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Delete Message

Letzte Aktualisierung: September 2011

Mit dem Delete Message-Vorgang wird die angegebene Nachricht gelöscht.

Die Delete Message-Anforderung kann wie folgt erstellt werden. HTTPS wird empfohlen. Ersetzen Sie myaccount durch den Namen des Speicherkontos, myqueue durch den Namen der Warteschlange und string-value durch den Wert der Abrufbestätigung, die für die zu löschende Nachricht empfangen wurde:

 

Methode Anforderungs-URI HTTP-Version

DELETE

https://myaccount.queue.core.windows.net/myqueue/messages/messageid?popreceipt=string-value

HTTP/1.1

Wenn Sie eine Anforderung für den emulierten Speicherdienst ausführen, geben Sie den Emulatorhostnamen und den Port des Warteschlangendiensts mit 127.0.0.1:10001 an, gefolgt vom Namen des emulierten Speicherkontos:

 

Methode Anforderungs-URI HTTP-Version

DELETE

http://127.0.0.1:10001/devstoreaccount1/myqueue/messages/messageid?popreceipt=string-value

HTTP/1.1

Weitere Informationen finden Sie unter About Development Storage.

Der Anforderungs-URI unterstützt die folgenden Parameter:

 

Parameter Beschreibung

popreceipt

Erforderlich. Ein gültiger Abrufbestätigungswert, der von einem früheren Aufruf des Get Messages-Vorgangs oder des Update Message (REST-API)-Vorgangs zurückgegeben wurde.

timeout

Optional. Der timeout-Parameter wird in Sekunden angegeben. Weitere Informationen finden Sie unter Festlegen von Timeouts für Vorgänge des Warteschlangendiensts.

In der folgenden Tabelle werden erforderliche und optionale Anforderungsheader beschrieben.

 

Anforderungsheader Beschreibung

Authorization

Erforderlich. Gibt das Authentifizierungsschema, den Kontonamen und die Signatur an. Weitere Informationen finden Sie unter Authentifizierung für die Azure-Speicherdienste.

Date - oder - x-ms-date

Erforderlich. Gibt die Uhrzeit der Anforderung in koordinierter Weltzeit (UTC) an. Weitere Informationen finden Sie unter Authentifizierung für die Azure-Speicherdienste.

x-ms-version

Optional. Gibt die Version des für die Anforderung zu verwendenden Vorgangs an. Weitere Informationen finden Sie unter Versionsverwaltung für die Azure-Speicherdienste.

x-ms-client-request-id

Optional. Stellt einen vom Client generierten, nicht transparenten Wert mit einer Zeichenbeschränkung von 1 KB bereit, der in den Analyseprotokollen erfasst wird, wenn die Protokollierung der Speicheranalyse aktiviert ist. Die Verwendung dieses Headers wird dringend empfohlen, um clientseitige Aktivitäten mit den vom Server empfangenen Anforderungen zu korrelieren. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zur Protokollierung durch die Speicheranalyse und Windows Azure-Protokollierung: Verwenden von Protokollen zur Nachverfolgung von Speicheranforderungen.

Die Antwort enthält den HTTP-Statuscode und einen Satz von Antwortheadern.

Bei einem erfolgreichen Vorgang wird der Statuscode 204 (Kein Inhalt) zurückgegeben.

Weitere Informationen zu Statuscodes finden Sie unter Status- und Fehlercodes.

Die Antwort für diesen Vorgang umfasst die folgenden Header. Die Antwort enthält außerdem weitere HTTP-Standardheader. Alle Standardheader entsprechen der HTTP/1.1-Protokollspezifikation.

 

Anforderungsheader Beschreibung

x-ms-request-id

Dieser Header identifiziert die erfolgte Anforderung eindeutig und kann für die Problembehandlung der Anforderung verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Problembehandlung für API-Vorgänge.

x-ms-version

Gibt die Version des Warteschlangendiensts an, der zum Ausführen der Abfrage verwendet wird. Dieser Header wird für Anforderungen zurückgegeben, die für Version 2009-09-19 und höher erfolgen.

Date

Ein vom Dienst generierter Datums-/Uhrzeitwert in UTC, der angibt, wann die Antwort initiiert wurde.

Keiner.

Dieser Vorgang kann durch den Kontobesitzer und von jedem Benutzer mit einer SAS (Shared Access Signature) ausgeführt werden, der über die Berechtigung zum Ausführen des Vorgangs verfügt.

Wenn eine Nachricht erfolgreich gelöscht wurde, wird sie sofort zum Löschen markiert, und Clients haben keinen Zugriff mehr auf die Nachricht. Die Nachricht wird später während der automatischen Speicherbereinigung aus der Warteschlange entfernt.

Wenn ein Client eine Nachricht mit dem Get Messages-Vorgang abruft, wird erwartet, dass der Client die Nachricht verarbeitet und löscht. Um die Nachricht zu löschen, müssen im Antworttext des Get Messages-Vorgangs zwei Datenelemente zurückgegeben werden:

  • Die Nachrichten-ID. Dies ist ein nicht transparenter GUID-Wert, der die Nachricht in der Warteschlange identifiziert.

  • Eine gültige Abrufbestätigung. Dies ist ein nicht transparenter Wert, der angibt, dass die Nachricht abgerufen wurde.

Die Nachrichten-ID wird vom vorherigen Get Messages-Vorgang zurückgegeben. Die Abrufbestätigung wird vom letzten Get Messages-Vorgang oder Update Message-Vorgang zurückgegeben. Für die erfolgreiche Ausführung des Delete Message-Vorgangs muss die in der Anforderung angegebene Abrufbestätigung mit der Abrufbestätigung übereinstimmen, die vom Get Messages-Vorgang oder Update Message-Vorgang zurückgegeben wird.

Abrufbestätigungen bleiben gültig, bis eines der folgenden Ereignisse eintritt:

  1. Die Nachricht ist abgelaufen.

  2. Die Nachricht wurde unter Verwendung der letzten Abrufbestätigung gelöscht, die von Get Messages oder Update Message zurückgegeben wurde.

  3. Das Unsichtbarkeitstimeout ist abgelaufen, und die Nachricht wurde durch eine Get Messages-Anforderung aus der Warteschlange entfernt. Nach Ablauf des Unsichtbarkeitstimeouts wird die Nachricht erneut angezeigt. Wenn die Nachricht durch eine andere Get Messages-Anforderung abgerufen wurde, kann die zurückgegebene Abrufbestätigung zum Löschen oder Aktualisieren der Nachricht verwendet werden.

  4. Die Nachricht wurde mit einem neuen Sichtbarkeitstimeout aktualisiert. Wenn die Nachricht aktualisiert wurde, wird eine neue Abrufbestätigung zurückgegeben.

Wenn eine Nachricht mit einer entsprechenden Abrufbestätigung nicht gefunden wurde, gibt der Dienst den Fehlercode 404 (Nicht gefunden) zurück. Dieser Fehler tritt unter den oben beschriebenen Umständen auf, wenn die Abrufbestätigung nicht mehr gültig ist.

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