeit (UTC) an. Weitere Informationen finden Sie unter Authentifizierung für die Azure-Speicherdienste.

x-ms-version

Erforderlich für alle authentifizierten Anforderungen. Gibt die Version des für die Anforderung zu verwendenden Vorgangs an. Weitere Informationen finden Sie unter Versionsverwaltung für die Azure-Speicherdienste.

x-ms-lease-id: <ID>

Optional, Version 2012-02-12 und höher. Falls angegeben, wird Set Container Metadata nur erfolgreich ausgeführt, wenn die Containerleasedauer aktiv ist und dieser ID entspricht. Wenn keine aktive Leasedauer vorhanden ist oder die ID nicht übereinstimmt, wird der Statuscode 412 (Vorbedingung nicht erfüllt) zurückgegeben.

x-ms-meta-name:value

Optional. Ein Name-Wert-Paar, das dem Container als Metadaten zugeordnet wird.

Bei jedem Aufruf dieses Vorgangs werden alle vorhandenen Metadaten ersetzt, die an den Container angefügt sind. Um alle Metadaten aus dem Container zu entfernen, rufen Sie diesen Vorgang ohne Metadatenheader auf.

Beachten Sie, dass ab Version 2009-09-19 Metadatennamen den Benennungsregeln für C#-Bezeichner entsprechen müssen.

x-ms-client-request-id

Optional. Stellt einen vom Client generierten, nicht transparenten Wert mit einer Zeichenbeschränkung von 1 KB bereit, der in den Analyseprotokollen erfasst wird, wenn die Protokollierung der Speicheranalyse aktiviert ist. Die Verwendung dieses Headers wird dringend empfohlen, um clientseitige Aktivitäten mit den vom Server empfangenen Anforderungen zu korrelieren. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zur Protokollierung durch die Speicheranalyse und Windows Azure-Protokollierung: Verwenden von Protokollen zur Nachverfolgung von Speicheranforderungen.

Dieser Vorgang unterstützt die Verwendung von bedingten Headern zum Festlegen von Containermetadaten nur dann, wenn eine angegebene Bedingung erfüllt ist. Weitere Informationen finden Sie unter Angeben von bedingten Headern für Vorgänge des Blob-Diensts.

Request Syntax:
PUT https://myaccount.blob.core.windows.net/mycontainer?restype=container&comp=metadata HTTP/1.1
Request Headers:
x-ms-version: 2011-08-18
x-ms-date: Sun, 25 Sep 2011 22:50:32 GMT
x-ms-meta-Category: Images
Authorization: SharedKey myaccount:Z5043vY9MesKNh0PNtksNc9nbXSSqGHueE00JdjidOQ=

Die Antwort enthält den HTTP-Statuscode und einen Satz von Antwortheadern.

Bei einem erfolgreichen Vorgang wird der Statuscode 200 (OK) zurückgegeben.

Weitere Informationen zu Statuscodes finden Sie unter Status- und Fehlercodes.

Die Antwort für diesen Vorgang umfasst die folgenden Header. Die Antwort kann außerdem weitere HTTP-Standardheader enthalten. Alle Standardheader entsprechen der HTTP/1.1-Protokollspezifikation.

 

Antwortheader Beschreibung

ETag

Das ETag für den Container. Wenn die Anforderungsversion 2011-08-18 oder höher ist, wird der ETag-Wert in Anführungszeichen eingeschlossen.

Last-Modified

Gibt das Datum und die Uhrzeit der letzten Änderung des Containers zurück. Das Datumsformat entspricht RFC 1123. Weitere Informationen finden Sie unter Darstellung von Datums-/Uhrzeitwerten in Headern.

Bei jedem Vorgang, durch den der Container, dessen Eigenschaften oder Metadaten geändert werden, wird die Uhrzeit der letzten Änderung aktualisiert. Darunter fällt auch das Festlegen von Berechtigungen für den Container. Vorgänge für BLOBs wirken sich nicht auf die Uhrzeit der letzten Änderung für den Container aus.

ms-request-id

Dieser Header identifiziert die erfolgte Anforderung eindeutig und kann für die Problembehandlung der Anforderung verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Problembehandlung für API-Vorgänge.

x-ms-version

Gibt die Version des Blob-Diensts an, der zum Ausführen der Abfrage verwendet wird. Dieser Header wird für Anforderungen zurückgegeben, die für Version 2009-09-19 und höher erfolgen.

Date

Ein vom Dienst generierter Datums-/Uhrzeitwert in UTC, der angibt, wann die Antwort initiiert wurde.

Access-Control-Allow-Origin

Wird zurückgegeben, wenn die Anforderung einen Origin-Header enthält und CORS mit einer Abgleichsregel aktiviert ist. Dieser Header gibt den Wert des Origin-Anforderungsheaders im Falle einer Übereinstimmung zurück.

Access-Control-Expose-Headers

Wird zurückgegeben, wenn die Anforderung einen Origin-Header enthält und CORS mit einer Abgleichsregel aktiviert ist. Gibt die Liste der Antwortheader zurück, die gegenüber dem Client oder Aussteller der Anforderung verfügbar gemacht werden sollen.

Access-Control-Allow-Credentials

Wird zurückgegeben, wenn die Anforderung einen Origin-Header enthält und CORS mit einer Abgleichsregel aktiviert ist, die nicht alle Ursprungsdomänen zulässt. Dieser Header wird auf TRUE festgelegt.

Keiner.

Dieser Vorgang kann nur vom Besitzer aufgerufen werden.

Durch den Aufruf des Set Container Metadata-Vorgangs werden alle vorhandenen Metadaten, die dem Container zugeordnet sind, überschrieben. Es ist nicht möglich, ein einzelnes Name-Wert-Paar zu ändern.

Sie können auch zum Zeitpunkt der Erstellung eines Containers Metadaten für diesen festlegen.

Durch den Aufruf von Set Container Metadata werden das ETag und der Zeitpunkt der letzten Änderung des Containers aktualisiert. Wenn die Anforderung mit Version 2011-08-18 erfolgt ist, wird das aktualisierte ETag in Anführungszeichen eingeschlossen.

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